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Ein Baum für jedes Neugeborene: Mit dem neuen Jahrgangswäldle setzt Pforzheim erneut ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz, Verantwortung und Zukunft.

Mit einem symbolischen Spatenstich im Stadtwalddistrikt Klapfenhardt hat die Stadt Pforzheim ihr Jahrgangswäldle 2024 offiziell eröffnet. Insgesamt 1.109 Jungbäume wurden gepflanzt – exakt so viele, wie im vergangenen Jahr Kinder in Pforzheim geboren wurden. Die Aktion, die inzwischen zum fünften Mal umgesetzt wird, verbindet Familienfreundlichkeit, Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung.

Oberbürgermeister Peter Boch und Umweltbürgermeister Tobias Volle pflanzten gemeinsam mit Mitarbeitenden der städtischen Forstverwaltung jeweils einen Setzling. Die beiden Stadtoberhäupter betonten dabei die besondere Symbolkraft des Projekts: Für jedes neugeborene Kind entsteht ein lebendiger Beitrag für die Zukunft der Stadt und ihrer natürlichen Lebensgrundlagen.

„Das Jahrgangswäldle zeigt, wie eng das Wachstum unserer Stadt mit dem Schutz der Natur verbunden ist“, erklärte Oberbürgermeister Boch. Jeder gepflanzte Baum stehe für Hoffnung, Verantwortung und einen nachhaltigen Blick nach vorn. Umweltbürgermeister Volle ergänzte, dass die jungen Bäume nicht nur ökologische Funktionen erfüllen, sondern auch für die gemeinsame Verantwortung der Stadtgesellschaft gegenüber kommenden Generationen stehen.

Fachlich begleitet wurde die Pflanzaktion von der städtischen Forstverwaltung. Deren Leiter Mario Seefelder erläuterte, dass die Fläche zuvor von Eschen geprägt war, die dem Eschentriebsterben zum Opfer gefallen

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Magische Tiere, spannende Rätsel und eine besondere Nacht zwischen Bücherregalen: Die Stadtbibliothek Pforzheim lädt Kinder zu einer außergewöhnlichen Lesenacht ein.

Die Stadtbibliothek Pforzheim öffnet am Samstag, 21. Februar 2026, abends ihre Türen für ein ganz besonderes Sonderprogramm: eine Kinder-Lesenacht rund um „Die Schule der magischen Tiere“. Von 19 bis 22 Uhr erwartet Kinder ab acht Jahren ein abwechslungsreicher Abend voller Geschichten, Wissen und Mitmachaktionen – bei freiem Eintritt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die beliebte Buchreihe, die Fantasie, Freundschaft und Abenteuer miteinander verbindet. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Teil einer „magischen Gemeinschaft“ und erleben die Bibliothek in ungewohnter Atmosphäre. Auf dem Programm stehen unter anderem Einblicke in die Tierpflege, vermittelt von einem Tierpfleger, sowie eine spannende Suchaktion: Gemeinsam gilt es, die gestohlenen Wettbewerbsradieschen wiederzufinden.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Vorlesen aus dem neu erschienenen Band „Land unter“, das für Spannung und Lesefreude sorgt. Die Lesenacht verbindet spielerisches Lernen mit literarischer Neugier und fördert so den Zugang zu Büchern und Geschichten.

Die Veranstaltung findet im Veranstaltungsraum der Stadtbibliothek Pforzheim statt und wird von der Bibliothek selbst organisiert. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich – entweder direkt an der Infotheke oder telefonisch unter 07231 39

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Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel bleiben die meisten städtischen Museen in Pforzheim geschlossen. Einzelne Häuser öffnen jedoch an ausgewählten Tagen ihre Türen.

Die städtischen Museen in Pforzheim passen ihre Öffnungszeiten rund um die Feiertage an. An Heiligabend sowie an den Weihnachtsfeiertagen, an Silvester und an Neujahr – konkret am 24., 25. und 26. Dezember sowie am 31. Dezember und 1. Januar 2026 – bleiben die Museen grundsätzlich geschlossen.

Von dieser Regelung gibt es jedoch gezielte Ausnahmen, die Besucherinnen und Besuchern zwischen den Feiertagen dennoch kulturelle Angebote ermöglichen:

  • Das Schmuckmuseum Pforzheim öffnet am Freitag, 26. Dezember, von 10 bis 17 Uhr.

  • Das Technische Museum ist am Freitag, 26. Dezember, sowie am Samstag, 27. Dezember, jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

  • Das Stadtmuseum Pforzheim empfängt Gäste am Freitag, 26. Dezember, von 14 bis 17 Uhr.

Zusätzlich bleibt das Technische Museum im Zeitraum von Montag, 29. Dezember, bis einschließlich Samstag, 3. Januar 2026, vollständig geschlossen. Auch am Feiertag Heilige Drei Könige, Dienstag, 6. Januar, sind alle städtischen Museen nicht geöffnet.

Ab Mittwoch, 7. Januar 2026, nehmen die Pforzheimer Museen ihren regulären Betrieb wieder auf und öffnen zu den gewohnten Zeiten. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Sonderöffnungen bei

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Über die Feiertage ist die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Pforzheim nicht erreichbar. Ab Anfang Januar stehen die Ansprechpartner wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Die Untere Denkmalschutzbehörde des Kulturamtes der Stadt Pforzheim ist über den Jahreswechsel vorübergehend geschlossen. Der Dienstbetrieb ruht von Montag, 22. Dezember, bis einschließlich Dienstag, 6. Januar. In diesem Zeitraum sind Anfragen und Bearbeitungen leider nicht möglich.

Ab Mittwoch, 7. Januar 2026, nimmt das Team seine Arbeit wieder auf und ist dann sowohl per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. als auch telefonisch unter 07231 392386 erreichbar. Bürgerinnen und Bürger, Eigentümerinnen und Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude sowie Planungs- und Baubeteiligte werden gebeten, dies bei der Terminplanung zu berücksichtigen.

Die Stadt empfiehlt, dringende Anliegen frühzeitig einzureichen oder auf den Wiederbeginn des Dienstbetriebs zu warten. Die vorübergehende Schließung dient der Feiertagsregelung und gewährleistet einen reibungslosen Neustart zu Beginn des neuen Jahres.

 

#Denkmalschutz #Pforzheim #Kulturamt #Behördeninfo #Feiertage

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Gewalt und Sucht verstärken sich oft gegenseitig: Eine Fachveranstaltung in Pforzheim zeigte auf, wo Hilfesysteme versagen – und welche konkreten Lösungen Frauen besser schützen können.

Wie können Frauen mit Suchterkrankungen wirksamer vor Gewalt geschützt und passgenauer unterstützt werden? Mit dieser drängenden Frage befasste sich eine Fachveranstaltung im Neuen Technischen Rathaus in Pforzheim, zu der die Gleichstellungs- und Inklusionsbeauftragten des Enzkreises und der Stadt Pforzheim eingeladen hatten. Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Frauen mit Behinderung besser vor Gewalt schützen“ und richtete sich an Fachkräfte aus Sozialarbeit, Gesundheitswesen, Beratung und Verwaltung.

Inhaltlich begleitet wurde der Abend von Sonja Lohrengel, stellvertretende therapeutische Leitung der Kraichtal Kliniken, Suchttherapeutin und Sozialpädagogin. Sie zeichnete ein eindrückliches Bild der aktuellen Versorgungslage: Frauen mit Suchterkrankungen sind überdurchschnittlich häufig von Gewalt betroffen und finden dennoch oft keinen ausreichenden Schutz. Rund 60 bis 70 Prozent suchtkranker Frauen berichten von Gewalterfahrungen – ein Wert, der deutlich über dem Durchschnitt der weiblichen Bevölkerung liegt.

Gleichzeitig zeigte die Referentin strukturelle Schwächen im bestehenden Hilfesystem auf. Frauen mit aktiver Substanzabhängigkeit stoßen vielfach auf Ausschlüsse, etwa beim Zugang zu Frauenhäusern. Umgekehrt werden Betroffene in der Suchthilfe nur selten an spezialisierte Gewaltberatungsstellen weitervermittelt. Fehlende Schnittstellen, Unsicherheiten im Umgang mit Mehrfachbelastungen und mangelnde

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