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Die Stadt Pforzheim empfiehlt Haushalten, sich auf mögliche Stromausfälle vorzubereiten und Notvorräte bereitzuhalten.


Großflächige Stromausfälle zeigen die Abhängigkeit des Alltags von einer stabilen Stromversorgung. Auch wenn die Versorgungssicherheit in Pforzheim als hoch gilt, können technische Defekte, Unwetter oder außergewöhnliche Ereignisse zu länger andauernden Ausfällen führen. Die Stadt appelliert daher an die Bevölkerung, frühzeitig Eigenvorsorge zu treffen.

Nach Angaben von Feuerwehr Pforzheim bedeutet ein Stromausfall mehr als fehlendes Licht. Heizungen, Telefon, Internet, Geldautomaten, Tankstellen und Aufzüge können ausfallen. Feuerwehrkommandant und Leiter des Katastrophenschutzes Sebastian Fischer weist darauf hin, dass vorbereitete Haushalte in solchen Situationen handlungsfähig bleiben.

Empfohlen wird ein Notvorrat, der mehrere Tage, idealerweise bis zu zehn Tage, ausreicht. Dazu zählen ausreichend Trinkwasser, haltbare Lebensmittel, die auch ohne Strom nutzbar sind, sowie Beleuchtungsmittel wie Taschenlampen und Kerzen. Ergänzend rät die Feuerwehr zu Ersatzbatterien, Powerbanks und einem batteriebetriebenen oder kurbelbetriebenen Radio, um Informationen auch ohne Internet oder Mobilfunk empfangen zu können.

Zur persönlichen Vorsorge gehören zudem benötigte Medikamente, ein Erste-Hilfe-Set, Hygieneartikel und etwas Bargeld, da Kartenzahlungen und Geldautomaten bei Stromausfällen nicht funktionieren. Warme Kleidung und Decken werden ebenso empfohlen. Campingkocher können hilfreich sein, dürfen jedoch ausschließlich im Freien verwendet werden. Die Feuerwehr betont, dass keine speziellen oder teuren

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Unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ machen Sternsinger 2026 auf Kinderarbeit aufmerksam und sammeln Spenden für Hilfsprojekte.

Unter dem Leitwort „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ sind die Sternsinger im Jahr 2026 weltweit im Einsatz. Kinder und Jugendliche aus katholischen Kirchengemeinden ziehen in den Tagen vor dem Dreikönigstag von Haus zu Haus, bringen den traditionellen Segensspruch an und sammeln Spenden für die Missions- und Entwicklungsarbeit.

In Pforzheim wurden die Sternsinger am Montag, 5. Januar 2026, im Neuen Rathaus empfangen. Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn begrüßte die jungen Teilnehmenden und ihre Begleitpersonen. Die Sternsinger brachten dort ihre erste Segensbitte an und setzten damit den traditionellen Auftakt ihrer Aktion in der Stadt.

Fillbrunn würdigte das Engagement der Kinder und Jugendlichen. Der Einsatz zeige, dass Solidarität, Verantwortung und Nächstenliebe bereits in jungen Jahren gelebt würden. Mit dem aktuellen Motto lenkten die Sternsinger den Blick auf das Thema Kinderarbeit und die Bedeutung von Bildung für Kinder weltweit.

Nach dem Eintrag des Segens fand im Rathausfoyer ein gemeinsamer Abschluss statt. Dabei wurde auch die Spendenkasse traditionell gefüllt. In den folgenden Tagen sind weitere Sternsingergruppen im Stadtgebiet unterwegs und sammeln Spenden.

Bundesweit beteiligen sich jährlich rund 300.000 Mädchen und Jungen an der Aktion. Begleitet

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Zum Jahreswechsel kam es in Pforzheim und dem Enzkreis zu mehreren Bränden und Rettungseinsätzen. Die Feuerwehr spricht von einer durchschnittlichen Einsatzlage.

Der Jahreswechsel 2025/2026 verlief für die Feuerwehr Pforzheim insgesamt ruhig. Zwischen 18.00 Uhr und 6.00 Uhr wurden im Stadtgebiet von Pforzheim 22 Feuerwehreinsätze registriert. Im Enzkreis kamen 17 weitere Einsätze hinzu.

Mehrere Einsätze standen im Zusammenhang mit unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerk oder mutmaßlicher Brandstiftung. Dabei handelte es sich überwiegend um kleinere Brände, darunter brennende Müllbehälter, Heckenbrände sowie Unrat im Freien. Bereits vor Mitternacht geriet ein Pkw aus bislang ungeklärter Ursache in Brand.

Kurz nach Mitternacht rückte die Feuerwehr im Innenstadtbereich zu zwei Balkonbränden aus. Feuerwerksraketen hatten gelagerte Gegenstände entzündet. Die Brände wurden zügig gelöscht. Personen kamen nicht zu Schaden.

Zudem lösten zwei Brandmeldeanlagen aus. Ursache war Feinstaub und Rauch von Feuerwerkskörpern, der in Gebäude eindrang und die Rauchmelder aktivierte. Gebäudeschäden entstanden dabei nicht.

Die Integrierte Leitstelle Pforzheim-Enzkreis disponierte in der Silvesternacht insgesamt 78 Rettungsdiensteinsätze in Pforzheim und dem Enzkreis. Darunter befanden sich zahlreiche alkoholbedingte Einsätze sowie zwei Verletzungen durch Feuerwerkskörper.

Angriffe auf Einsatzkräfte wurden in dieser Nacht nicht verzeichnet. Auf der Hauptfeuerwache waren zusätzliche Kräfte im Dienst. Neben den beiden Löschzügen standen alle Abteilungen der Freiwilligen

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Nach abgeschlossener Pilotphase wird die Ehrenamtskarte schrittweise in ganz Baden-Württemberg eingeführt. Pforzheim beteiligt sich frühzeitig.

Die Ehrenamtskarte dient der Anerkennung und Wertschätzung von Menschen, die sich in unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ehrenamtlich engagieren. Karteninhaberinnen und Karteninhaber erhalten Vergünstigungen, unter anderem bei Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen.

Seit dem 1. August 2023 wurde die Ehrenamtskarte in vier Modellregionen erprobt. Dazu zählten Freiburg, Ulm, der Landkreis Calw sowie der Ostalbkreis. Diese Pilotphase ist inzwischen abgeschlossen.

Ab Sommer 2025 beginnt die schrittweise landesweite Einführung der Ehrenamtskarte. Die Stadt Pforzheim hat sich frühzeitig entschieden, das Angebot umzusetzen, und die dafür erforderlichen organisatorischen Strukturen geschaffen.

Ab Dezember 2025 können in Pforzheim die ersten Anträge auf Ausstellung der Ehrenamtskarte gestellt werden. Mit der landesweiten Einführung soll das ehrenamtliche Engagement dauerhaft gestärkt und sichtbarer anerkannt werden.

 


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In der Kopernikusallee in Pforzheim ist am frühen Samstagmorgen eine Wohnung ausgebrannt. Mehrere Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

In den frühen Morgenstunden des Samstags ist es in der Kopernikusallee in Pforzheim zu einem ausgedehnten Brand in einer Wohnung gekommen. Das Feuer brach gegen 4.00 Uhr in einem Wohngebäude aus.

Da zunächst unklar war, ob sich noch weitere Personen im Gebäude aufhielten, erhöhte die Integrierte Leitstelle Pforzheim frühzeitig das Einsatzstichwort und alarmierte zusätzliche Kräfte. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Bewohner der betroffenen Wohnung bereits in den Treppenraum gerettet. Dort befanden sich auch zwei weitere Hausbewohner.

Der Bewohner der Brandwohnung wurde vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Ein Transport in eine Klinik war nach Angaben der Einsatzkräfte nicht erforderlich. Weitere Verletzte wurden nicht gemeldet.

Zwei Trupps der Feuerwehr Pforzheim gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen verhindert werden. Die betroffene Wohnung ist infolge des Brandes nicht mehr bewohnbar.

Insgesamt waren acht Feuerwehrfahrzeuge mit rund 31 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei Baden-Württemberg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


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