Im Haus der Evangelischen Kirche trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt, Kirche und Gesellschaft, um über das Thema Empathie und das Miteinander in Zeiten des Wandels zu sprechen.
Pforzheim. Am Freitag, 10. Oktober, fand im Haus der Evangelischen Kirche erneut die „Begegnung Stadt-Kirche“ statt. Die traditionsreiche Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen und Katholischen Kirche, der Stadt Pforzheim sowie gesellschaftliche Akteure zusammen. Ziel war es, den offenen Austausch über aktuelle Themen zu fördern – in diesem Jahr unter dem Leitgedanken „Gesellschaft braucht Empathie“.
Erstmals wurde das Format leicht weiterentwickelt, um Gespräche und Begegnungen in einer offenen Atmosphäre zu ermöglichen. Oberbürgermeister Peter Boch betonte in seiner Begrüßung die besondere Relevanz des Themas in einer Zeit, in der gesellschaftliche Veränderungen viele Menschen vor neue Herausforderungen stellen:
„Noch nie zuvor gab es so viele Menschen, die allein in einem Haushalt leben. Noch nie waren so viele auf Unterstützung in Pflegeheimen angewiesen. Und zugleich steigt die Zahl psychischer Erkrankungen seit Jahren spürbar an“, so Boch.
„Diese Entwicklungen zeigen uns: Unsere Gesellschaft ist in Bewegung – aber nicht jede dieser Bewegungen ist für das Miteinander förderlich. Umso wichtiger ist es, über eine Haltung zu sprechen, die uns als Menschen im Kern zusammenhält: Empathie.“
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