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Mehr Platz fürs Fahrrad im Sedan Quartier: Eine bislang gesperrte Spur wird künftig als Abstellfläche genutzt. Die Stadt setzt damit ein sichtbares Zeichen für moderne und nachhaltige Mobilität.

Im Zuge der jüngsten STADTRADELN-Aktion ist aus der Bürgerschaft sowie aus den Reihen des Gemeinderats vermehrt der Wunsch an die Verwaltung herangetragen worden, im Sedan Quartier zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu schaffen. Die Verwaltung greift dieses Anliegen nun auf und setzt eine konkrete Maßnahme um.

„Diesem Wunsch möchten wir natürlich nachkommen – auch im Sinne einer aktiven und zukunftsorientierten Mobilitätsförderung“, erklärt Bürgermeister Tobias Volle. Vorgesehen ist die Einrichtung einer sogenannten Mobilen Radterrasse auf einer Rechtsabbiegerspur, die bereits im Sommer teilweise gesperrt worden war.

Der Standort erwies sich als naheliegend: In den vergangenen Monaten wurde der abgesperrte Bereich wiederholt informell zum Abstellen von Fahrrädern genutzt. „Deshalb kam dieser Ort für die gewünschten Abstellmöglichkeiten besonders infrage“, so Volle. Mit der neuen Lösung sollen gleich mehrere Ziele erreicht werden: Die Förderung des Radverkehrs, die Erfüllung eines konkreten Bürgerwunsches und zugleich eine sinnvolle Nutzung einer bislang brachliegenden Verkehrsfläche.

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Brücke war die Installation klassischer Fahrradabstellbügel an dieser Stelle jedoch nicht möglich. Das zuständige Grünflächen- und Tiefbauamt suchte daher nach

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Mehr Qualität für Training und Wettkampf: Pforzheim will mehrere Sportanlagen modernisieren und hat dafür die Bewerbung um Bundesmittel auf den Weg gebracht. Der Gemeinderat hat grünes Licht gegeben.

Die Pforzheim bewirbt sich um Fördermittel des Bundes zur Sanierung und Modernisierung kommunaler Sportstätten. Grundlage ist ein Beschluss des Gemeinderats in seiner letzten Sitzung des Jahres 2025, mit dem die Teilnahme am Bundesprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten genehmigt wurde. Damit konnten konkrete Projektskizzen beim Bund eingereicht werden.

Ausgangspunkt der Bewerbung waren mehrere Anfragen von Pforzheimer Sportvereinen, die in den vergangenen Monaten konkrete Vorhaben an die Stadt herangetragen hatten. Aufgrund der verbindlichen Fördervorgaben erfüllten schließlich fünf Projekte die notwendigen Kriterien und wurden in die Bewerbung aufgenommen.

Geplant sind umfangreiche Maßnahmen auf der Sportanlage Buckenberg. Dort sollen der Kunstrasenbelag saniert, die Ballfangzäune erneuert und die Flutlichtanlagen modernisiert werden. Im Stadion im Brötzinger Tal ist vorgesehen, den Leerraum unter der Sitztribüne auszubauen und zusätzliche Umkleide- sowie Lagerräume zu schaffen.

Auch auf der Sportanlage Am Riebergle sind zwei Teilprojekte geplant: der Neubau eines Kunstrasensportplatzes mit moderner Flutlichtanlage einschließlich der Erneuerung der bestehenden Beleuchtung sowie die Renovierung und Modernisierung des Funktionsgebäudes. Ergänzend dazu soll auf der Sportanlage am Bohrain die bisherige Tennenlaufbahn durch eine zeitgemäße

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Mehr Digitalisierung, kürzere Wartezeiten und viel Lob aus der Bürgerschaft: Das Bürgercentrum blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück und setzt seinen Kurs in Richtung moderner Verwaltung konsequent fort.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgercentrum ziehen zum Jahresende 2025 eine durchweg positive Bilanz. Zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung bestätigen, dass die angebotenen Serviceleistungen sehr gut angenommen werden. Besonders hervorgehoben werden dabei die freundliche Beratung, die verlässliche Unterstützung in Alltagssituationen sowie die komfortable Online-Terminvereinbarung.

Ein zentraler Schritt in Richtung Digitalisierung war die Einführung digitaler Passbilder für hoheitliche Dokumente. Diese sind seit dem 1. Mai verpflichtend. Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, wurde bereits im März ein zweites Terminal zur Passbildaufnahme in Betrieb genommen. Dadurch kann auch bei hohem Besucheraufkommen eine zügige und reibungslose Abwicklung gewährleistet werden.

Zusätzlich unterstützt seit einigen Monaten ein weiteres Login-Terminal die Koordinierung der Kundinnen und Kunden vor Ort. Ergänzt wird dieses Angebot durch den Ausbau kurzfristig verfügbarer Termine. Bürgerinnen und Bürger erhalten dadurch mehr Flexibilität und können ihre Anliegen auch spontan erledigen – ein Service, der insbesondere bei dringenden Anliegen geschätzt wird.

Die vielen positiven Rückmeldungen bestärken das Team des Bürgercentrums darin, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Auch Dirk Büscher, Erster Bürgermeister, zeigt

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Mit einer besonderen Archivführung zur Pforzheimer Esskultur verabschiedete sich das Stadtarchiv Pforzheim vom Veranstaltungsjahr 2025. Zugleich gibt es einen Ausblick auf ein vielseitiges Programm im kommenden Jahr.

Mit der Veranstaltung „Aufgetischt – Archivführung durch die Pforzheimer Esskultur“ hat das Stadtarchiv Pforzheim am 1. Dezember 2025 einen genussvollen Schlusspunkt unter sein Veranstaltungsjahr gesetzt. In Kooperation mit dem Schmuckmuseum Pforzheim, der Löbliche Singergesellschaft von 1501 Pforzheim sowie dem Förderverein für das Stadtarchiv Pforzheim begaben sich die Teilnehmenden auf eine historische Entdeckungsreise rund um Essen, Trinken und Tischkultur.

Geleitet wurde die Führung von den Archivarinnen Andrea Binz-Rudek und Klara Deecke, die anhand ausgewählter Quellen die kulinarische Vergangenheit der Stadt lebendig werden ließen. Zu sehen waren unter anderem historische Rezepte und Kochbücher, Zeichnungen exotischer Früchte sowie Dokumente zur regionalen Gastronomie- und Besteckgeschichte. Die Vielfalt der Exponate zeigte, wie eng Esskultur, Alltag und gesellschaftliche Entwicklung in Pforzheim miteinander verbunden sind.

Die Archivführung war Teil des Rahmenprogramms zur Sonderausstellung „Aufgetischt – eine kulinarische Weltreise“ im Schmuckmuseum Pforzheim. Dort wird esskulturelle Vielfalt aus unterschiedlichen Regionen der Welt in ihren historischen Zusammenhängen beleuchtet. Gleichzeitig bildete die Veranstaltung den Abschluss der Reihe „Montagabend im Archiv“ im Jahr 2025.

Mit dem neuen Jahr setzt das Stadtarchiv die erfolgreiche

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Wie klingt Heimat? Ein neues Orchesterwerk widmet sich der Geschichte und Gegenwart Pforzheims. Am 18. Januar 2026 erlebt „Das goldene Tor“ seine Uraufführung – ein musikalisches Porträt der Goldstadt.

Welche Klangfarben erzählen von Vergangenheit und Vielfalt einer Stadt? Diese Frage steht im Zentrum des neuen Orchesterwerks „Das goldene Tor“ des preisgekrönten Filmmusik-Komponisten Ali N. Askin. Die eigens für Pforzheim geschaffene Komposition wird am Sonntag, 18. Januar 2026, um 18 Uhr im CongressCentrum Pforzheim uraufgeführt – im Rahmen des 3. Sinfoniekonzerts „Heimatgefühle“.

Es konzertiert die Badische Philharmonie Pforzheim unter der Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Inbal. Askin entwickelte für das rund 30-minütige Werk eine bildhafte Klangsprache, die zentrale Stationen der Stadtgeschichte aufgreift: von der Römerzeit über Schmuck- und Uhrenindustrie, die Rassler und Bertha Benz’ erste Autofahrt bis hin zu den Jahren 1933 bis 1945 sowie dem humanistischen Erbe Johannes Reuchlins und dessen Bedeutung für die heutige Stadtgesellschaft.

„Pforzheim bietet viele spannende Themen, die sich musikalisch gut umsetzen lassen“, sagte Askin im Pressegespräch. Für jedes Sujet habe er eine eigene klangliche Handschrift entworfen. Generalmusikdirektor Inbal würdigte Askin als musikalisches Multitalent, das stilistisch breit aufgestellt ist und sowohl mit Frank Zappa als auch mit Opernhäusern gearbeitet hat.

Ein besonderes Zeichen für

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