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Die Abfallwirtschaft Pforzheim hat am Wochenende eine wichtige Botschaft humorvoll ins Kino gebracht – und zahlreiche Familien überrascht. Mit einer neuen Kampagne soll das Problem „Plastik in der Biotonne“ endlich wirksam bekämpft werden.

Mit einem sympathischen Überraschungsauftritt hat die Abfallwirtschaft der Stadt Pforzheim am Wochenende viele Familien im Cineplex REX erreicht. Anlass war der „Family Preview – Pumuckl-Tag“ – und mittendrin das beliebte Maskottchen BIO-TONNI, das Kinder und Erwachsene auf ein drängendes Problem aufmerksam machte: Plastik gehört nicht in die Biotonne.

Humorvolle Aktion mit ernstem Hintergrund

Obwohl es längst bekannt ist, landet in Pforzheim weiterhin zu viel Plastik in den Bioabfällen. Die Folgen sind gravierend:
– Plastiktüten und Folien stören die Kompostierung
– wertvolle Bioabfälle können nicht zu hochwertigem Kompost oder Biogas verarbeitet werden
– die Qualität der Endprodukte sinkt und zusätzliche Kosten entstehen

Die Stadt reagiert nun mit einer neuen Aufklärungsoffensive im Rahmen der bundesweiten Initiative „Wir für Bio“. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger emotional, direkt und verständlich abzuholen – ohne erhobenen Zeigefinger.

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Pforzheim gedenkt der ermordeten Widerstandskämpferinnen und -kämpfer – ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen und für Verantwortung in der Gegenwart.

Zum 81. Jahrestag der Ermordung von Mitgliedern der französischen Widerstandsgruppe Réseau Alliance findet am Sonntag, 30. November 2025, um 11 Uhr, eine offizielle Gedenkfeier der Stadt Pforzheim statt. Am Gedenkstein nahe der Buswendeschleife der Haltestelle „Hochschule“ wird ein Kranz niedergelegt, um der Opfer zu gedenken und ihr Andenken zu ehren.

Ein dunkles Kapitel der regionalen Geschichte

Ende November 1944 ermordeten Gestapo und SS mehr als 60 in der Region inhaftierte Mitglieder des Widerstandsnetzwerks Réseau Alliance – in Rastatt, Bühl, Freiburg, Offenburg, Kehl und weiteren Orten.

Auch Pforzheim war Schauplatz dieser Verbrechen:
Am 30. November 1944 wurden acht Frauen und 17 Männer ohne Gerichtsverfahren aus ihren Gefängniszellen geholt und im Hagenschieß erschossen. Anschließend warf man ihre Leichen in einen Bombentrichter und verscharrte sie dort.

Gedenkstein im Hagenschieß – ein Ort der Erinnerung

Heute erinnert ein Gedenkstein im Hagenschießwald an die Opfer. In diesem Jahr wurde die Informationstafel neu gestaltet und zeigt nun auch die Namen und Fotos der ermordeten Widerstandskämpferinnen und -kämpfer.

Die Stadt Pforzheim setzt mit der Kranzniederlegung ein sichtbares Zeichen für historische Verantwortung, Menschenwürde und das

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In der Pforzheimer Nordstadt entsteht für knapp vier Wochen ein lebendiger Kreativraum: Das Kollektiv bgRAUM verwandelt einen Pop-Up-Ort in eine offene Werkstatt für Kunst, Schmuck, Begegnung und gemeinsames Gestalten.

Vom 21. November bis 13. Dezember verwandelt sich ein Pop-Up-Raum in der Pforzheimer Nordstadt in einen Treffpunkt für Kreative, Neugierige und Nachbarinnen und Nachbarn. Das Kollektiv bgRAUM zieht für drei Wochen ein und schafft dort einen offenen Raum für Schmuck, Kunst, Workshops und Begegnung – ein Projekt, das bewusst niedrigschwellig, inklusiv und für alle Interessierten zugänglich ist.

Den feierlichen Auftakt bildet eine Vernissage am Freitag von 19 bis 22 Uhr. Besucherinnen und Besucher können erste Eindrücke der Arbeiten des Kollektivs gewinnen, sich mit den Kunstschaffenden austauschen und bereits erfahren, welche kreativen Formate die kommenden Wochen füllen werden. Weitere Workshop-Termine und Programmpunkte werden zeitnah veröffentlicht.

Mit dem Pop-Up-Format möchte bgRAUM einen Ort schaffen, der Menschen zusammenbringt – unabhängig von Vorwissen, Alter oder künstlerischer Erfahrung. Ob spontane Besucher, passionierte Gestalter oder Nachbarschaftsgruppen: Alle sind eingeladen, den Raum mitzunutzen, sich inspirieren zu lassen oder gemeinsam Projekte zu entwickeln.

Das Vorhaben stärkt nicht nur die kulturelle Vielfalt im Quartier, sondern setzt auch ein Zeichen für temporäre Stadtgestaltung, Kreativförderung und lokale Identifikation. Die Nordstadt

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Eine Reise in die römische Götterwelt erwartet Besucherinnen und Besucher im Archäologischen Museum: Dr. Erich Kraut lädt zu einer kostenfreien Führung über antike Heiligtümer ein.

Am Sonntag, 30. November, lädt das Archäologische Museum zu einer besonderen Führung ein: Unter dem Titel „Antike Heiligtümer. Bedeutung von Jupitergigantensäule, Weihesteinen und Grabsteinen“ führt Dr. Erich Kraut ab 13 Uhr durch die Ausstellung. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.

Einblick in die römische Religion und ihre Symbole

Während der Führung erklärt Dr. Kraut grundlegende Fragen rund um die römische Götterwelt und ihre Kultobjekte:
Was genau ist eine Jupitergigantensäule? Wozu diente ein Weihestein? Und welche Rolle spielten Grabsteine im religiösen Leben der Römer?

Die Teilnehmenden erhalten dabei einen fundierten Blick auf die religiösen Praktiken im antiken Portus – dem römischen Siedlungsgebiet im heutigen Pforzheim. Die Exponate des Museums veranschaulichen eindrucksvoll, wie vielfältig und bildreich die Götterverehrung im römischen Alltag verankert war.

Führung für Geschichtsinteressierte und Neugierige

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an geschichtsbegeisterte Besucherinnen und Besucher als auch an Menschen, die neu in das Thema einsteigen möchten. Dr. Kraut führt mit Expertise und anschaulichen Erklärungen durch die Ausstellung – und macht die Vergangenheit auf verständliche Weise lebendig.

Datum & Uhrzeit: Sonntag, 30.

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Im EMMA – Kreativzentrum Pforzheim dreht sich am 3. Dezember alles um zukunftsorientiertes Denken: Ein Vortrag zeigt, warum Nachhaltigkeit heute einer der stärksten Innovationstreiber für Unternehmen ist – und wie daraus echte Wettbewerbsvorteile entstehen.

Warum wird Nachhaltigkeit zum wichtigsten Innovationstreiber unserer Zeit? Diese Frage steht im Mittelpunkt des kommenden Creative After Work am Mittwoch, 3. Dezember, um 19 Uhr im EMMA – Kreativzentrum Pforzheim. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Gast des Abends ist Steffen Erath, Head of Innovation & Sustainability bei Hansgrohe SE, Gründer des Hansgrohe InnoLabs und einer der bekanntesten Stimmen für nachhaltige Unternehmensentwicklung im deutschsprachigen Raum.

Nachhaltigkeit als strategisches Innovationsfeld

In seinem Vortrag „Planet Centered Innovation: Nachhaltigkeit als Innovationstreiber“ erläutert Erath, wie Unternehmen ökologische Herausforderungen als Chance begreifen können. Sein Ansatz: Wenn die Wirtschaft globalen Problemen mit innovativen Lösungen begegnet, profitieren Umwelt und Unternehmen gleichermaßen.

„Planet Centered Innovation“ sieht Nachhaltigkeit nicht als Pflichtaufgabe oder reine Bilanzgröße – sondern als Hebel, der neue Produkte, Geschäftsmodelle und Technologien inspiriert. Unternehmen, die diesen Weg einschlagen, tragen aktiv zur grünen Transformation bei und sichern gleichzeitig ihre Zukunftsfähigkeit.

Impulse aus der Praxis eines führenden Innovators

Erath verantwortet den Innovationsbereich der Hansgrohe SE, gründete das mehrfach ausgezeichnete Hansgrohe

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