Pforzheim. Am Sonntag, 21. September, lädt das Amt für Umweltschutz von 14 bis 16 Uhr zu einem Streuobstwiesen-Spaziergang im Teufelsgrund ein. Unter dem Motto „Heimische Hotspots der Artenvielfalt“ haben Interessierte die Gelegenheit, die ökologisch wertvollen Lebensräume näher kennenzulernen.

Lebensräume mit Geschichte

Streuobstwiesen prägen bis heute das Landschaftsbild rund um Pforzheim. Über Jahrhunderte wurden regelrechte Streuobstgürtel um die Dörfer angelegt. Sie dienten nicht nur der Versorgung mit frischem Obst, sondern auch als Weideland oder zur Gewinnung von Futter. Aus dieser historischen Nutzung entstanden einzigartige Biotope, die heute eine hohe Artenvielfalt aufweisen und zahlreichen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten.

Doch viele Flächen wurden gerodet oder aufgegeben. Andere werden nur unzureichend gepflegt und drohen, langfristig zu verschwinden. Umso wichtiger ist es, das Bewusstsein für den Wert dieser Kulturlandschaften zu stärken.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, jedoch nicht barrierefrei. Treffpunkt ist die Bushaltestelle „Ispringen Mahler“ (Linie 731 Ispringen). Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht und telefonisch unter 07231 39-2000 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Pforzheim. Am Samstag, 20. September, startet um 11 Uhr der jährliche World Cleanup Day. Oberbürgermeister Peter Boch ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf: „Egal ob mit der Schulklasse, der Firma oder als Privatperson – jeder Beitrag zählt.“ Ziel sei es, gemeinsam noch mehr Kilogramm Müll zu sammeln als im Vorjahr.

Mitmachen leicht gemacht

Gesammelt werden kann im gesamten Stadtgebiet. Handschuhe, Greifzangen und Müllsäcke stellen die Technischen Dienste Pforzheim bereit. Abgegeben werden die gefüllten Müllsäcke anschließend am Stand der Technischen Dienste vor den Schmuckwelten am Leopoldplatz.

Auch größere Gruppen können sich im Vorfeld anmelden – entweder über die offizielle Website des World Cleanup Day oder direkt per E-Mail bei den Technischen Diensten (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).

Wachsende Beteiligung

„Zum siebten Mal in Folge nehmen wir jetzt am World Cleanup Day teil und stellen fest, dass die Beteiligung stetig wächst. Auch die Müllmengen, die wir einsammeln, können sich sehen lassen“, berichtet Alexander Metzler, Leiter des Sachgebiets Stadtreinigung.

Die Stadt Pforzheim lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, bei der Aktion mitzuwirken und ein sichtbares Zeichen für Umweltschutz und Stadtsauberkeit zu setzen.

 

Pforzheim lädt zu einem praxisnahen Klimaspaziergang ein: Lernen, wie Stadt und Bürger dem Klimawandel begegnen.

Der Klimawandel ist auch in Pforzheim deutlich spürbar: steigende Temperaturen, mehr Hitzetage und Starkregenereignisse stellen die Stadt vor neue Herausforderungen. Um Antworten auf die Fragen zu liefern, wie die Stadt resilienter werden kann und wie Wetterdaten erhoben werden, lädt die Stadt Pforzheim zu einem 90-minütigen Klimaspaziergang ein.

Die Führung startet am Mittwoch, 17. September, um 16 Uhr am Zähringerplatz und wird vom Amt für Umweltschutz sowie der Abteilung Smart City organisiert. Die Teilnehmenden besuchen verschiedene Orte, an denen konkrete Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung umgesetzt wurden oder derzeit in Arbeit sind.

Die Stadt zeigt praxisnahe Beispiele, wie sowohl im öffentlichen Raum als auch im privaten Umfeld effektiv auf die Klimaveränderungen reagiert werden kann. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger zu inspirieren, eigene Maßnahmen zur Klimaanpassung umzusetzen.

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Bitte beachten: Der Weg ist nicht barrierefrei. Der Klimaspaziergang findet im Rahmen der bundesweiten Woche der Klimaanpassung statt, bei der deutschlandweit mehr als 300 Aktionen durchgeführt werden – unter dem Motto #GemeinsamFürKlimaanpassung.

Weitere Informationen zur bundesweiten Woche der Klimaanpassung finden Interessierte unter: https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka25.

 

 

 

Quelle

Nach einer vorübergehenden Schließung öffnet das Stadtteilbad Eutingen ab Samstag, 4. Oktober 2025 wieder seine Türen für den öffentlichen Badebetrieb.

Die Öffnungszeiten bleiben wie gewohnt:

  • Montag: 16:00 – 20:00 Uhr

  • Mittwoch: 16:00 – 22:00 Uhr

  • Samstag & Sonntag: 9:00 – 19:00 Uhr

Besucherinnen und Besucher können sich auf entspannte Stunden im Wasser freuen. Das Bad bietet sowohl für Familien als auch für Schwimmbegeisterte die gewohnte Ausstattung und lädt zum Sport, Spaß und Entspannung ein.

Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und Angeboten finden Interessierte auf der Website der Stadt oder direkt vor Ort im Stadtteilbad Eutingen.

 

 

 

Bereits zum fünften Mal beteiligt sich Pforzheim am bundesweiten Warntag, der in diesem Jahr am Donnerstag, 11. September 2025, stattfindet. Bund, Länder und Kommunen nutzen den Aktionstag, um die verschiedenen Warnmittel zu testen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.

Beginn der Warnung

Um 11 Uhr löst die Integrierte Leitstelle (ILS) Pforzheim-Enzkreis das Sirenen-Signal Bevölkerungswarnung aus – ein einminütiger Heulton, der über 45 Sirenen in der Stadt Pforzheim verbreitet wird. Gleichzeitig erscheinen Warnmeldungen auf den digitalen Stadtinformationstafeln.

Zeitgleich sendet die Nationale Warnzentrale Bonn Meldungen per App NINA und per Cell Broadcast direkt auf die Smartphones der Bürgerinnen und Bürger. Während die NINA-App nur funktioniert, wenn sie installiert ist, kann Cell Broadcast ohne App genutzt werden, sofern sich das Smartphone in der entsprechenden Funkzelle befindet.

Entwarnung

Gegen 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung durch einen einminütigen Dauerton der Sirenen. Auch die Warn-App NINA übermittelt dann die Entwarnung. Cell Broadcast wird hierbei nicht genutzt.

Sirenen und weitere Warnmittel

Die Stadt Pforzheim verfügt aktuell über 45 Sirenen, davon 15 moderne Hochleistungssirenen und 30 ältere elektrische Modelle aus den 1960er-Jahren. Ab 2026 sollen 13 Sirenen durch moderne Technik ersetzt werden. Bereits 2023 wurden acht Sirenen modernisiert, unterstützt durch eine Förderung des Regierungspräsidiums Karlsruhe von rund

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