„Das kalte Herz“: Märchen von Wilhelm Hauff aus dem Jahr 1827
Das Märchen „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff erschien 1827. Die Erzählung handelt von Peter Munk, einem Köhler aus dem Schwarzwald, der Reichtum sucht und dafür sein Herz verliert.
„Das kalte Herz“ ist ein Märchen von Wilhelm Hauff. Es erschien 1827 in Hauffs Märchenalmanach auf das Jahr 1828. Die Erzählung ist in zwei Teilen als Binnenerzählung in die Geschichte „Das Wirtshaus im Spessart“ eingebettet.
Im Mittelpunkt steht Peter Munk, genannt der Kohlenmunk-Peter. Er arbeitet im Schwarzwald als Köhler und führt das Handwerk seines verstorbenen Vaters weiter. Mit der schweren, schlecht bezahlten und wenig angesehenen Arbeit ist er unzufrieden. Peter träumt davon, reich zu werden und gesellschaftliche Anerkennung zu erlangen.
Der Überlieferung nach soll im Schwarzwald ein Waldgeist namens Glasmännlein leben, auch Schatzhauser genannt. Er erfüllt Menschen, die an einem Sonntag zwischen elf und zwei Uhr geboren sind, drei Wünsche. Peter beschwört den Geist mit einem Vers und erhält zwei Wünsche: Geld sowie Tanzkünste für das Wirtshaus und später eine Glashütte mit Pferdegespann. Das Glasmännlein verweigert ihm jedoch die Erfüllung eines dritten Wunsches.
Zunächst steigt Peter im Schwarzwald zu einem angesehenen Mann auf. Doch sein mangelndes Geschick im Umgang mit seinem Geschäft führt dazu, dass er seine