Die Schulsozialarbeit im Enzkreis bietet Schülern, Eltern und Lehrkräften vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote. Ziel ist es, Schule als sicheren Lebensraum zu stärken und Jugendliche bei Herausforderungen zu begleiten.

Enzkreis – Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiges freiwilliges Beratungsangebot des Jugend- und Sozialamtes Enzkreis. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Angehörige und versteht sich als präventive Jugendhilfe im schulpflichtigen Alter.

Ziel der Schulsozialarbeit ist es, die Schule als „Lebensort“ zu gestalten, indem die Persönlichkeit der Kinder gestärkt und soziale Kompetenzen gefördert werden. Dabei unterstützt sie den schulischen Alltag und bietet Orientierung bei Lebensfragen wie Übergang Schule-Beruf, Familie oder Wohnen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Aktivierung der Eigenkräfte der Jugendlichen – Hilfe zur Selbsthilfe wird großgeschrieben.

Schulsozialarbeit baut zudem Schwellenängste gegenüber anderen Hilfesystemen wie Jugendamt oder Beratungsstellen ab und öffnet die Schule für das Gemeinwesen. Die Vernetzung verschiedener regionaler Unterstützungsangebote in der Gemeinde und im Enzkreis ist dabei ein zentrales Anliegen.

Die Finanzierung und Trägerschaft übernehmen der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS), der Verein miteinanderleben e.V., und der Enzkreis.


Über miteinanderleben e.V.

miteinanderleben e.V. ist eine gemeinnützige Organisation mit rund 260 Mitarbeitenden und Honorarkräften. Sie engagiert sich für die soziale und berufliche Teilhabe von Menschen in Pforzheim

In einem historischen Gebäude mitten in Ispringen finden Bürgerinnen und Bürger eine modern geführte Gemeindebücherei mit stetig neuen Medien, Online-Ausleihe und jetzt auch praktischen Erinnerungsmails – kostenlos für alle.

Moderne Medienwelt im historischen Gewand: Die Gemeindebücherei Ispringen
In der Hauptstraße 45, direkt rechts hinter der evangelischen Kirche, befindet sich die Gemeindebücherei Ispringen – und sie ist weit mehr als nur ein Ort für Bücher.

Allen Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei zugänglich, bietet die Bücherei eine moderne Medienauswahl für alle Altersgruppen. Der Bestand wird laufend erweitert, insbesondere in den Bereichen Belletristik, Sachbücher, DVDs, CDs, sowie interaktiven Kinderangeboten wie Tiptoi und Tonies. Aktuell stehen 175 Tonies zur Ausleihe bereit – gegen Pfand auch mit Tonie-Boxen.


Digitale Angebote & E-Medien rund um die Uhr

Mit einer Anmeldung in der Bücherei erhalten Leserinnen und Leser nicht nur Zugang zu den physischen Medien vor Ort, sondern auch zu über 22.000 digitalen Medien via Ebib Nordschwarzwald – dem E-Medien-Verbund der Region. Diese stehen 24 Stunden täglich zur Verfügung und können bequem von zu Hause aus ausgeliehen werden.


Neu: Erinnerungsmails vor Rückgabe

Seit Kurzem bietet die Bücherei einen praktischen neuen Service: Erinnerungsmails, die einen Tag vor Rückgabefrist an die hinterlegte E-Mail-Adresse verschickt werden. So können Mahngebühren vermieden

Die Gemeinde Ispringen reagiert auf den steigenden Wohnraumbedarf mit der Planung des Neubaugebiets „Weglanden“. Statt Flächenverbrauch um jeden Preis setzt man dabei auf Nachhaltigkeit, Rücksicht auf Natur und lösbare Konflikte.

Wohnraum schaffen – aber mit Rücksicht auf Mensch und Natur: Die Gemeinde Ispringen plant ein neues Wohngebiet namens „Weglanden“ am östlichen Ortsrand. Damit reagiert sie auf den dringenden Bedarf an Wohnfläche und gleichzeitig auf Umwelt- und Naturschutzbelange, die bei früheren Planungen zu massiver Kritik geführt hatten.


Warum ein neues Wohngebiet nötig ist

Die Nachfrage nach Wohnraum in Ispringen wächst – allein bis zum Jahr 2040 wird ein zusätzlicher Flächenbedarf von 8,6 bis 11,3 Hektar prognostiziert. Die bislang verfolgte Strategie der Innenentwicklung und Nachverdichtung reicht nicht mehr aus, um diesen Bedarf zu decken.

Bereits das Gemeindeentwicklungskonzept 2030 sieht die Entwicklung eines zukunftsorientierten Wohngebiets am östlichen Ortsrand vor – ein Vorhaben, das nun mit dem Projekt „Weglanden“ konkrete Formen annimmt.


Von „Auf dem Berg“ zu „Weglanden“: Eine bewusste Entscheidung

Ursprünglich war das Neubaugebiet „Auf dem Berg“ geplant. Diese Fläche wurde jedoch aufgrund erheblicher Konflikte mit dem Natur- und Artenschutz verworfen. Im Gegensatz dazu bietet „Weglanden“:

  • Geringeres Konfliktpotenzial mit Landschaft und Umwelt

  • Bessere städtebauliche Voraussetzungen

  • Nachhaltige Entwicklungsperspektiven

Seit 2018 wird die Planung

In Wurmberg wurde der symbolische Spatenstich für das neue Wohngebiet „Bei den Zeitelbäumen“ gefeiert. Mit rund 94 Wohneinheiten setzt die Gemeinde neue Maßstäbe für kompakte und nachhaltige Ortsentwicklung.:

Wurmberg – Der erste Spaten ist gesetzt: Anfang Juli wurde offiziell der symbolische Spatenstich für das neue Wohnbaugebiet „Bei den Zeitelbäumen“ gefeiert. Mit diesem Schritt leitet die Gemeinde Wurmberg ein zukunftsweisendes Projekt zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums ein – ressourcenschonend, effizient und mit klarem Fokus auf Nachhaltigkeit.

Neben Bürgermeister Jörg-Michael Teply und Dr. Thomas Dopfer vom Erschließungsträger ESB KommunalProjekt AG nahmen auch die Familie Baral, Vertreter des Gemeinderats sowie Planungs- und Baufirmen aus der Region an der feierlichen Veranstaltung teil.

Das Neubaugebiet entsteht auf einer Fläche von rund 1,5 Hektar im nördlichen Bereich von Wurmberg und soll künftig Platz für etwa 94 Wohneinheiten und über 200 neue Einwohner bieten. Damit nutzt die Gemeinde die zur Verfügung stehende Fläche deutlich effizienter als vergleichbare Projekte: Zum Vergleich – das Baugebiet „Banntor/Gasse II“ würde auf gleich großer Fläche lediglich 52 Wohneinheiten ermöglichen.

„Wir setzen hier die Vorgaben der Wohnraumoffensive von Bund und Land konsequent um: viel Wohnraum auf wenig Fläche, mit minimalem Eingriff in die Natur“, so Bürgermeister Teply. Die Vornutzung der Fläche als landwirtschaftlicher Betrieb

Gräfenhausen und Obernhausen in der Gemeinde Birkenfeld beeindrucken mit idyllischer Lage im „Kirschengäu“, historischer Bausubstanz, guter Infrastruktur – und einem vergessenen Musikgenie.

Gräfenhausen & Obernhausen: Ländliche Lebensqualität mit Geschichte und Kultur

Birkenfeld. Eingebettet in die malerische Landschaft des sogenannten Kirschengäus liegen die Ortsteile Gräfenhausen und Obernhausen der Gemeinde Birkenfeld. Vor allem im Frühjahr verwandelt sich die Region durch die blühenden Obstbäume in ein weißes Blütenmeer – ein Naturerlebnis, das der Gegend ihren Namen verleiht.

Trotz der ländlichen Struktur müssen Familien auf moderne Infrastruktur nicht verzichten. Eine Kindertagesstätte betreut Kinder ab dem 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt, inklusive Ganztagsbetreuung. Die örtliche Grundschule bietet ein fast schon familiäres Lernumfeld. Ergänzt wird das Bildungsangebot durch eine Ortsteilbücherei und eine Mehrzweckhalle für Veranstaltungen und Vereine.

Auch die Nahversorgung ist gesichert: Ein NETTO-Markt, ein Metzgereifachbetrieb sowie eine Bäckerei decken den täglichen Bedarf.

Kultur und Geschichte hautnah

Für kulturhistorisch Interessierte ist das stattliche Keltergebäude aus dem 16. Jahrhundert ein Muss – mit zwei vollständig funktionsfähigen Kelterbäumen, ein echter Blickfang. Die Michaelskirche, vermutlich aus dem Jahr 1108, wartet mit einem besonderen Schatz auf: eingemauerte römische Fundsteine und gut erhaltene gotische Fresken.

Auch Obernhausen, der kleinste Ortsteil Birkenfelds, besitzt eine eigene, gut erhaltene Kelter und sogar einen Faustballplatz, der

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