Autofahrer in Pforzheim müssen sich auf Einschränkungen einstellen: Ab 26. August beginnen Asphalt- und Brückenarbeiten am Autobahnzubringer B10/B463 nahe der A8-Anschlussstelle Pforzheim-West.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe startet am 26. August 2025 umfangreiche Asphalt- und Brückenbauarbeiten am Knotenpunkt B10 / B463 in der Nähe der A8-Anschlussstelle Pforzheim-West. Grund sind deutliche Fahrbahnunebenheiten, die sich durch das Setzen des Belags an den beiden Brückenbauwerken gebildet haben.

Im Zuge der Bauarbeiten wird die Asphaltdeckschicht auf den Brücken erneuert, im Anschlussbereich zudem die Binder- und Deckschicht ersetzt. Zusätzlich kommt eine spezielle Belastungsdehnfuge zum Einsatz, um die Übergänge zwischen Straße und Brückenbauwerk dauerhaft zu stabilisieren.

Während der Arbeiten steht je Fahrtrichtung auf dem Autobahnzubringer nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Fahrzeuge mit einer Gesamtbreite bis 2,55 Meter können die Baustelle weiterhin passieren. Breitere Fahrzeuge sind dagegen von der Durchfahrt ausgeschlossen und müssen über die Anschlussstelle Pforzheim-Nord ausweichen. Entsprechende Umleitungsschilder werden auf der Autobahn A8 sowie auf den Bundesstraßen B10, B294 und B463 eingerichtet.

Der Verkehr auf der B10 ist von den Maßnahmen nicht betroffen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis 19. September 2025 abgeschlossen sein. Die Kosten liegen bei rund 175.000 Euro brutto und werden vom Bund getragen.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und verweist für

15 Millionen Euro für die Bildung: Die Heinrich-Wieland-Schule in Pforzheim erstrahlt nach umfassender Sanierung in neuem Glanz – modern, digital und inklusiv.

Die größte berufliche Schule Pforzheims, die Heinrich-Wieland-Schule (HWS), startet nach den Sommerferien mit modernisierten Gebäuden und neuen Lernbedingungen. Die umfassende Sanierung ist abgeschlossen – ein Projekt, das rund 15 Millionen Euro gekostet und durch das Bundesprogramm „Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur“ mit 6,8 Millionen Euro gefördert wurde.

Besonders auffällig ist die neue Fassade des C-Baus. Die alte Waschbetonfront wurde vollständig entfernt und durch eine moderne, hinterlüftete Stahlkassettenkonstruktion mit sehr guten Dämmwerten und neuen Fenstern ersetzt. Der 1969 errichtete Werkstattbau für den Fachbereich Metallverarbeitung bietet nun lichtdurchflutete Werkstätten und Klassenräume, eine helle Aula sowie modernisierte WC-Anlagen.

Auch technisch wurde aufgerüstet: Neue Ausstattung erfüllt die Anforderungen des Digitalpakts Schule und schafft eine digitale Lernumgebung auf neuestem Stand. Im A- und B-Bau wurden zudem die Dächer saniert, Brandschutzmaßnahmen umgesetzt und die Voraussetzungen für Solarstrom vorbereitet.

Ein besonderes Augenmerk galt der Inklusion: Alle vier Gebäude verfügen jetzt über barrierefreie Toiletten, und neben dem bestehenden Fahrstuhl im B-Bau wurde ein weiterer im A-Bau eingebaut. Nachhaltigkeit spielte ebenfalls eine Rolle – durch Wiederverwendung von Materialien wie Bodenbelägen oder Lüftungskanälen.

„Eine der größten

Sicher mit dem Rad unterwegs: In Pforzheim startet ein kostenloser Radsicherheitskurs – offen für alle, die ihre Kenntnisse auffrischen oder neu lernen möchten.

Radfahren ist in Pforzheim längst mehr als nur Freizeit – viele nutzen das Fahrrad täglich auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder für kurze Wege. Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu stärken, bietet die Stadt Pforzheim gemeinsam mit der Verkehrswacht Pforzheim-Enzkreis e.V. einen kostenlosen Radsicherheitskurs an.

Der Kurs richtet sich sowohl an Menschen, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten, als auch an Personen, die mit den deutschen Verkehrsregeln noch nicht vertraut sind. Er findet am Samstag, 20. September, um 10.30 Uhr in der Jugendverkehrsschule Pforzheim (Steubenstraße 74) statt und dauert etwa eine Stunde.

„Wer die Regeln kennt und richtig handelt, verringert das Risiko von Unfällen und trägt gleichzeitig zu einem sicheren und respektvollen Miteinander im Straßenverkehr bei“, erklärt Bürgermeister Tobias Volle.

Der Kurs ist zweigeteilt:

  • Theorie: Vermittelt werden Grundlagen wie Verkehrszeichen, Vorfahrtsregeln und richtiges Verhalten im Straßenverkehr.

  • Praxis: Auf dem Verkehrsübungsplatz können die Teilnehmenden das Gelernte direkt anwenden und typische Situationen üben.

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist online über www.pforzheim.de/radsicherheitskurs möglich. Mitgebracht werden müssen ein eigenes Fahrrad und ein Fahrradhelm. Fragen beantwortet

Etwas versteckt im Schlosskirchenpark erzählt der Büblesbrunnen von Pforzheims wechselvoller Vergangenheit. Von seiner Errichtung 1933 bis zur heutigen Bronzefigur hat er Zerstörung, Vandalismus und Wiederaufbau erlebt – und ist heute wieder ein beliebtes Kleinod.

Der Büblesbrunnen im Pforzheimer Schlosskirchenpark ist ein Stück Stadtgeschichte, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, aber eine bewegte Vergangenheit mit sich trägt. Versteckt östlich des Archivbaus und des Schleiftörles, lädt er Spaziergängerinnen und Spaziergänger zum Verweilen ein.

 

Errichtet wurde der Brunnen im Jahr 1933. Seine Brunnenfigur zeigt eine Bronzereplik des sogenannten Brunnenbübles, das bereits in den 1920er-Jahren von dem Pforzheimer Künstler Emil Salm geschaffen wurde.

Das ursprüngliche steinerne Brunnenbüble – eine Knabenfigur, die Wasser links und rechts aus einer hochgehobenen Schürze fließen lässt – fiel am 23. Februar 1945 dem verheerenden Luftangriff auf Pforzheim zum Opfer.

  

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In der Nachkriegszeit wurde zunächst eine steinerne Kopie aufgestellt. Doch diese war mehrfach Ziel von Vandalismus und wurde schließlich 1979 durch eine schlichte Kugel ersetzt. Erst später konnte das Brunnenbüble in seiner heutigen bronzenen Form wieder in den Schlosskirchenpark zurückkehren.

Heute steht der Büblesbrunnen für Tradition, Kunst und Erinnerung gleichermaßen. Er ist ein kleines, aber bedeutendes Denkmal, das zeigt, wie eng Geschichte und Kultur in Pforzheim

Ob Handy, Geldbeutel oder Schlüssel – das Fundbüro Pforzheim ist die zentrale Anlaufstelle für alle, die etwas verloren haben oder einen Gegenstand gefunden haben.

Ob Handy, Geldbeutel, Schlüssel oder Rucksack – wer in Pforzheim etwas verliert oder findet, wendet sich an das Fundbüro der Stadt. Es ist Teil des Bürgercentrums und dient nicht nur Privatpersonen, sondern auch Polizeidienststellen, Hotels, Kaufhäusern und kulturellen Einrichtungen als Sammelstelle für Fundsachen.

Was tun bei Verlust?

Geht ein Gegenstand verloren, sollten Betroffene eine Verlustanzeige stellen. Dies ist vor Ort im Bürgercentrum möglich oder online über das Portal: Online-Verlustanzeige Fundinfo.

Der Vorteil einer Online-Meldung: Die Person wird automatisch informiert, sobald es eine Übereinstimmung mit Fundstücken in ganz Deutschland gibt. Das Fundbüro selbst kann hingegen nur dann benachrichtigen, wenn auf dem verlorenen Gegenstand Hinweise wie Name, Adresse oder Kontaktdaten vermerkt sind.

Da Finderinnen und Finder etwas Zeit benötigen, um Fundsachen abzugeben, kann es einige Tage dauern, bis ein Gegenstand im Fundbüro eingeht. Wichtig: Schlüssel können nicht online erfasst werden – hier ist ein Abgleich vor Ort nötig. Für Gegenstände, die in Bussen oder Bahnen verloren wurden, sind die Verkehrsunternehmen direkt zuständig, da sie eigene Fundstellen betreiben.

Was tun, wenn man etwas findet?

Wer einen Gegenstand findet, kann eine

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