Mit „Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim 1900 bis 1950“ widmet sich die Pforzheim Galerie ab dem 25. Oktober der Kunst einer Generation zwischen Aufbruch, Krieg und Verfolgung.
Kunst zwischen Aufbruch und Verlust: Pforzheim Galerie zeigt „Zwischen Zeiten“
Die Pforzheim Galerie eröffnet am 25. Oktober 2025 die Ausstellung „Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim 1900 bis 1950“, die sich der sogenannten „Lost Generation“ widmet – jenen Künstlerinnen und Künstlern, die zwischen Kaiserreich, Weltkriegen und Diktatur ihren Platz suchten. Die Vernissage findet im Rahmen der Langen Kulturnacht um 17.30 Uhr statt.
Gezeigt werden rund 40 Kunstwerke aus der Städtischen Sammlung Pforzheim, ergänzt durch zwei Leihgaben der Kunststiftung der Sparkasse Pforzheim Calw. Die Ausstellung beleuchtet die Spannungsfelder von Impressionismus, Expressionismus, Neuer Sachlichkeit und Konstruktivismus – künstlerische Strömungen, die durch politische Umbrüche und persönliche Schicksale geprägt wurden.
Kunst einer Generation zwischen Krieg, Diktatur und Neubeginn
Die Jahre zwischen 1900 und 1950 markieren eine der bewegendsten Epochen der Kunstgeschichte. Viele Künstlerinnen und Künstler – darunter Richard Ziegler, Otto Dix und Vera Joho – erlebten Krieg, Verfolgung, Exil und gesellschaftliche Umbrüche hautnah.
Ihre Werke erzählen von Hoffnung und Aufbruch, aber auch von Zerstörung und innerer Emigration.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten galt moderne