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Laschar-Kapelle Corres: Geschichte trifft Glaube in Ötisheim

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pforzheim-city.de
Enzkreis
27 July 2025
Hits: 208

Ein kleines Gotteshaus mit großer Geschichte: Die evangelische Laschar-Kapelle im Ötisheimer Ortsteil Corres erzählt von bürgerschaftlichem Engagement, Baukunst und dem tiefen Glauben ihrer Gründer.

Ötisheim-Corres. Im Herzen des kleinen Ötisheimer Ortsteils Corres, direkt an der Pforzheimer Straße Richtung Dürrn, liegt ein sakrales Kleinod mit bemerkenswerter Geschichte: die Laschar-Kapelle. Einst aus Spendenbereitschaft und dem Glauben einer kleinen Dorfgemeinschaft entstanden, steht sie heute als Zeugnis religiöser Identität und bürgerschaftlichen Engagements.

Historischer Hintergrund: Vom Wunsch zur Wirklichkeit

Bereits 1896 reiften die ersten Pläne für einen Betsaal in Corres. Der renommierte Architekt Heinrich Dolmetsch wurde zu Rate gezogen – doch sein Entwurf war finanziell nicht umsetzbar. Erst seine Nachfolger Theodor Dolmetsch und Felix Schuster entwickelten einen realisierbaren Bauplan mit 50 Sitz- und 25 Stehplätzen.

Der entscheidende Impuls kam von Wilhelm Laschar, einem Oberstleutnant und Nachfahren des Waldenser-Mitbegründers Jean Lageard. Er spendete der Kirchengemeinde einen erheblichen Betrag – laut Quellen zwischen 3.000 und 10.000 Mark – zur Umsetzung des Kapellenbaus. Der erste Spatenstich erfolgte am 19. Mai 1911, am 22. September desselben Jahres wurde die Kapelle feierlich eingeweiht – zu Ehren ihres Spenders unter dem Namen Laschar-Kapelle.

Renovierungen & Kritik

1934 stellte der Stuttgarter Professor H. Seittner fest, dass das Gebäude konstruktive Mängel aufwies. Eine Sanierung

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Historische Kelter in Ötisheim: Vom Weinpresshaus zum Kulturort

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pforzheim-city.de
Enzkreis
27 July 2025
Hits: 262

Die denkmalgeschützte Kelter in Ötisheim erzählt eine 300-jährige Geschichte vom Weinbau, Wandel und Wiederaufbau. Heute dient das Gebäude nicht mehr dem Keltern, sondern der Begegnung – als kultureller Veranstaltungsort im Herzen der Gemeinde.

Ötisheim. In der Schönenberger Straße 13 steht ein echtes Schmuckstück der Ortsgeschichte: Die Kelter Ötisheim, ein imposanter Fachwerkbau aus dem Jahr 1701, errichtet vom königlichen Kameralamt. Einst diente sie als zentrale Wein- und Obstkelter, heute ist sie denkmalgeschützt und belebt das kulturelle Gemeindeleben als Veranstaltungsort.

Ursprünge im Mittelalter

Die Geschichte der Kelter reicht weit zurück. Bereits 1404 ist urkundlich ein Weingarten am Aichbühl belegt. Damals waren die örtlichen Weinbauern verpflichtet, ihre Ernte in der Ötisheimer Kelter zu verarbeiten. Ein Siebtel des Weins – der sogenannte Kelterwein – ging an das Kloster Maulbronn.

Die ursprüngliche Kelter war mit dem Fruchtkasten kombiniert – im Erdgeschoss wurde gepresst, darüber gelagert. Doch im Jahr 1692, nach der Schlacht bei Ötisheim, fiel das Gebäude den Flammen zum Opfer.

Wiederaufbau und Nutzung

1701 errichtete das königliche Kameralamt die neue Kelter: ein zweigeschossiger, giebelseitiger Fachwerkbau, mit diagonalgestellten Ausfachungen, Andreaskreuzen und einer dreischiffigen Kelterhalle. Im Erdgeschoss standen mehrere große Kelterbäume, mit denen Weintrauben und Obst gepresst wurden. Das Obergeschoss diente als Lagerraum für Getreide, Tabak und

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Pfleghof Ötisheim: Vom Klosteramt zur Kämmerei mit Geschichte

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pforzheim-city.de
Enzkreis
27 July 2025
Hits: 221

Jahrhunderte im Dienst der Verwaltung: Der Pfleghof Ötisheim blickt auf eine bewegte Geschichte zurück – vom klösterlichen Finanzzentrum bis zur heutigen Kämmerei der Gemeinde. Ein Ort, der über Generationen hinweg Verwaltung, Handwerk und Geschichte miteinander verknüpft.

Ötisheim. Im Herzen des historischen Ortskerns steht ein Gebäude, das mehr als nur Mauerwerk ist: der Pfleghof. Bereits vor 1692 erbaut, diente er dem Kloster Maulbronn als Finanzamt für zahlreiche umliegende Dörfer – darunter Lomersheim, Dürrmenz, Enzberg und Mühlacker. Was heute eine Verwaltungseinheit der Gemeinde ist, war einst Zentrum der klösterlichen Wirtschafts- und Abgabenstruktur.

Vom Herrenhaus zur Grangie

Es wird vermutet, dass an der Stelle des heutigen Pfleghofs zunächst ein Herrenhaus stand, das später in eine klösterliche Grangie – eine Art landwirtschaftliches Verwaltungszentrum – umgewandelt wurde. Bauern und Handwerker der umliegenden Orte entrichteten dort ihre Abgaben in Naturalien oder Geld. Zuständig war ein vom Kloster bestellter Pfleger, der nicht nur den Hof verwaltete, sondern auch die Zehntscheuer, die Kelter, das Pfarrhaus sowie den Kirchturm.

Krieg, Wiederaufbau und Wandel

Nach der Schlacht bei Ötisheim 1692, bei der französische Truppen das Dorf weitgehend zerstörten, gehörte der Pfleghof zu den wenigen Gebäuden, die überlebten. Doch auch er musste 1727 vollständig neu errichtet werden – das Baumaterial kam durch

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Ötisheim: Einer der wertvollsten historischen Ortskerne in Baden-Württemberg

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Enzkreis
26 July 2025
Hits: 264

Mit einer jahrhundertealten Geschichte und eindrucksvollen Bauwerken wie dem Pfleghof, der Kelter und dem Gemeindehaus zählt Ötisheim zu den bedeutendsten historischen Ortskernen im Land – als eines von nur 89 Dörfern in ganz Baden-Württemberg.

Ötisheim. Die Gemeinde im Enzkreis wurde vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg als eines der „wertvollsten historischen Ortskerne“ des Landes ausgezeichnet. Im Rahmen einer umfassenden Untersuchung wurden rund 3.500 Dörfer analysiert – nur 89 Orte konnten mit einer besonders historischen Qualität überzeugen. Ötisheim ist einer davon – ein Ort mit tiefen Wurzeln und regionaler Strahlkraft.

Klösterliche Verwaltung und wirtschaftliches Zentrum

Im Herzen von Ötisheim befindet sich der imposante Pfleghof, ein historisches Verwaltungsgebäude, das bereits vor 1692 für das Kloster Maulbronn als Finanzsitz diente. Von hier aus wurden Abgaben in Naturalien oder Geld für umliegende Dörfer wie Mühlacker, Kieselbronn oder Dürrmenz verwaltet. Auch nach schweren Kriegsschäden – etwa durch französische Truppen nach der Schlacht bei Ötisheim 1692 – blieb der Pfleghof eines der wenigen erhaltenen Bauwerke.

Nach einer wechselvollen Nutzung – darunter als Brauerei und Gaststätte – gehört das Gebäude seit 1973 der Gemeinde Ötisheim und beherbergt heute die Kämmerei.

Die Kelter – vom Obstpressen zum Kulturraum

Ein weiteres Juwel des Ortskerns ist die historische Kelter aus dem Jahr

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TeleGIS Innovationscenter: Gründergeist in Sternenfels erleben

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pforzheim-city.de
Enzkreis
26 July 2025
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Wo einst Präzisionswerkzeuge gefertigt wurden, entsteht heute Zukunft: Das TeleGIS Innovationscenter in Sternenfels ist Impulsgeber für Existenzgründung, Vernetzung und kulturellen Austausch – mitten im Herzen des ländlichen Raums.

Sternenfels. In einer ehemaligen Fabrikhalle voller Geschichte und Innovation hat sich das TeleGIS Innovationscenter in den vergangenen Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Existenzgründer und Zukunftsdenker entwickelt. Mitten im ländlichen Raum bietet es nicht nur Raum für wirtschaftliche Visionen, sondern auch für gesellschaftliches Miteinander und kulturelle Begegnungen.

Gründergeist mit Geschichte

Die historischen Hallen tragen den Geist des jungen Ingenieurs Theodor Schweitzer, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Sternenfels einen Präzisionsmesswerkzeugbetrieb gründete – einst größter Arbeitgeber der Region. Heute ist hier mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und des Ministeriums für Ländlichen Raum eine Brutstätte für innovative Geschäftsideen und unternehmerisches Wachstum entstanden.

Innovation trifft Begegnung

Das TeleGIS Innovationscenter versteht sich nicht nur als Arbeitsplatz, sondern als Plattform für Austausch, Weiterbildung und regionale Entwicklung. Es beherbergt derzeit 15 Gründerunternehmen, die in Bereichen wie:

  • Internet-Marketing

  • Netzwerktechnologie

  • Schulung & Qualifizierung

  • CAD-Technologie

  • Export & Vertrieb

aktiv sind – mit inzwischen über 90 Beschäftigten. Hier zeigt sich, wie aus einem lokalen Impuls ein nachhaltiger Beitrag zur regionalen Wirtschaftskraft wird.

Veranstaltungen mit Perspektive

Ob Firmenevents, Vereinssitzungen, Familienfeste oder kulturelle Veranstaltungen – das

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