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Ein Eltern-Infoabend zum sogenannten Behindertentestament im Enzkreis hat unerwartet viele Familien angezogen. Über 120 Teilnehmende suchten Antworten auf zentrale Fragen der Zukunftssicherung für Kinder mit Behinderung – und erhielten praxisnahe Hinweise aus erster Hand.

Der Wunsch, das eigene Kind auch über das eigene Leben hinaus gut versorgt zu wissen, beschäftigt viele Eltern von Kindern mit Behinderung. Beim Informationsabend zum sogenannten Behindertentestament im Landratsamt Enzkreis wurde deutlich, wie groß der Bedarf nach verlässlichem Wissen und rechtlicher Orientierung ist. Über 120 Eltern folgten der Einladung der Behindertenbeauftragten Anne Marie Rouvière-Petruzzi und Mohamed Zakzak – ein deutliches Zeichen für die hohe Relevanz des Themas.

Nach einer Begrüßung durch Landrat Bastian Rosenau führte Fachanwalt für Erbrecht, Dr. Stefan Seyfarth, verständlich in die komplexen Regelungen ein. Er erklärte, dass Menschen mit Behinderung oft Leistungen der Eingliederungshilfe oder Sozialleistungen wie Grundsicherung erhalten, die an Einkommen und Vermögen gekoppelt sind. Ein Behindertentestament ermögliche es jedoch, ein Kind über das Sozialhilfeniveau hinaus zu unterstützen, ohne dessen Anspruch auf staatliche Leistungen zu gefährden.

„Das Behindertentestament schützt das Familienvermögen wie eine Käseglocke“, so Seyfarth. Es ermögliche, dass Eltern ihrem Kind finanzielle Zuwendungen hinterlassen können, die lebenslang für zusätzliche Bedürfnisse eingesetzt werden – etwa besondere Freizeitaktivitäten, Reisen oder individuelle

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Zwischen Geschenkpapier und Weihnachtsglanz rückt ein Thema in den Fokus, das oft unterschätzt wird: Die Anschaffung eines Haustiers. Das Veterinäramt Pforzheim warnt vor spontanen Entscheidungen und erinnert daran, dass Tierwohl auch während der Feiertage höchste Priorität hat.

Veterinäramt Pforzheim: „Tiere sind keine Geschenke, sondern Verantwortung“

Die Weihnachtszeit ist traditionell eine Phase voller Überraschungen – doch ein Haustier sollte keine davon sein. Darauf weist das Veterinäramt Pforzheim eindringlich hin. Ein Tier zu verschenken mag im ersten Moment Freude auslösen, kann jedoch langfristig zu Problemen führen, wenn die zukünftigen Halterinnen und Halter nicht ausreichend vorbereitet sind.

„Die Entscheidung für ein Haustier sollte gut überlegt und nie spontan getroffen werden“, betont Dr. Gudrun Vollrath. Ein Tier bringe eine oft jahrzehntelange Verantwortung mit sich – emotional, zeitlich und finanziell.

Haustiere benötigen Bindung, Zeit und Artgenossen

Viele Tierarten – darunter Kaninchen, Meerschweinchen und Vögel – sind soziale Lebewesen. Sie benötigen regelmäßig Kontakt zu Artgenossen und intensive Betreuung durch ihre Halter. „Nur durch häufigen Kontakt entsteht eine stabile Bindung, die Tiere brauchen, um sich wohlzufühlen“, erklärt Dr. Vollrath.

Gerade Familien sollten realistisch prüfen, ob Kinder dauerhaft in der Lage sind, sich um ein Tier zu kümmern. Erfahrungsgemäß übernehmen häufig die Eltern nach kurzer

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Ruhige Lage nach schneller Reaktion: Einsatzkräfte überprüfen eine Schule in Illingen – Entwarnung zur aktuellen Gefahrenlage.

Illingen. An einer Gemeinschaftsschule in der Schulstraße in Illingen waren am heutigen Morgen Einsatzkräfte der Polizei vor Ort. Seit 08:30 Uhr kontrollieren Streifenteams des Polizeipräsidium Pforzheim das Schulgebäude sowie das direkte Umfeld.

Anlass des Einsatzes war eine unspezifische Drohung gegen die Örtlichkeit. Aus Sicherheitsgründen wurde das betroffene Gebäude kontrolliert geräumt. Die Einsatzkräfte führten anschließend Überprüfungen der Räumlichkeiten und des Außengeländes durch.

Nach Angaben der Polizei ist derzeit keine konkrete Gefahr für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte oder andere Beteiligte erkennbar. Die Maßnahmen dienen der Vorsorge und der vollständigen Lageklärung. Weitere Informationen werden bekanntgegeben, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

 

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Azubis aus dem Enzkreis schlüpften für einen Tag in die Chefrolle: Beim Planspiel „Like a Boss“ trafen sie echte Unternehmensentscheidungen – von Budgetplanung bis Personalstrategie.

47 Auszubildende aus zehn Unternehmen im Enzkreis haben beim Unternehmens-Planspiel „Like a Boss“ einen realitätsnahen Einblick in die Führung eines Betriebs erhalten. Organisiert wurde das Format von der Wirtschaftsförderung des Landratsamts Enzkreis, unterstützt von der Firma Rosenberger Stanztechnik in Neuenbürg, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellte.

Ein Blick in den Chefsessel

Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden ein professionelles Briefing durch den Steinbeis-Verbund Pforzheim. Danach startete der Wettbewerb: Die Azubis lenkten ein fiktives E-Scooter-Unternehmen durch drei virtuelle Geschäftsjahre – inklusive Budgetplanung, Preisgestaltung, Personalentscheidungen und Reaktionen auf wirtschaftliche Veränderungen.

Schnell zeigte sich, wie komplex unternehmerische Zusammenhänge sind. Jede Entscheidung hatte Auswirkungen auf andere Bereiche, und nur Teams mit klarer Strategie konnten bestehen.
Genau das soll das Format fördern: Teamarbeit, strategisches Denken und souveräne Entscheidungsfindung“, betonte Enzkreis-Wirtschaftsförderin Linda Marschall.

Gewinnerteams ausgezeichnet

Nach einem spannenden Finale setzte sich das Team von IMO Oberflächentechnik durch. Auf den weiteren Plätzen folgten:

  • Landratsamt Enzkreis

  • Firma Admedes

Die Preise überreichte Landrat Bastian Rosenau, der den Azubis zu ihrem Engagement gratulierte. Eine Teilnehmerin fasste die Erfahrung zusammen:
Für ein paar Stunden

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In Engelsbrand steht am 29. November erneut die sichere Entsorgung schädlicher Haushaltsstoffe im Mittelpunkt – ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Gesundheitsschutz.

Am Samstag, 29. November, haben Bürgerinnen und Bürger in Engelsbrand die Möglichkeit, umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe fachgerecht zu entsorgen. Das Amt für Abfallwirtschaft richtet von 8 bis 12 Uhr im Salmbacher Weg eine mobile Schadstoffsammlung für Privathaushalte ein.

Abgegeben werden können zahlreiche Problemstoffe, die im Alltag anfallen, jedoch nicht in den Hausmüll gehören – darunter Haushaltsreiniger, Holzschutzmittel, Farben, Lacke sowie Leuchtstoffröhren. Die professionelle Sammlung trägt dazu bei, dass diese Stoffe nicht in den Wasserkreislauf, ins Grundwasser oder in die Umwelt gelangen.

Wichtig:Alte Medikamente gehören nicht zur Schadstoffsammlung und müssen über die Restmülltonne entsorgt werden.

Mit der Aktion unterstützt die Gemeinde einen verantwortungsvollen Umgang mit potenziell gefährlichen Abfällen und setzt ein klares Zeichen für gelebten Umweltschutz.

 

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