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Pforzheims Blumenhof: Geschichte eines besonderen Stadtorts

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19 July 2025
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Vom barocken Kloster über den Jugendstil bis zur modernen Architektur der 1950er – der Blumenhof in Pforzheim ist ein Ort mit vielschichtiger Geschichte. Wie der Dreiflüssebrunnen, das Barfüßerkloster und markante Verwaltungsbauten über die Jahrhunderte das Stadtbild geprägt haben, zeigt dieser historische Rückblick.

Blumenhof in Pforzheim – Historischer Wandel eines Stadtquartiers

Der Blumenhof im Zentrum Pforzheims ist weit mehr als nur ein Platz mit Sitzgelegenheiten und Durchgangswegen – er ist ein Ort mit historischer Tiefe, architektonischer Vielfalt und städtischem Wandel.

Bereits um das Jahr 1270 begann hier der Bau des Franziskaner- oder Barfüßerklosters. Diese Klosteranlage prägte das Viertel jahrhundertelang. Der heute noch bekannte Name „Barfüßergasse“ erinnert daran. Das Kloster brachte zwei bedeutende Gelehrte hervor: Konrad Pellikan und Sebastian Münster. Nach der Zerstörung 1689 nutzten verschiedene Religionsgemeinschaften die verbliebenen Gebäudeteile.

Im frühen 20. Jahrhundert dominierte das großherzoglich-badische Bezirksamt das Gebiet. 1903 im Jugendstil errichtet, galt es als erstes badisches Staatsbauwerk dieser Art. Der Bruchsaler Bezirksbauinspektor Emil Lang ließ sich vom Rathaus in Basel inspirieren. Künstler wie Hellmuth Eichrodt aus Karlsruhe verliehen dem Gebäude mit Wandmalereien besonderen Ausdruck.

1935 wurde mit dem Dreiflüssebrunnen ein neuer Akzent gesetzt. Gestiftet von Fabrikant Eberhard Wieland, symbolisieren drei Figuren die Flüsse Enz, Nagold und Würm – ein Werk

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Altstädter Brücke Pforzheim: Geschichte eines Flussübergangs

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Pforzheim
19 July 2025
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Von der römischen Furt bis zur Brückeneinweihung 1954: Die Altstädter Brücke in Pforzheim war über Jahrhunderte ein zentraler Ort der Stadtentwicklung und erzählt spannende Kapitel der Stadtgeschichte – von Industrie, Krieg und Wiederaufbau.

Altstädter Brücke in Pforzheim – Vom römischen Übergang zur modernen Verbindung

PFORZHEIM. Die Altstädter Brücke ist mehr als nur ein Verkehrsbauwerk – sie ist ein Zeugnis von über 2000 Jahren Stadtgeschichte. Bereits die Römer nutzten die Furt durch die Enz, an der um das Jahr 90 n. Chr. der Ort PORTUS entstand – die Keimzelle des heutigen Pforzheims.

Die Altstadt, mit der Martinskirche als religiösem Zentrum, entwickelte sich in unmittelbarer Nähe des Übergangs über die Enz. Der strategische Flussübergang war über Jahrhunderte hinweg entscheidend für Handel, Militär und Stadtentwicklung.

Holz, Eisen und Zerstörung – Der Wandel der Brücke

Ab 1383 ist eine hölzerne Brücke an dieser Stelle bezeugt. Sie wurde regelmäßig durch Hochwasser zerstört und musste mehrfach erneuert werden. 1880 ersetzte die Pforzheimer Firma Gebrüder Benckiser die Holzkonstruktion durch eine Eisenbrücke – ein moderner Schritt für die damalige Zeit.

Fabrikantenvillen und Wasserkraft

In unmittelbarer Nähe zur Brücke ließ sich um 1820 der Tuchfabrikant Samuel Finkenstein eine klassizistische Villa errichten. Das Anwesen lag auf der sogenannten „Insel“, einem parkartigen

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Waisenhausplatz Pforzheim: Vom Kloster zum Kulturforum der Goldstadt

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Pforzheim
19 July 2025
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Vom Nonnenkloster über das erste Waisenhaus Baden-Württembergs bis hin zum kulturellen Zentrum – der Waisenhausplatz in Pforzheim erzählt bewegte Geschichte, geprägt von Aufbau, Zerstörung und Wiedergeburt.

Pforzheim – Der heutige Waisenhausplatz im Herzen Pforzheims ist ein Ort mit tief verwurzelter Geschichte. Was einst als spirituelles Zentrum begann, wurde im Laufe der Jahrhunderte zur Keimzelle industrieller Innovation – und schließlich zum kulturellen Mittelpunkt der Nachkriegszeit.

Bereits 1257 ist in der Inselvorstadt ein Dominikanerinnenkloster urkundlich erwähnt. Bis zu seiner Auflösung 1564 war es das größte und reichste Kloster der Stadt und bot rund 50 Nonnen ein Zuhause. Archäologische Grabungen im Jahr 1986 brachten bedeutende Funde dieses Klosterlebens ans Licht.

Nach der Reformation wandelte sich der Ort: Im frühen 18. Jahrhundert, genauer 1714, gründete Markgraf Carl Wilhelm das Landeswaisen-, Zucht- und Tollhaus zur Nutzung der ehemaligen Klosteranlagen. Ein Meilenstein in der Stadtgeschichte folgte 1767, als Markgraf Karl Friedrich die "Manufaktur für Uhren und feine Stahlwaren" etablierte. Drei französischsprachige Unternehmer legten hier den Grundstein für die spätere Schmuckindustrie – Pforzheim wurde zur „Goldstadt“.

Ein Blick in das Jahr 1920 zeigt den Waisenhausplatz als kleinsten der drei zentralen Stadtplätze, gesäumt vom gleichnamigen Waisenhaus und einem mittelalterlichen Badhaus. Der Waisenhausbrunnen diente als Erfrischungspunkt für die Bürgerinnen und

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Schlossberg Pforzheim: Vom mittelalterlichen Machtzentrum zur kulturellen Erinnerungsstätte

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19 July 2025
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Zwischen romanischer Sakralkunst und Kriegsruinen: Der Schlossberg in Pforzheim erzählt von Fürstengräbern, der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und dem behutsamen Wiederaufbau. Heute steht er für Geschichte, Gedenken und Kultur in der Goldstadt.

Der Pforzheimer Schlossberg – das historische Herzstück der Stadt – war über Jahrhunderte hinweg ein zentraler Ort für Macht, Religion und Kultur. Bereits um 1067 erwähnt, diente die Anhöhe an der Enz zunächst als strategischer Standort einer salischen Turmhügelburg. Kaiser Heinrich IV. unterzeichnete hier eine bedeutende Urkunde. Diese frühe Anlage entwickelte sich später zur markgräflichen Residenz.

Im Zentrum: die Schloss- und Stiftskirche St. Michael, ein Bauwerk mit romanischen, gotischen und spätgotischen Elementen (1250–1470). Sie war nicht nur ein Gotteshaus, sondern ab 1538 auch Grablege des Hauses Baden. Besonders eindrucksvoll sind bis heute die Renaissance-Epitaphien im Stiftschor.

Zerstörung und Wiederaufbau

Am 23. Februar 1945 traf Pforzheim ein verheerender Luftangriff, bei dem auch die Schlosskirche nahezu vollständig zerstört wurde. Dachstuhl und Gewölbe stürzten ein, Kapellen und Sakristeien wurden vernichtet – ein schwerer Verlust für das kulturelle Erbe der Stadt.

Bereits 1946 initiierte die Stiftung der Freunde der Schlosskirche den Wiederaufbau. Unter Mitwirkung bekannter Künstler wie Jürgen Weber (Bronzeportal, 1959) sowie der Glasmaler Klaus Arnold, Valentin Feuerstein und Karl Crodel erhielt die

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Leopoldplatz Pforzheim: Vom Schmuckzentrum zum Stadtmittelpunkt

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19 July 2025
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Vom prächtigen Industriehaus bis zum modernen „Goldenen Adler“ – der Leopoldplatz in Pforzheim erzählt die Geschichte einer Stadt, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg neu erfand und ihre historische Identität dennoch bewahrt.

Pforzheim – Der Leopoldplatz im Wandel der Zeit

Der Leopoldplatz zählt zu den bedeutendsten städtischen Plätzen Pforzheims und ist heute das pulsierende Geschäftszentrum der Innenstadt. Doch hinter den modernen Fassaden und Geschäftsgebäuden verbirgt sich eine bewegte Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht – geprägt von Architektur, Zerstörung, Wiederaufbau und Innovation.

Bereits um 1854 zierten herrschaftliche Stadtvillen den Platz, wie das Bohnenberger Schlössle oder die Villa Gülich, errichtet von erfolgreichen Schmuckfabrikanten wie Theodor Bohnenberger und Georg Dennig. Diese Villen unterstrichen schon früh die wirtschaftliche Bedeutung Pforzheims als „Goldstadt“.

Ein Meilenstein war das Industriehaus von 1926, das als erstes Hochhaus Pforzheims zur Ständigen Musterausstellung der Schmuck- und Uhrenindustrie diente. Konzipiert wurde es vom Karlsruher Architekten Karl Schradin in Zusammenarbeit mit dem bekannten Jugendstil-Architekten Hermann Billing. Direkt daneben befand sich das Hansahaus, das 1921 im eleganten Art-Déco-Stil eröffnet wurde. Hier präsentierten Aussteller ihre Kollektionen – jedoch nur für Facheinkäufer.

In unmittelbarer Nähe lag das traditionsreiche Hotel Post, ein beliebter Treffpunkt für Schmuckeinkäufer. Gleich daneben das prächtige Jugendstilgebäude Goldener Adler, das zwischen

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