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112 Jahre Dillweißenstein – Stadtteil mit eigener Identität

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19 July 2025
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Vor 112 Jahren wurde Dillweißenstein nach Pforzheim eingemeindet. Was einst eine Notwendigkeit war, hat sich bis heute zu einer stabilen Verbindung mit starkem Eigenleben entwickelt – ein Stadtteil mit Charakter, Geschichte und Zukunft.

Pforzheim-Dillweißenstein – Bereits 112 Jahre sind vergangen, seit die einst selbstständige Gemeinde Dillweißenstein am 1. Januar 1913 in die Stadt Pforzheim eingegliedert wurde. Was damals aus wirtschaftlichem und infrastrukturellem Druck geschah, gilt heute als historisch bedeutsamer Meilenstein in der Stadtentwicklung.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stand Dillweißenstein vor großen Herausforderungen: Moderne Kanalisation, Energieversorgung und der Anschluss an das Straßenbahnnetz überforderten die Möglichkeiten der kleinen Gemeinde. Die Eingemeindung war für viele daher ein notwendiger Schritt – wenn auch nicht ohne emotionale Hürden.

Ein Gewinn für beide Seiten

Pforzheim profitierte ebenfalls: Besonders die Erschließung des Rodgebiets, das geologisch auf Dillweißensteiner Gemarkung lag, aber mehrheitlich Pforzheimer Eigentum war, konnte nun zentral geplant werden. Auch die Integration eines großen, unbelasteten Waldgebietes und der beliebte Davosweg stärkten das Erholungsangebot der Goldstadt.

Ein weiterer Vorteil: Die geplante Wasserkraftanlage im Nagoldtal konnte nun ohne langwierige Verhandlungen umgesetzt werden – ein Pluspunkt in Sachen moderner Energiegewinnung.

Oberbürgermeister Ferdinand Habermehl formulierte schon 1908 eine Denkschrift zur Eingemeindung, in der er Pforzheim und Dillweißenstein als gemeinsame Gewinner sah.

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Vom Kettenwerk zum Museum: Das Kollmar & Jourdan Haus

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19 July 2025
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Einst "größte Kettenfabrik der Welt", heute Zentrum für Kunst, Bildung und Handwerk – das Kollmar & Jourdan Haus in Pforzheim zeigt, wie erfolgreicher Strukturwandel in einem historischen Industriegebäude gelingen kann.

Pforzheim – Wer heute das imposante Gebäude an der Bleichstraße betritt, ahnt vielleicht nicht sofort: Hier stand einst die größte Kettenfabrik der Welt. Die ehemalige Uhrkettenfabrik Kollmar & Jourdan AG, gegründet um die Wende zum 20. Jahrhundert, war ein industrielles Aushängeschild Pforzheims und gleichzeitig ein architektonisches Vorzeigeobjekt der damaligen Zeit.

Pionierbau und Industriegeschichte

Zwischen 1901 und 1910 erbaut, setzte das Gebäude neue Maßstäbe: eine moderne Skelettbauweise, ummantelte Stahlträger, ein eigenes Kraftwerk mit Kesselhaus – für die damalige Zeit ein Paradebeispiel innovativer Industriearchitektur. Eine Neujahrskarte um 1910 rühmte das Unternehmen stolz als „größte Kettenfabrik der Welt“.

Zerstörung und Wiederaufbau

Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Werk schwere Schäden, insbesondere der nordöstliche Gebäudeflügel wurde zerstört. Nach dem Konkurs von Kollmar & Jourdan im Jahr 1977 wandelte man die einstige Fabrik in ein Büro- und Geschäftshaus um. Der Abriss des Kesselhauses mit Schornstein nahm dem Komplex einen Teil seines industriellen Charakters, doch seine ikonische Fassade mit hellgrünen Keramikfliesen und hellen Fensterstürzen blieb erhalten.

Neues Leben hinter alten Mauern

Heute hat das Haus in der

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Stadtteil Würm: Eingemeindung nach Pforzheim 1971

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19 July 2025
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Vom eigenständigen Dorf zum Stadtteil mit Mitspracherecht: Würm wurde 1971 Teil von Pforzheim. Dank Ortschaftsverfassung und aktiver Ortsverwaltung bleibt die lokale Identität bis heute erhalten.

Pforzheim-Würm – Vor über 50 Jahren, am 1. September 1971, wurde die ehemals eigenständige Gemeinde Würm offiziell in die Stadt Pforzheim eingemeindet. Damit war Würm nicht nur der erste der fünf Ortsteile, die in den 1970er-Jahren eingemeindet wurden, sondern auch der dritte eingemeindete Stadtteil Pforzheims insgesamt – ein Meilenstein in der städtischen Gebietsreform.

Ortschaftsverfassung sichert lokale Mitbestimmung

Die Eingemeindung brachte nicht nur geografische, sondern auch verwaltungsrechtliche Veränderungen mit sich. Wie alle in den 1970er Jahren eingegliederten Stadtteile, verfügt Würm über eine eigene Ortschaftsverfassung, geregelt in der Hauptsatzung der Stadt Pforzheim. Diese sieht vor, dass der Ortsteil einen Ortschaftsrat, eine/n Ortsvorsteher/in sowie eine eigenständige Ortsverwaltung erhält.

Ortsverwaltung Würm als Schnittstelle zur Stadt

Die Ortsverwaltung Würm (Organisationskennziffer 15-5) fungiert als erste Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Sie übernimmt vielfältige Aufgaben – von Bürgerdienstleistungen über die Verwaltung der Würmtalhalle und des Stadtteilfriedhofs bis hin zur Pflege von Grün- und Erholungsanlagen im Ortsteil.

Darüber hinaus agiert die Ortsverwaltung als Geschäftsstelle des Ortschaftsrates und unterstützt bei dessen Entscheidungen – besonders bei Themen wie der Pflege des Ortsbildes, dem

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Pforzheimer Schlachthof: Vom Pflichtbetrieb zum Gewerbegebiet

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19 July 2025
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Einst Zentrum der städtischen Fleischversorgung, hat der Pforzheimer Schlachthof eine bewegte Geschichte durchlaufen – von Hygieneproblemen im 19. Jahrhundert bis zur Privatisierung und städtebaulichen Neuausrichtung im 21. Jahrhundert.

Pforzheim – Der städtische Schlachthof in Pforzheim war über Jahrzehnte hinweg ein zentrales Element der kommunalen Infrastruktur und Fleischversorgung. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entsprach das damalige Schlachthaus am Waisenhausplatz nicht mehr den hygienischen Anforderungen. Daher beschloss der Bürgerausschuss der Stadt am 1. November 1886, einen neuen Schlachthof zu errichten.

Die Grundsteinlegung für den neuen Betrieb auf dem Gelände „Am Bühl“ in der Gymnasiumstraße erfolgte 1887. Am 29. November 1888 wurde der moderne Schlachthof feierlich eingeweiht, die Inbetriebnahme folgte am 12. Dezember 1888. Durch den gesetzlich verankerten Schlachthofzwang waren alle Pforzheimer Metzger verpflichtet, den zentralen Schlachtbetrieb zu nutzen.

Dem Schlachthof war ein umfangreiches Veterinärwesen angeschlossen, das neben tierärztlicher Lebensmittelüberwachung auch für Fleischbeschau und die Kontrolle auf Viehseuchen verantwortlich war. Der Viehhof fungierte als regional bedeutender Umschlagplatz für Schlachtvieh.

Erweiterungen, Kriegsschäden und Wiederaufbau

Bereits 1897/98 wurde das Areal um neue Funktionsgebäude erweitert. Ein umfassender Neubau in der Kleiststraße begann 1912 und zog sich bis in die 1930er Jahre. Während der Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945 wurde der Schlachthof fast vollständig zerstört – einzig

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Geschichte und Wandel des Chemischen Untersuchungsamts Pforzheim

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19 July 2025
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Das Chemische Untersuchungsamt Pforzheim blickt auf eine über 130-jährige Geschichte zurück – von der Gründung als Privatinstitut über städtische Aufgaben bis zur Privatisierung und heutigen Kooperation mit IFU Umweltanalytik.

Pforzheim – Die Ursprünge des Chemischen Untersuchungsamts Pforzheim reichen bis ins Frühjahr 1890 zurück. Damals wurde ein Labor als Privatinstitut gegründet, das Lebensmittel untersuchte und das städtische Gaswerk chemisch kontrollierte. Bis 1907 war das Institut ein „Ein-Mann-Betrieb“ mit der Aufgabe, die öffentliche Gesundheit durch Kontrolle von Nahrungsmitteln zu sichern.

Am 1. Mai 1907 wurde das Institut offiziell als „Öffentliches Untersuchungsamt der Stadt Pforzheim“ in die Stadtverwaltung eingegliedert und übernahm fortan die amtliche Lebensmittelüberwachung. Sein Dienstbezirk umfasste den Stadtkreis Pforzheim, den Landkreis Pforzheim sowie Calw.

Zu den Kernaufgaben zählten neben der Kontrolle von Nahrungs- und Genussmitteln auch Umweltanalysen: Wasser-, Abwasser-, Flusswasser- und Bodenuntersuchungen, die vorrangig für das Wasserwerk Pforzheim durchgeführt wurden. Auftraggeber waren unter anderem das Wasserwirtschaftsamt Karlsruhe und das Staatliche Gesundheitsamt Pforzheim. Das Amt führte auch Untersuchungen für Krankenhäuser, Gerichte sowie Industrie- und Privatkunden durch.

Nach der Typhusepidemie 1919 wurde 1922 ein bakteriologisches Institut zur Trinkwasserüberwachung eingerichtet, das dem Untersuchungsamt angeschlossen wurde. Das Amt wechselte mehrfach seinen Standort: 1907 in die Schulstraße, 1913 in die Gewerbeschule in der Gerberstraße und 1938 in

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