Achtung, Betrugsgefahr: In Wurmberg melden sich derzeit Anrufer, die für Anzeigen in einer vermeintlichen Ortsbroschüre werben. Die Gemeinde warnt – sie hat mit dieser Aktion nichts zu tun.

Wurmberg – Die Gemeindeverwaltung Wurmberg warnt aktuell vor telefonischen Werbeanrufen, in denen Gewerbetreibende zur Anzeigenschaltung in einer angeblichen neuen Ortsbroschüre aufgefordert werden.

Keine Beauftragung durch die Gemeinde

Laut Gemeindeverwaltung wurde ein örtlicher Gewerbebetrieb von einer unbekannten Firma telefonisch kontaktiert. Ziel des Anrufs war es, eine Werbeanzeige für eine bevorstehende Neuauflage der „Ortsbroschüre Wurmberg“ zu verkaufen.

Wichtig:
Die Gemeinde stellt klar, dass diese Werbeaktion nicht im Auftrag der Gemeinde Wurmberg erfolgt. Zudem besteht keine Abstimmung oder Kooperation mit der Verwaltung.

Gewerbetreibende sollen vorsichtig sein

Die Gemeinde bittet insbesondere die örtlichen Unternehmen und Selbstständigen, aufmerksam zu sein und sich nicht zu vorschnellen Vertragsabschlüssen verleiten zu lassen. Im Zweifel sollte immer direkt bei der Gemeindeverwaltung nachgefragt werden, ob eine bestimmte Aktion oder Veröffentlichung offiziell unterstützt wird.

Hintergrund

Ortsbroschüren, Gemeindeinformationen oder Werbeflyer werden gelegentlich im Rahmen offizieller Partnerschaften erstellt – jedoch stets transparent kommuniziert und in Abstimmung mit der Verwaltung. In diesem Fall handelt es sich nicht um ein solches Projekt.

 

 

 

Wurmberg macht Geschichte lebendig: Der Hugenotten- und Waldenserpfad wurde feierlich eröffnet – mit Sternwanderung, Zeltgottesdienst und historischen Führungen durch das einstige Waldenserdorf Lucerne.

Wurmberg – Am Sonntag, 22. April 2012, wurde in Wurmberg der Hugenotten- und Waldenserpfad feierlich eröffnet. Mit einem vielfältigen Programm und historischem Flair ließ die Gemeinde ein bedeutendes Kapitel ihrer Geschichte wieder aufleben. Der Pfad ist Teil des Europäischen Kulturfernwanderwegs und führt durch die Region Pforzheim – Heckengäu.

Wurmberg als Ort lebendiger Geschichte

Wurmberg zählt zu den zehn Waldenserorten Württembergs, in denen sich Ende des 17. Jahrhunderts Flüchtlinge aus religiösen Gründen niederließen. Unter Führung ihres Pfarrers Henri Arnaud gründeten rund 200 Waldenser aus dem französischen Queyras und Guillestre im Jahr 1699 die Kolonie Lucerne – in der heutigen Pforzheimer Straße. Zwei Jahre später kamen weitere 60 Waldenser aus Pragelato hinzu.

Auch der Kaufmann Anton Seignoret, dem die Einführung der Kartoffel in Württemberg zugeschrieben wird, lebte in Lucerne.

Sternwanderung, Denkmal, Führungen

Zum Auftakt der Feierlichkeiten starteten mehrere Wandergruppen entlang des neuen Pfades – geführt von historischen Persönlichkeiten wie „Henri Arnaud“, „Antoine Seignoret“ und „Johann Jakob Beck“, dem Gründer des Wurmberger Ortsteils Neubärental. Die Wegstrecke verband geschichtliche Stationen, darunter der Waldenserplatz, das Waldenserdenkmal und das ehemalige Pfarrhaus der zweisprachigen Kirchengemeinde.

Das Wappen der Gemeinde Wurmberg erzählt Geschichte: Der Abtstab und der Leuchter im gespaltenen Schild stehen für klösterliche Wurzeln und die Waldensergründung. Ein Symbol für Herkunft, Glauben und Wandel.

Wurmberg – Ein Wappen ist mehr als nur ein dekoratives Symbol: Es spiegelt die Geschichte, Identität und Herkunft einer Gemeinde wider. Das gilt besonders für das Gemeindewappen von Wurmberg, das mit klaren Symbolen an zentrale Kapitel der Ortsgeschichte erinnert.

Wappenbeschreibung und Farben

Das Wappen zeigt einen gespaltenen Schild:

  • Vorne (heraldisch rechts) auf goldenem Hintergrund einen roten Abtstab mit der Krümme nach links.

  • Hinten (heraldisch links) auf rotem Grund ein silberner Leuchter mit brennender Kerze.

Die offiziellen Flaggenfarben der Gemeinde lauten: Rot-Gelb (Rot-Gold).

Bedeutung der Symbole

Die Symbole im Wappen stehen für bedeutende Etappen der Ortsgeschichte:

  • Der Abtstab verweist auf die frühere Zugehörigkeit Wurmbergs zum Kloster Maulbronn. Dieses Zisterzienserkloster prägte jahrhundertelang das religiöse und wirtschaftliche Leben der Region.

  • Der Leuchter mit brennender Kerze symbolisiert die Waldenser, die im Jahr 1699 in Wurmberg angesiedelt wurden. Sie gründeten den Ortsteil Lucerne und wurden später mit den Reformierten aus Bärenthal kirchlich zusammengeführt. Letztere wurden 1721 im heutigen Neubärental angesiedelt.

Diese Fusion prägte die konfessionelle Identität der Gemeinde bis heute.


 Wurmberg – Wo Geschichte leuchtet

Mit seiner über 1.200-jährigen Geschichte, der Burgruine Löffelstelz und eindrucksvollen Kirchenbauten bietet Dürrmenz bei Mühlacker ein eindrückliches Zeugnis regionaler Geschichte – ein echtes Kleinod im Enzkreis.

Dürrmenz – Mühlackers Ursprung mit Geschichte zum Anfassen

Mühlacker-Dürrmenz – Wer auf den Spuren der Vergangenheit wandeln möchte, findet in Dürrmenz einen der ältesten und geschichtsträchtigsten Stadtteile Mühlackers. Die Siedlung an der Enz wurde bereits im Jahr 779 urkundlich erwähnt und gilt damit als der historische Ursprung der Stadt Mühlacker im Enzkreis.

Besonders eng verknüpft ist Dürrmenz mit dem Namen Ulrich von Dürrmenz, der im 12. Jahrhundert unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa als Kanzler diente und später zum Bischof von Speyer ernannt wurde. Diese Verbindung zur Reichsgeschichte unterstreicht die überregionale Bedeutung des Ortes in jener Zeit.

 Wahrzeichen mit Weitblick: Die Burgruine Löffelstelz

Eines der markantesten Bauwerke des Stadtteils ist die Burgruine Löffelstelz, deren Ursprünge im 12. Jahrhundert liegen. Ursprünglich diente sie als Residenz der Herren von Dürrmenz und wurde später im Jahr 1504 zerstört. Heute prägt die Ruine als Wahrzeichen das Stadtbild und lädt Besucher zu Ausblicken über das Enztal und die Stadt Mühlacker ein.

 Zwei Kirchen – Zwei Glaubensgeschichten

Architektonisch ebenso spannend sind die Kirchenbauten im Ort. Auf der rechten Enzseite steht die

Beim Kinderferientag der LandFrauen Wimsheim und der Freiwilligen Feuerwehr erwartet Kinder von 6 bis 15 Jahren am 22. August 2025 ein aufregender Nachmittag voller Spiel, Spaß und Feuerwehraction – inklusive Grillabend und Lagerfeuerromantik.

Wimsheim lädt zur Feuerwehrolympiade – Ein Ferientag voller Action und Lagerfeuerstimmung

Am Freitag, den 22. August 2025, heißt es in Wimsheim: Anpacken, Spielen, Toben und Genießen! Der Landfrauenverein Wimsheim veranstaltet gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr einen spannenden Kinderferientag, bei dem die Feuerwehrolympiade im Mittelpunkt steht.

 Olympiade, Lagerfeuer & Bastelspaß

Ab 17 Uhr am Bolzplatz im Hausbergweg geht es los: Die Kinder erwartet eine liebevoll gestaltete Olympiade mit lustigen Stationen zum Mitmachen und Austoben. Kreativ wird es beim Basteln, und für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt: Grillwürste, Stockbrot, Obst und Getränke stehen bereit. Der Abend klingt gemütlich am Lagerfeuer aus.

Das Programm endet gegen 21:45 Uhr am Feuerwehrhaus in der Daimlerstraße 5.

 Wichtige Informationen auf einen Blick:

 Ein Ferientag

Subcategories