Junge Menschen der Carlo Schmid Schule erleben europäische Politik hautnah: Beim EU-Planspiel zum „European Green Deal“ im Neuen Rathaus lernen sie demokratische Prozesse und Klimapolitik praktisch kennen.

Pforzheim – Die Stadt Pforzheim setzt seit Jahren auf anschauliche und verständliche Vermittlung von Wissen über Europa und die Europäische Union. Ein Beispiel dafür ist das jährlich stattfindende Schulplanspiel, das in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg organisiert wird.

Am Montag, den 21. Juli, fand im Neuen Rathaus ein solcher Planspiel-Workshop für Schülerinnen und Schüler der Carlo Schmid Schule statt. Im Fokus stand der „European Green Deal“, ein zentrales EU-Klimaschutzprogramm.

Bürgermeister Frank Fillbrunn begrüßte die jungen Teilnehmenden im großen Sitzungssaal: „Ich freue mich sehr, dass junge Menschen sich so engagiert mit europäischer Politik auseinandersetzen. Europa ist keine ferne Institution – es ist Teil unseres Alltags. Deshalb ist es so wichtig, dass junge Menschen verstehen, wie europäische Politik funktioniert. Mit Projekten wie diesem Planspiel leisten wir einen konkreten Beitrag zur politischen Bildung und fördern das Verständnis für gemeinsame Verantwortung und Zusammenarbeit in Europa.“

Die Landeszentrale für politische Bildung führte die Schülerinnen und Schüler in das Thema ein und simulierte eine Sitzung des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments. Ziel war es, über Gesetzesvorschläge der Europäischen

Ein Streit am Schlossberg eskaliert: Ein Mann wird mit einer zerbrochenen Flasche schwer verletzt. Die Polizei schreitet sofort ein – einer der Tatverdächtigen sitzt nun in Untersuchungshaft.

Pforzheim – Nach einer eskalierenden Auseinandersetzung am Montagabend ist ein Mann am Schlossberg schwer verletzt worden. Die Polizei konnte zwei Tatverdächtige noch am Tatort vorläufig festnehmen. Einer der Männer sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Gegen 19 Uhr hielten sich der später verletzte Mann und ein Zeuge im Bereich des Pforzheimer Schlossbergs auf, als sie von einem 23-jährigen Mann angesprochen wurden. Im Verlauf eines offenbar hitzigen Gesprächs kam es zu Beleidigungen seitens des 23-Jährigen.

Die Lage eskalierte, als ein 45-jähriger Mann zur Gruppe hinzustieß. Nach aktuellem Ermittlungsstand der Kriminalpolizei soll dieser den Geschädigten mehrfach mit einer zerbrochenen Glasflasche angegriffen haben. Der Angriff führte zu schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen des Opfers, das umgehend in ein Krankenhaus gebracht wurde.

In der Nähe befindliche Polizeibeamte wurden auf den Vorfall aufmerksam und griffen sofort ein. Beide Tatverdächtige wurden am Ort des Geschehens vorläufig festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – stellte einen Haftantrag gegen den 45-jährigen Tatverdächtigen, der marokkanischer Staatsangehörigkeit ist und über keinen festen Wohnsitz verfügt. Ein Haftrichter am Amtsgericht Pforzheim erließ am Dienstagnachmittag Haftbefehl wegen des

Die Stadt Pforzheim stellt mit der Haushaltsplanung für 2026 und 2027 die Weichen für ein zukunftsfähiges Investitionsprogramm – mit Fokus auf Realisierbarkeit und effizientem Mitteleinsatz.

Pforzheim, Juli 2025 – Mit einem klaren Kurs und gezielten Entscheidungen hat die Stadt Pforzheim ihre Haushaltsanmeldungen für 2026 und 2027 auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen möglichst effektiv einzusetzen und Projekte realistisch umzusetzen. Dafür wurde bereits am 25. März 2025 im Gemeinderat der Eckdatenbeschluss S 0250 verabschiedet – ein zentrales Fundament für den neuen Haushaltsplan.

Das geplante jährliche Investitionsvolumen bis 2030 liegt bei maximal 40 Millionen Euro. Dieser Betrag umfasst sowohl den regulären Planansatz als auch mögliche Ermächtigungsübertragungen aus Vorjahren. Die Stadt setzt bei der Mittelverteilung auf eine Auswertung realer Projektergebnisse der vergangenen Jahre – unter der Maxime: „Was ist tatsächlich leistbar?“


Klarer Kurs: Realistische Planung statt Wunschdenken

„Mit dem neuen Verfahren wollen wir die Planung noch realistischer und zielgerichteter gestalten“, erklärt Oberbürgermeister Peter Boch. Er spricht von einem Verfahren „mit Weitblick“, das auf einen fortlaufenden Konsolidierungsprozess aufbaut.

Auch Erster Bürgermeister Dirk Büscher betont: „Unsere Mittel müssen nach Umsetzbarkeit und Dringlichkeit priorisiert werden. Nicht jedes wünschenswerte Projekt kann sofort starten.“


Einige Projekte verschoben – aber nicht

Wer sich für Technikgeschichte begeistert und Pforzheim einmal aus der Sicht einer echten Pionierin erleben will, hat am Samstag, 26. Juli, die Gelegenheit dazu: Die Themenführung mit „Bertha Benz“ lädt zu einer besonderen Zeitreise ein – mit viel Lokalkolorit und historischer Tiefe.

Pforzheim, Juli 2025 – Die Geschichte der Mobilität beginnt in Pforzheim – und eine Frau schrieb sie entscheidend mit: Bertha Benz, die mutige Autopionierin, trat 1888 mit dem Benz Patent-Motorwagen die erste Fernfahrt der Welt an. Auf ihrer Route von Mannheim nach Pforzheim bewies sie nicht nur Erfindergeist, sondern auch Durchhaltevermögen.

Diese historische Leistung steht im Mittelpunkt einer Themenführung, die am Samstag, 26. Juli, zum vorletzten Mal in diesem Jahr stattfindet. Besucherinnen und Besucher erleben die „Goldstadt“ Pforzheim durch die Augen von Bertha Benz – dargestellt im originalgetreuen Kostüm und mit spannenden Anekdoten aus ihrer Zeit.


Auf den Spuren der Automobilgeschichte

Während der rund 90-minütigen Tour führt die Darstellerin durch bedeutende Orte der Stadt, die eng mit der Familie Benz und der legendären Fernfahrt verknüpft sind. Mit lebhaften Erzählungen bringt sie nicht nur die Technikgeschichte zum Leben, sondern auch den gesellschaftlichen Kontext der damaligen Zeit – eine außergewöhnliche Stadtführung für alle Generationen.

  • Datum: Samstag, 26. Juli 2025

Wer macht sich in Pforzheim besonders für Familien stark? Die Stadt ruft zur Nominierung für den Familienfreundlichkeitspreis 2025 auf – gesucht werden engagierte Einzelpersonen und Organisationen, die Pforzheim lebenswerter für Familien machen.

Pforzheim, Juli 2025Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger Vorschläge für den Familienfreundlichkeitspreis 2025 einreichen. Gesucht werden Menschen, Vereine oder Institutionen, die sich mit außergewöhnlichem Engagement für Familien in Pforzheim einsetzen. Ziel ist es, dieses Engagement sichtbar zu machen und öffentlich zu würdigen.

Menschen und Einrichtungen, die sich freiwillig für das Thema Familienfreundlichkeit in Pforzheim einsetzen, machen unsere Stadtgesellschaft stark“, erklärt Oberbürgermeister Peter Boch. „Wir möchten genau diese Personen und Organisationen finden und ihre wertvolle Arbeit mit einer Auszeichnung würdigen.

Zwei Kategorien – ein Ziel: gelebte Familienfreundlichkeit

Der mit insgesamt 2.750 Euro dotierte Preis wird in zwei Kategorien vergeben:

  • Einzelpersonen, die sich ehrenamtlich engagieren (Preisgeld: 750 Euro)

  • Organisationen, wie Vereine, Institutionen oder Initiativen (Preisgeld: 2.000 Euro)

Einfach online nominieren

Vorschläge können vom 21. Juli bis zum 17. August 2025 direkt und unkompliziert digital unter
www.familie-pforzheim.de
eingereicht werden. Für beide Kategorien stehen dort Nominierungsformulare zur Verfügung.

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger übernimmt eine Jury unter Beteiligung des „Bündnisses für Familie“, das die Auszeichnung auch

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