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Emma-Jaeger-Bad: Von der Badeanstalt zum Kreativzentrum

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pforzheim-city.de
Pforzheim
19 July 2025
Hits: 130

Das Emma-Jaeger-Bad ist ein Pforzheimer Wahrzeichen mit Geschichte. Einst gestiftet von einer wohltätigen Kaufmannsgattin, beherbergt es heute das kreative Herz der Stadt – das EMMA-Kreativzentrum. Ein Blick zurück auf über 100 Jahre wechselvoller Geschichte.

Pforzheim. Mitten in Pforzheim, am Ufer der Enz, steht ein geschichtsträchtiges Gebäude, das heute unter dem Namen EMMA-Kreativzentrum bekannt ist. Ursprünglich als erste städtische Badeanstalt errichtet, wurde es durch eine großzügige Stiftung der Kaufmannsgattin Emma Jaeger (1830–1900) möglich.

1911: Ein Stadtbad mit Stil und Weitblick

Das nach Plänen des Stadtbaumeisters Alfred Roepert erbaute Emma-Jaeger-Bad wurde 1911 eröffnet. Es war mehr als nur ein Schwimmbad – es war ein Ort der Gesundheit, Hygiene und Erholung. Mit zwei separaten Schwimmhallen für Männer und Frauen, Schwitz-, Dampf- und Wannenbädern, medizinischen Anwendungen und sogar einem Hundebad setzte es Maßstäbe für seine Zeit.

Besonders auffällig war der hochaufragende Turm, der als Hochbehälter für die Wasserversorgung diente. Die reich gegliederte Fassade im Stil der Neorenaissance verlieh dem Gebäude einen repräsentativen Charakter, der bis heute erhalten blieb.

Inselvorstadt: Flüsse, Gerber und Geschichte

Rund um das Bad erstreckte sich die historische Inselvorstadt, geprägt von alten Mühlen, Stadtbächen und Gerbereien. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein war die Gerberei ein wichtiger Wirtschaftszweig Pforzheims. Einfache hölzerne Lauben

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Luisenstraße & Berliner Straße: Schmuckviertel Pforzheims einst und jetzt

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pforzheim-city.de
Pforzheim
19 July 2025
Hits: 144

Zwischen Jugendstilschmuck, Pionierinnen wie Bertha Benz und Kriegszerstörung hat das ehemalige „Millionenviertel“ von Pforzheim bewegte Zeiten erlebt. Heute erinnern nur noch wenige Spuren an die einstige Blütezeit – ein Rückblick auf Luisenstraße und Berliner Straße zwischen 1849 und heute.

Pforzheim. Wer heute durch die Luisenstraße oder Berliner Straße in Pforzheim spaziert, ahnt kaum, dass er sich auf geschichtsträchtigem Boden bewegt. Wo heute moderne Wohn- und Geschäftshäuser stehen, befand sich einst das Herz der Pforzheimer Schmuckindustrie – das sogenannte „Millionenviertel“.

Das Schmuckviertel um 1900 – Glanzzeit mit Jugendstil

Um die Jahrhundertwende entwickelte sich das Viertel zwischen Luisen-, Tunnel- und Durlacher Straße rasant. Der Bahnhof brachte neue Verbindungen, und mit ihm florierte die Schmuckindustrie. In der Luisenstraße 52 etwa residierte Theodor Fahrner, einer der erfolgreichsten Hersteller von Jugendstilschmuck. Seine Firma vereinte Designer, Fabrikation und das eigene Wohnhaus unter einem Dach. Bereits 1909 wurde das Anwesen erweitert.

Typisch für die Gegend war die Durchmischung von Wohnhäusern der Fabrikanten und angrenzenden Werkstätten – eine urbane Struktur, die sich als äußerst produktiv erwies und dem Viertel den Beinamen „Millionenviertel“ einbrachte.

Bertha Benz – Automobilgeschichte mit Pforzheimer Wurzeln

Nur wenige Jahre zuvor, 1888, schrieb Bertha Benz Geschichte: In einem Patent-Motorwagen ihres Mannes Karl Benz unternahm sie die

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Benckiserpark Pforzheim: Vom Eisenwerk zur grünen Oase

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Pforzheim
19 July 2025
Hits: 149

Wo einst Eisen verarbeitet wurde, spazieren heute Familien, Jugendliche und Senioren: Der Benckiserpark in Pforzheim hat eine bewegte Vergangenheit – von industrieller Innovation bis hin zur städtischen Naherholung. Eine historische Spurensuche mitten in der Goldstadt.

Pforzheim. Der Benckiserpark im Herzen Pforzheims ist heute eine grüne Oase – doch seine Wurzeln reichen tief in die Industriegeschichte der Stadt zurück. Was vielen Spaziergängern heute nicht mehr bewusst ist: Hier wurde einst Eisen geschmiedet und Stadtentwicklung geschrieben.

Bereits im 18. Jahrhundert entstand auf dem Gelände ein Eisenwerk, das später unter dem Namen Gebrüder Benckiser bekannt wurde. Die Firma entwickelte sich zum größten Industrieunternehmen Pforzheims und wurde für ihre Eisenbrücken und Versorgungssysteme im In- und Ausland geschätzt.

Rund um das Werk befanden sich prächtige Gebäude – allen voran die Villa der Familie Benckiser, erbaut vor 1790 im klassizistischen Stil. Ihr weitläufiger Garten bildete die Grundlage für den heutigen Benckiserpark. 1918 überließ die Familie den Park der Stadt mit der Auflage, ihn dauerhaft als öffentliche Grünfläche zu erhalten.

Ein markantes Relikt dieser Epoche ist der Benckiserbrunnen, gegossen im Jahr 1875 im hauseigenen Werk – ein Kunstwerk aus Eisen und Symbol für die damalige Wasserversorgung Pforzheims.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich das Areal grundlegend. Die zerstörte

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Pforzheims Blumenhof: Geschichte eines besonderen Stadtorts

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Pforzheim
19 July 2025
Hits: 151

Vom barocken Kloster über den Jugendstil bis zur modernen Architektur der 1950er – der Blumenhof in Pforzheim ist ein Ort mit vielschichtiger Geschichte. Wie der Dreiflüssebrunnen, das Barfüßerkloster und markante Verwaltungsbauten über die Jahrhunderte das Stadtbild geprägt haben, zeigt dieser historische Rückblick.

Blumenhof in Pforzheim – Historischer Wandel eines Stadtquartiers

Der Blumenhof im Zentrum Pforzheims ist weit mehr als nur ein Platz mit Sitzgelegenheiten und Durchgangswegen – er ist ein Ort mit historischer Tiefe, architektonischer Vielfalt und städtischem Wandel.

Bereits um das Jahr 1270 begann hier der Bau des Franziskaner- oder Barfüßerklosters. Diese Klosteranlage prägte das Viertel jahrhundertelang. Der heute noch bekannte Name „Barfüßergasse“ erinnert daran. Das Kloster brachte zwei bedeutende Gelehrte hervor: Konrad Pellikan und Sebastian Münster. Nach der Zerstörung 1689 nutzten verschiedene Religionsgemeinschaften die verbliebenen Gebäudeteile.

Im frühen 20. Jahrhundert dominierte das großherzoglich-badische Bezirksamt das Gebiet. 1903 im Jugendstil errichtet, galt es als erstes badisches Staatsbauwerk dieser Art. Der Bruchsaler Bezirksbauinspektor Emil Lang ließ sich vom Rathaus in Basel inspirieren. Künstler wie Hellmuth Eichrodt aus Karlsruhe verliehen dem Gebäude mit Wandmalereien besonderen Ausdruck.

1935 wurde mit dem Dreiflüssebrunnen ein neuer Akzent gesetzt. Gestiftet von Fabrikant Eberhard Wieland, symbolisieren drei Figuren die Flüsse Enz, Nagold und Würm – ein Werk

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Altstädter Brücke Pforzheim: Geschichte eines Flussübergangs

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pforzheim-city.de
Pforzheim
19 July 2025
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Von der römischen Furt bis zur Brückeneinweihung 1954: Die Altstädter Brücke in Pforzheim war über Jahrhunderte ein zentraler Ort der Stadtentwicklung und erzählt spannende Kapitel der Stadtgeschichte – von Industrie, Krieg und Wiederaufbau.

Altstädter Brücke in Pforzheim – Vom römischen Übergang zur modernen Verbindung

PFORZHEIM. Die Altstädter Brücke ist mehr als nur ein Verkehrsbauwerk – sie ist ein Zeugnis von über 2000 Jahren Stadtgeschichte. Bereits die Römer nutzten die Furt durch die Enz, an der um das Jahr 90 n. Chr. der Ort PORTUS entstand – die Keimzelle des heutigen Pforzheims.

Die Altstadt, mit der Martinskirche als religiösem Zentrum, entwickelte sich in unmittelbarer Nähe des Übergangs über die Enz. Der strategische Flussübergang war über Jahrhunderte hinweg entscheidend für Handel, Militär und Stadtentwicklung.

Holz, Eisen und Zerstörung – Der Wandel der Brücke

Ab 1383 ist eine hölzerne Brücke an dieser Stelle bezeugt. Sie wurde regelmäßig durch Hochwasser zerstört und musste mehrfach erneuert werden. 1880 ersetzte die Pforzheimer Firma Gebrüder Benckiser die Holzkonstruktion durch eine Eisenbrücke – ein moderner Schritt für die damalige Zeit.

Fabrikantenvillen und Wasserkraft

In unmittelbarer Nähe zur Brücke ließ sich um 1820 der Tuchfabrikant Samuel Finkenstein eine klassizistische Villa errichten. Das Anwesen lag auf der sogenannten „Insel“, einem parkartigen

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