Wo einst Präzisionswerkzeuge gefertigt wurden, entsteht heute Zukunft: Das TeleGIS Innovationscenter in Sternenfels ist Impulsgeber für Existenzgründung, Vernetzung und kulturellen Austausch – mitten im Herzen des ländlichen Raums.

Sternenfels. In einer ehemaligen Fabrikhalle voller Geschichte und Innovation hat sich das TeleGIS Innovationscenter in den vergangenen Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Existenzgründer und Zukunftsdenker entwickelt. Mitten im ländlichen Raum bietet es nicht nur Raum für wirtschaftliche Visionen, sondern auch für gesellschaftliches Miteinander und kulturelle Begegnungen.

Gründergeist mit Geschichte

Die historischen Hallen tragen den Geist des jungen Ingenieurs Theodor Schweitzer, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Sternenfels einen Präzisionsmesswerkzeugbetrieb gründete – einst größter Arbeitgeber der Region. Heute ist hier mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und des Ministeriums für Ländlichen Raum eine Brutstätte für innovative Geschäftsideen und unternehmerisches Wachstum entstanden.

Innovation trifft Begegnung

Das TeleGIS Innovationscenter versteht sich nicht nur als Arbeitsplatz, sondern als Plattform für Austausch, Weiterbildung und regionale Entwicklung. Es beherbergt derzeit 15 Gründerunternehmen, die in Bereichen wie:

  • Internet-Marketing

  • Netzwerktechnologie

  • Schulung & Qualifizierung

  • CAD-Technologie

  • Export & Vertrieb

aktiv sind – mit inzwischen über 90 Beschäftigten. Hier zeigt sich, wie aus einem lokalen Impuls ein nachhaltiger Beitrag zur regionalen Wirtschaftskraft wird.

Veranstaltungen mit Perspektive

Ob Firmenevents, Vereinssitzungen, Familienfeste oder kulturelle Veranstaltungen – das

Weintradition, Naturgenuss und Nachhaltigkeit – der Weinbau in Sternenfels und Diefenbach vereint Geschichte, Landschaft und erstklassige Tropfen zu einem echten Erlebnis für Gäste wie Einheimische.

Sternenfels / Diefenbach. Als eine der höchstgelegenen Weinbaugemeinden im Naturpark Stromberg-Heuchelberg überzeugt Sternenfels nicht nur mit einem traumhaften Ausblick, sondern auch mit ausgezeichneten Weinen aus nachhaltigem Anbau. Rund 60 Hektar Rebfläche – verteilt auf 20 Hektar in Sternenfels und 40 Hektar in Diefenbach – prägen die Hänge dieser traditionsreichen Region an der Württembergischen Weinstraße.

Mehr Rot als Weiß: Charakterstark und regional

Etwa 70 Prozent Rotwein und 30 Prozent Weißwein – dieses für Württemberg ungewöhnliche Verhältnis spiegelt die klimatischen Besonderheiten und die konsequente Qualitätsausrichtung der örtlichen Wengerter wider. Auf den Weinbergen „König“, „Sandberg“ und „Augenberg“ gedeihen Trollinger, Riesling und viele weitere Rebsorten, die von Weingärtnergenossenschaften wie auch von Privatwinzern sorgfältig ausgebaut werden. Das Ergebnis: Spitzenerzeugnisse, die sowohl in der Region als auch überregional geschätzt sind.

Weinkultur mit Wurzeln

Der Weinbau in Sternenfels hat eine lange Geschichte – und ebenso die Besenwirtschaften, in denen Wengerter früher ihre eigenen Weine ausschenkten. Eine der ältesten Besenwirtschaften Baden-Württembergs, der Burrianhof der Familie Schneider, bewirtet Gäste seit 1765 in Diefenbach. Bis heute werden saisonale Besen geöffnet – ein Blick in den

Mit seiner einzigartigen Lage zwischen Kraichgau und Stromberg, seinem historischen Erbe und innovativen Projekten im ländlichen Raum ist Sternenfels ein Vorzeigedorf mit Modellcharakter.

Sternenfels, die nördlichste Gemeinde im Enzkreis Baden-Württemberg, ist weit mehr als nur ein idyllischer Ort zwischen Kraichgau und Stromberg: Sie gilt als lebendiges Beispiel für gelungene Dorfentwicklung, Bürgerbeteiligung und nachhaltige Planung im ländlichen Raum – und das bereits seit Jahrzehnten.

Nur rund 20 Kilometer von Pforzheim entfernt, liegt die Gemeinde in einer geographisch markanten Lage: An der Wasserscheide zwischen Rhein und Neckar, mit Quellen zweier wichtiger Flusssysteme – Metter und Kraichbach – direkt vor Ort. Die historische Prägung durch die Burg Sternenfels ist bis heute im Ortsbild spürbar.

Modellgemeinde mit europäischer Aufmerksamkeit

Sternenfels wurde überregional bekannt durch seine Teilnahme an verschiedenen Modellplanungen zur Dorfentwicklung, unter anderem im Rahmen der EXPO 2000 und auf europäischen Fachkongressen. Bereits früh befasste man sich hier mit Telearbeit, Beschäftigungskonzepten im ländlichen Raum und innovativer Gemeindeplanung – Ansätze, die heute aktueller denn je sind.

Historische Wurzeln und Industrietradition

Die Gemeinde blickt auf eine vielfältige Geschichte zurück. Die ab dem 14. Jahrhundert zu Württemberg gehörende Burg wurde zwar 1778 abgetragen, doch der historische Kern blieb erhalten. Besonders prägend war der Abbau des weißen Stubensandsteins, der

Wo einst Baden und Württemberg aufeinandertrafen, ist heute eine lebendige Gemeinde mit römischen Spuren, blühender Natur, kulturellem Reichtum und moderner Infrastruktur entstanden – Ölbronn-Dürrn verbindet Vergangenheit und Zukunft im Herzen des Enzkreises.

Ölbronn-Dürrn – eine Gemeinde, die symbolisch für die Vereinigung zweier Kulturen steht. Im Jahr 1974 schlossen sich die ehemals badische Gemeinde Dürrn und die württembergische Gemeinde Ölbronn zur neuen Einheit zusammen. Bis heute nennen die Bürger ihren Ort liebevoll ein "Ländle im Kleinformat".

Geschichte zum Anfassen

In den Ortskernen beider Ortsteile erzählen gut erhaltene Fachwerkhäuser von vergangenen Jahrhunderten. In Ölbronn steht das älteste Gebäude der Gemeinde – datiert mit dem Jahr 1562. Vor dem Rathaus Dürrn erinnert eine Replik des römischen Herkulessteins an frühe Siedlungen in der Region. Im Mühlauwald bei Dürrn findet man zudem keltische Grabhügel, und selbst steinzeitliche Spuren lassen sich nachweisen.

Spaziert man über den Eichelberg, entdeckt man alte Grenzsteine entlang des Schanzgrabens, wo früher Baden und Württemberg aufeinandertrafen. Am Fuße des Weinbergs wächst heute ein vorzüglicher Tropfen, und ganz in der Nähe steht das Haus des international gefeierten Kammersängers Gottlob Frick, dem im Rathaus eine Gedächtnisstätte gewidmet ist. Nur einen kurzen Weg entfernt: das Geburtshaus von Ferdinand von Steinbeis, einem Pionier der schwäbischen Wirtschaftsgeschichte.

Schwimmen, relaxen, spielen und genießen: Das Freibad Sternenfels ist der perfekte Treffpunkt für alle, die Sommer, Sonne und Wasser lieben – mit Familienfreundlichkeit, Sportangebot und italienischer Küche.

Sternenfels – Wenn die Temperaturen steigen, gibt es kaum einen besseren Ort zum Abkühlen und Entspannen als das charmante Freibad Sternenfels im Langwiesenweg 18. Eingebettet in eine grüne Landschaft und ausgestattet mit einer großzügigen Liegewiese, ist das unbeheizte Freibad seit Jahren ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.

Zwischen Anfang Juni und Mitte September öffnet das Freibad seine Tore – unter der Leitung von Bademeister Andreas Burger – täglich für Besucherinnen und Besucher. Neben einem 25 Meter langen Schwimmerbecken mit Nichtschwimmerbereich begeistert vor allem das liebevoll gestaltete Kinderplanschbecken „Kraichfröschle“ kleine Wasserratten.

Doch nicht nur Wasserspaß steht im Mittelpunkt: Ein Sandspielbereich, ein Beachvolleyballfeld, Tischtennisplatte und Tischkicker sorgen für Bewegung und Abwechslung. Für das leibliche Wohl ist mit einem Kiosk samt italienischer Küche bestens gesorgt – Pizza und Pasta unter freiem Himmel inklusive.

Gemeinnützig und engagiert

Hinter dem Betrieb steht auch der Förderverein Freibadverein Sternenfels 1969 e. V., der sich ehrenamtlich für den Erhalt der Einrichtung engagiert. Bürgerinnen und Bürger, die sich einbringen möchten, sind jederzeit willkommen – denn gemeinsam bewegt man mehr, gerade im ländlichen Raum.

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