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Ein weiterer Schritt für das neue Stadtquartier: In den Schlossberghöfen starten die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt, inklusive Fällung einer Platane und neuer Bauschilder.

Schlossberghöfe in Pforzheim: Baumfällung und Bauschilder markieren nächsten Projektschritt

Pforzheim. Die Entwicklung des neuen Stadtquartiers Schlossberghöfe nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem das erste Gebäude, das neue Technische Rathaus, bereits bezogen wurde, beginnen nun die vorbereitenden Maßnahmen für den zweiten Bauabschnitt. Dieser Abschnitt umfasst unter anderem den Abbruch des ehemaligen Technischen Rathauses.

Im Zuge der Vorarbeiten wird am Samstag, 8. November 2025, eine Platane direkt am Eingang des früheren Rathausgebäudes gefällt. Die Stadt betont, dass die Maßnahme notwendig ist, um einen sicheren Bauablauf zu gewährleisten und spätere Gestaltungsflächen sinnvoll nutzen zu können.

Außerdem wird an der Fassade des alten Technischen Rathauses neue Baubeschilderung angebracht. Diese informiert Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand und den weiteren Projektverlauf. Sichtbar platziert wird sie sowohl zur Östlichen Karl-Friedrich-Straße als auch in Richtung des neuen Technischen Rathauses. Für die Umsetzung ist der Investor Ten Brinke verantwortlich.

Mit den Schlossberghöfen entsteht in zentraler Innenstadtlage ein modernes Quartier, das neue Arbeitsbereiche, Dienstleistungsangebote und Freiräume verbindet. Die nun beginnenden Maßnahmen gelten als wichtiger Schritt für die nächste Entwicklungsphase.

 

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Musik als Brücke: Das Bundespolizeiorchester München gastiert erneut in Pforzheim und unterstützt dabei ein wichtiges Hilfsprojekt.

Benefizkonzert im CCP: Bundespolizeiorchester kehrt nach Pforzheim zurück

Pforzheim. Am 14. November 2025 dürfen sich Musikliebhaber auf ein besonderes Konzert freuen: Das Bundespolizeiorchester aus München tritt erneut im Großen Saal des CongressCentrums Pforzheim (CCP) auf. Das Konzert beginnt um 19 Uhr und findet zugunsten des Hilfsprojekts „Menschen in Not“ statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind ausdrücklich erwünscht. Eine vorherige Reservierung ist nicht notwendig.

Das Kulturamt Pforzheim organisiert das Event, während der Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing (WSP) für Infrastruktur und Personal sorgt. Diese Zusammenarbeit ermöglicht den kostenfreien Zugang für alle Besucherinnen und Besucher. Bereits zum Reuchlinjahr 2022 war das Orchester zu Gast im CCP und begeisterte sein Publikum.

Seit 1954 hat das staatlich geförderte Ensemble seinen Sitz bei der Bundespolizeidirektion München. Die 46 Berufsmusikerinnen und -musiker sind an Musikhochschulen oder Konservatorien ausgebildet und decken ein breites Repertoire ab: von Klassik über Filmmusik bis hin zu Rock, Pop und Jazz. Geleitet und moderiert wird das Konzert von Philipp Armbruster.

Die musikalischen Ensembles der Bundespolizei sind ein zentraler Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit. Sie sollen Vertrauen schaffen, Begegnungen ermöglichen und einen direkten, positiven Austausch zwischen

Pforzheim und Enzkreis stehen vor einem historischen Schritt: Der mögliche Beitritt zum KVV könnte den ÖPNV grundlegend verändern und Fahrgästen ab 2026 spürbare Vorteile bringen.

Region blickt nach vorn: Pforzheim und Enzkreis beraten über Beitritt zum KVV

Pforzheim/Enzkreis. Der öffentliche Nahverkehr in der Region könnte vor einem großen Wandel stehen. In ihren Dezember-Sitzungen beraten Gemeinderat und Kreistag darüber, ob Pforzheim und der Enzkreis dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) beitreten. Bei einem positiven Votum würde der formale Beitritt am 1. Januar 2026 erfolgen. Der neue einheitliche KVV-Tarif für die Region soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 in Kraft treten.

Der geplante Schritt basiert auf einer zweijährigen Analyse. Ein gemeinsames Gutachten aus dem Jahr 2023 kam zu dem Ergebnis, dass ein Beitritt zum KVV langfristig bessere Chancen bietet als eine Fortführung oder Weiterentwicklung des bisherigen Verkehrsverbunds Pforzheim-Enzkreis (VPE). Ausschlaggebend waren die erwarteten Vorteile bei Angebot, Wirtschaftlichkeit und Attraktivität für Fahrgäste.

Mit dem Beitritt würde das Gebiet des KVV erstmals auf Pforzheim und den Enzkreis erweitert. Dadurch entstünde ein durchgängiger Verkehrsraum vom nördlichen Schwarzwald bis in die Rheinebene. Das Ziel: ein moderner, vernetzter und digitaler ÖPNV, der Barrieren abbaut und Fahrgästen den Alltag erleichtert.

Landrat Bastian Rosenau betont die Bedeutung des Schritts:
„Der KVV bringt

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Vor über 400 Gästen würdigte Pforzheim erneut herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer – ein Abend voller Wertschätzung, Austausch und wirtschaftlicher Impulse.

Pforzheimer Wirtschaftspreis 2025: Galaabend setzt starkes Zeichen für den Mittelstand

Mit einer eindrucksvollen Resonanz fand am Donnerstagabend die Verleihung des Pforzheimer Wirtschaftspreises 2025 statt. Mehr als 400 Gäste füllten den Saal und machten die festliche Gala zu einer der meistbesuchten Ausgaben des traditionsreichen Formats. Seit zwölf Jahren richtet der Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) die Veranstaltung aus – und sie gewinnt Jahr für Jahr an Bedeutung.

Der Wirtschaftspreis, 2013 von WSP-Direktor Oliver Reitz ins Leben gerufen, zeichnet Persönlichkeiten aus, die durch Ideen, Innovationen und langjähriges unternehmerisches Wirken herausragen.


Dank und Anerkennung in herausfordernden Zeiten

In seiner Begrüßung betonte Reitz die schwierigen Rahmenbedingungen für Unternehmen – regional, national und international. Gerade deshalb setze die Stadt mit dem Wirtschaftspreis bewusst ein Zeichen:
„Mit den Ehrungen sagen wir ‚Danke‘ für unternehmerisches Engagement in nicht immer einfachen Zeiten.“

Reitz hob die Gala auch als wertvolles Forum hervor: Der Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung stärke das gegenseitige Verständnis und das gemeinsame Agieren – ein Schulterschluss, der „wichtiger denn je“ sei.


Oberbürgermeister Boch lobt Mut und Tatkraft der Pforzheimer

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Oberbürgermeister Peter Boch präsentiert einen Haushalt ohne Steuererhöhungen – trotz steigender Defizite setzt Pforzheim auf Investitionen und realistische Planung.

Pforzheim legt Doppelhaushalt 2026/2027 vor: Stabilität trotz schwieriger Lage

Oberbürgermeister Peter Boch hat den Haushaltsentwurf für die Jahre 2026 und 2027 im Gemeinderat eingebracht und damit den Startschuss für die kommenden Beratungen ab dem 2. Dezember 2025 gegeben. Der Entwurf umfasst zudem bereits Prognosen für den Finanzplanungszeitraum 2028 bis 2030. Trotz bundesweit angespannter kommunaler Finanzen betont der Oberbürgermeister, Pforzheim könne weiterhin einen „ehrlichen Haushalt des Machbaren“ vorlegen – ohne Streichlisten und ohne Steuererhöhungen.

Klare Worte vom Oberbürgermeister

Boch beschreibt die Situation vieler Kommunen in Baden-Württemberg als „ernst“. Auch Pforzheim sei betroffen, habe aber in den vergangenen Jahren Schulden reduziert und den Haushalt entschlackt. Diese Konsolidierungsmaßnahmen seien entscheidend dafür, jetzt einen „mutigen Zukunftshaushalt“ präsentieren zu können.

Während andere Großstädte teils drastisch sparen oder Steuern erhöhen müssten, könne Pforzheim weiter investieren.


Steigende Defizite ab 2026 – Ursachen und Ausblick

Nach mehreren positiven Jahren steigen die erwarteten Fehlbeträge deutlich an:

  • 2026: ca. –35 Mio. Euro

  • 2027: ca. –52 Mio. Euro
    Ab 2028 erwartet die Stadt trotz Gegenmaßnahmen Defizite von über 60 Mio. Euro jährlich.

Haupttreiber sind laut Boch:

  • steigende Personalaufwendungen