Rund 40 junge Menschen beteiligen sich an einer Zukunftswerkstatt zur sozialen und inklusiven Stadtentwicklung in Pforzheim.
Die Stadt Pforzheim hat am 24. März 2026 zur Zukunftswerkstatt „Jugend gestaltet Zukunft: Eure Ideen für ein gerechtes und soziales Pforzheim“ in das Jugendkulturzentrum Kupferdächle eingeladen.
Rund 40 Jugendliche und junge Erwachsene, mit und ohne Behinderung, beschäftigten sich einen Tag lang mit der Frage nach gemeinsamen Visionen für die zukünftige Entwicklung der Stadt.
Die Veranstaltung ist ein Bestandteil der Jugendbeteiligung im Rahmen der Erarbeitung des Sozialentwicklungsplans Inklusiv (SEPI). Ziel des SEPI ist es, Lebensqualität, Teilhabe und Chancengerechtigkeit für alle Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu verbessern. Der Ansatz ist inklusiv ausgerichtet und bezieht Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten in Planungsprozesse ein.
Unter professioneller Anleitung identifizierten die Teilnehmenden zentrale Herausforderungen. Genannt wurden unter anderem die gefühlte Sicherheit, hohe Lebenshaltungs- und Wohnkosten sowie fehlende kostenfreie Freizeitangebote und konsumfreie Treffpunkte für junge Menschen.
Auf dieser Grundlage entwickelten die Teilnehmenden Zukunftsvisionen und formulierten konkrete Maßnahmen. In ihren Vorstellungen beschreiben sie Pforzheim als moderne und grüne Stadt. Dabei wurde insbesondere die Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenslagen, etwa bei Abhängigkeit oder Wohnungslosigkeit, hervorgehoben.
Ein weiteres Anliegen ist die bessere Bekanntmachung und Nutzung von Hilfs- und Unterstützungsangeboten für
Jugendliche, Familien und sozial benachteiligte Menschen.
An der Zukunftswerkstatt beteiligten sich Schülerinnen und Schüler von neun Schulen sowie Studierende und Auszubildende.
Begleitend boten die Anna-Bertha-Königsegg-Schule, der Jugendgemeinderat, der Stadtjugendring sowie die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie zusätzliche Angebote an. Dazu gehörten unter anderem Popcorn, alkoholfreie Cocktails und Mitmachaktionen in den Pausen.
Der Inklusionsbeauftragte der Stadt Pforzheim, Mohamed Zakzak, erklärte: „Durch das inklusive Format der Zukunftswerkstatt konnten die Jugendlichen gemeinsam ein Stück Zukunft gestalten – unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen. Ihre Ideen für die Weiterentwicklung der Stadt haben mich sehr begeistert.“
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