Maulbronn, 30. Juni 2025 – Die seit Sonntagabend andauernde Suche nach einem 47‑jährigen Mann im Tiefen See bei Maulbronn hat ein trauriges Ende genommen. Gegen 2:30 Uhr entdeckten Polizeibeamte eine leblose Person im Wasser – nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der die Kleidung des Vermissten gefunden worden war. Feuerwehrtaucher aus Ötisheim und Maulbronn bargen den Mann. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um den Vermissten; die Kriminalpolizei Pforzheim und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – ermitteln wegen eines mutmaßlichen Unglücksfalls.

Bereits am Sonntag um 19:15 Uhr hatte ein Zeuge den Notruf gewählt, nachdem er beobachtet hatte, wie der Mann zum Schwimmen in den See gegangen und nicht mehr aufgetaucht war. Daraufhin starteten Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei eine groß angelegte Suchaktion, bei der auch Sonar‑ und Wärmebildtechnik zum Einsatz kamen. Trotz der intensiven Maßnahmen blieb der Vermisste über Stunden verschwunden.

Was genau den Unfall ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nach aktuellem Stand nicht vor. Die Ermittler konzentrieren sich nun darauf, den genauen Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren und die Todesursache eindeutig festzustellen.

Die Polizei appelliert angesichts des tragischen Vorfalls erneut an alle Badegäste, Gewässer nur an bewachten Badestellen zu nutzen, nie allein schwimmen zu gehen und

Vollsperrung zwischen Heimsheim und Hausen bleibt bestehen – Neue Fahrbahndecke bis Jahresende geplant

Weil der Stadt / Heimsheim, 30. Juni 2025 – Die Sanierung der Landesstraße L1179 zwischen Heimsheim und Hausen schreitet planmäßig voran: Am 9. Juli 2025 beginnt der zweite Bauabschnitt der groß angelegten Straßenerneuerung, die im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe durchgeführt wird.

Die insgesamt 2,2 Kilometer lange Sanierungsstrecke ist seit Ende Februar in zwei Abschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt – vom Firmengelände Krannich bis zum Gasthaus Deutscher Kaiser – steht kurz vor dem Abschluss. Hier wurde nicht nur die Fahrbahn erneuert, sondern auch eine neue Gehweganlage und moderne Frischwasserversorgungsleitungen im Auftrag der Stadt Weil der Stadt verlegt.


Zweiter Bauabschnitt: Sanierung bis Ortseingang Heimsheim

Mit dem Beginn des zweiten Bauabschnitts am 9. Juli 2025 rückt nun der Streckenabschnitt zwischen dem Deutschen Kaiser und dem Ortseingang Heimsheim in den Fokus. Auch hier wird der Asphaltunterbau vollständig erneuert, um die Straße für die nächsten Jahrzehnte fit zu machen. Die Bauzeit wird auf rund fünf Monate geschätzt.

Nach Abschluss beider Bauabschnitte wird auf der gesamten Strecke eine neue Fahrbahndeckschicht aufgetragen, um eine durchgehend gleichmäßige Oberfläche zu gewährleisten.


Verkehrsführung & Umleitungen während der Bauphase

Die Vollsperrung bleibt während der gesamten Bauzeit bestehen.

Ölbronn-Dürrn (Enzkreis) – Eingebettet in die sanften Hügel des Kraichgaus und die Wälder des Strombergs liegt eine Gemeinde, die stolz auf ihre Herkunft ist: Ölbronn-Dürrn – gerne auch das „Ländle im Kleinformat“ genannt. Seit der Gemeindereform 1974 ist sie aus der Vereinigung der ehemals badischen Gemeinde Dürrn und der württembergischen Gemeinde Ölbronn entstanden. Heute überzeugt sie mit reicher Geschichte, lebendiger Kultur, einer vielfältigen Natur, gut ausgebauter Infrastruktur – und einer hohen Lebensqualität für Jung und Alt.

Zwei Ortsteile – eine starke Gemeinde

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Ölbronn und Dürrn, mit jeweils rund 1.700 Einwohnern. Beide Ortskerne sind geprägt von gepflegten Fachwerkhäusern und historischen Gebäuden – allen voran das älteste Gebäude Ölbronns von 1562. In Dürrn erinnert ein Herkulesstein an die Römerzeit, während im Mühlauwald keltische Grabhügel und sogar steinzeitliche Funde entdeckt wurden. Auf dem Eichelberg markieren alte Grenzsteine die einstige Trennung zwischen Baden und Württemberg – ein Symbol der heutigen Einheit.


Natur erleben – auf Schritt und Tritt

Ob zu Fuß oder mit dem Rad – die gut ausgebauten Wander- und Radwege durchziehen eine vielseitige Landschaft: Weinberge, Streuobstwiesen, Wälder und Aussichtspunkte wie der Aschberg oder der Eichelberg laden zur Erholung ein. Das Naturschutzgebiet Aalkistensee ist ein beliebtes Ausflugsziel

Neuhausen, eine idyllische Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg, liegt rund zwölf Kilometer südöstlich der Kreisstadt Pforzheim auf der Hochfläche des Nordschwarzwalds zwischen den Flüssen Nagold und Würm. Mit seinen Ortsteilen Hamberg, Steinegg, Schellbronn und Neuhausen selbst ist die Gemeinde Teil des historischen Biets, einem ehemaligen Lehen der Freiherren von Gemmingen.

Geographie und Natur

Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf fast 3.000 Hektar, wovon über die Hälfte von Wäldern bedeckt ist. Naturschutzgebiete wie das Monbachtal und der Büchelberg bieten Wander- und Erholungsmöglichkeiten, während der Galgenberg im Winter als beliebter Rodelhang für Familien gilt. Der Walderlebnispfad Klebwald rundet das Angebot für Naturfreunde ab.

Historische Wurzeln und Bauwerke

Neuhausen ist erstmals im 12. Jahrhundert schriftlich als „Nuhusen“ belegt. Die historische Bedeutung zeigt sich besonders in den barocken Kirchen wie St. Urban und Vitus, St. Sebastian oder der Kapelle St. Wendelin sowie der mittelalterlichen Burg Steinegg. Zahlreiche Wegkreuze, Bildstöcke und weitere historische Bauwerke prägen das Ortsbild.

Lebendiges Gemeindeleben und Kultur

Rund 60 Vereine gestalten das öffentliche Leben mit. Traditionelle Feste wie der Schellbronner Nachtumzug und der Neuhausener Fastnachtsumzug, Prozessionen zu Christi Himmelfahrt und Fronleichnam, sowie der Weihnachtsmarkt locken zahlreiche Besucher an. Die Kleinbühne „Theaterschachtel“ und die Mundart-Theatergruppe in Steinegg bereichern die kulturelle Szene.

Infrastruktur und Wirtschaft

Steinegg, Juni 2025 – Die Verbandsschule im Biet im Ortsteil Steinegg ist eine zentrale Bildungseinrichtung für die Gemeinden Neuhausen und Tiefenbronn. Sie vereint eine Grundschule für Neuhausen sowie eine Gemeinschaftsschule, die im Schulverband mit Tiefenbronn betrieben wird.

Bildung mit Tradition und Zukunft

Die Grundschule wurde bereits 1976 gegründet und legte damit den Grundstein für eine verlässliche Schullandschaft im Biet. 1980 folgte die Ergänzung um eine Hauptschule, die den Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler erweiterte. Mit der Zeit entwickelte sich die Schule weiter: Ab 1992 wurde das Modell der Werkrealschule erprobt, das praxisnahes Lernen mit fundierter Allgemeinbildung verbindet. Seit 2016 ergänzt die Gemeinschaftsschule das Angebot ab Klasse 5 und bietet einen modernen, integrativen Schulabschluss.

Schulverbund für eine starke Region

Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Tiefenbronn im Rahmen des Schulverbands stärkt die Bildungsqualität und ermöglicht eine breite Palette an Bildungswegen. So profitieren Kinder und Jugendliche beider Gemeinden von einer umfassenden Förderung und unterschiedlichen Lernangeboten – von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule.

Enzkreis Gemeinden:

Ötisheim - Enzkreis

Quelle KI