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Barrierefreie Stimmabgabe durch Schablonen und Audiohilfen gesichert.

Bei der Landtagswahl 2026 kommen erneut Wahlschablonen und Audio-CDs für blinde und sehbehinderte Menschen zum Einsatz. Ziel ist es, eine selbstständige und geheime Stimmabgabe zu ermöglichen. Die Hilfsmittel unterstützen dabei, den Stimmzettel korrekt zu kennzeichnen und die Inhalte nachvollziehbar zu erfassen.

Die speziell angefertigten Stimmzettelschablonen werden auf den Wahlzettel gelegt. Die Felder für die Stimmabgabe sind ausgespart und tastbar markiert. Ergänzend enthält die Schablone Erläuterungen in großer, fühlbarer Schrift. Eine beigefügte Audio-CD erklärt die Handhabung der Schablone und liest den vollständigen Inhalt des Stimmzettels vor. Auch Hinweise zu nicht belegten Feldern werden gegeben. Die CD ist mit handelsüblichen CD-Playern abspielbar.

Die Zusendung der Schablonen und Audio-CDs erfolgt kostenlos. Personen mit dem Merkzeichen „BL“ im Schwerbehindertenausweis, die Blindenhilfe von Städten oder Landkreisen beziehen, erhalten die Unterlagen automatisch. Der Versand erfolgt aus Datenschutzgründen über die zuständigen Kommunen. Mitglieder des Badischen Blinden- und Sehbehindertenvereins erhalten die Unterlagen ebenfalls automatisch direkt vom Verein. Darüber hinaus können Wahlberechtigte die Hilfsmittel telefonisch anfordern.

Zur Landtagswahl 2026 gelten zwei Neuerungen. Das Wahlalter wurde von 18 auf 16 Jahre gesenkt. Zudem stehen den Wählerinnen und Wählern zwei Stimmen zur Verfügung: eine für eine Wahlkreisbewerberin oder einen Wahlkreisbewerber und

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Publikumsverkehr und Erreichbarkeit am 17. Februar eingeschränkt.

Die Ämter der Stadt Pforzheim sind am Faschingsdienstag, 17. Februar, ab 12 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt sind persönliche Vorsprachen sowie telefonische Anfragen nicht mehr möglich.

Bereits im Vorfeld verbindlich vereinbarte Termine bleiben bestehen. Das gilt unter anderem für Termine im Amt für öffentliche Ordnung. Nachmittägliche Dienstleistungen ohne vorherige Terminvereinbarung entfallen an diesem Tag.

Der reguläre Dienstbetrieb wird am folgenden Werktag wieder aufgenommen.

 


#Pforzheim #Stadtverwaltung #Faschingsdienstag #Öffnungszeiten #Verwaltung

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Die Stadt Pforzheim hat neue Räume für bürgerschaftliches Engagement in der Innenstadt eröffnet.


In Pforzheim ist mit der „EngagementWerkStadt“ ein zentraler Ort für bürgerschaftliches Engagement eröffnet worden. Oberbürgermeister Peter Boch eröffnete die Räumlichkeiten am Donnerstag, 12. Februar, in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße 23. Zur Eröffnung gehörte eine kreative Kunstaktion, bei der Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger die Wandgestaltung der Räume mitentwickelten.

Die „EngagementWerkStadt“ bietet flexibel nutzbare Flächen für Besprechungen, Workshops, Vereinsarbeit und kleinere Beteiligungsformate. Organisatorisch werden die Räume vom städtischen Bereich Bürgerengagement betreut. Ziel ist es, eine zentrale und gut erreichbare Anlaufstelle in der Innenstadt zu schaffen, an der Engagement gebündelt und Zusammenarbeit gefördert wird.

Die Räumlichkeiten sind für Gruppen von bis zu 30 Personen ausgelegt und vielseitig gestaltbar. Sie dienen der Begegnung, Beratung und gemeinsamen Arbeit. Eine Nutzung für private Feiern ist ausgeschlossen. Die Stadt verfolgt damit das Ziel, eine offene und leicht zugängliche Plattform für Engagement, Vielfalt und Austausch innerhalb der Stadtgesellschaft bereitzustellen.

Genutzt werden können die Räume von internationalen und lokalen Vereinen, Deutsch-Europäischen Gesellschaften, Beiräten und Gremien der Stadt, darunter der Internationale Beirat. Auch die Freiwilligenagentur Pforzheim | Enzkreis sowie weitere Akteure des Ehrenamts, der Zivilgesellschaft und der Stadtverwaltung sind vorgesehen. In Zeiten

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System alarmiert medizinisch geschulte Helfer bei Herzstillstand.

Die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ ist seit dem 11. Februar in Pforzheim und im Enzkreis im Einsatz. Ziel ist es, bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand qualifizierte Ersthelfende in der Nähe eines Notfallortes zu alarmieren und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Der Start wurde bewusst auf den Europäischen Tag des Notrufs 112 gelegt, der auf die Bedeutung schneller Alarmierung und funktionierender Rettungsketten aufmerksam macht.

In einem vorangegangenen Testbetrieb funktionierten die Alarmierungen bereits zuverlässig. Das System ist an die Integrierte Leitstelle Pforzheim angebunden, die als zentrale Anlaufstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz dient. Geht dort ein Notruf wegen eines vermuteten Herzstillstands ein, wird parallel zum Rettungsdienst eine Meldung über die App an registrierte medizinisch geschulte Ersthelfende in der Nähe gesendet. Diese können häufig innerhalb weniger Minuten mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen.

Hintergrund ist die medizinische Bedeutung schneller Hilfe: Ein Herz-Kreislauf-Stillstand zählt weltweit zu den häufigsten Todesursachen. In Deutschland treten jährlich mehr als 50.000 Fälle auf, von denen bislang nur etwa zehn Prozent überleben. Früh begonnene Reanimationsmaßnahmen können diese Überlebensrate deutlich erhöhen, da bereits nach wenigen Minuten ohne Sauerstoff schwere Hirnschäden drohen.

Das System versteht sich als Bindeglied zwischen Laienhilfe und professionellem

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Die Stadt Pforzheim setzt ihr Beteiligungsformat fort und lädt zur Mitwirkung ein.


Die Stadt Pforzheim führt das Beteiligungsformat „Quartier | Werkstatt“ im Jahr 2026 weiter. Ziel ist es, die Präsenz von Verwaltung und Initiativen direkt in den Stadtteilen zu stärken und einen Raum für Austausch, Kooperation und neue Projekte zu schaffen.

Zur Vorstellung des Projekts und der Beteiligungsmöglichkeiten sind zwei Informations- und Austauschtermine geplant: Dienstag, 10. März, um 10 Uhr sowie Donnerstag, 12. März, um 17 Uhr. Eingeladen sind Akteurinnen und Akteure aus der Stadtverwaltung ebenso wie Vereine, Organisationen und Initiativen, die eigene Ideen umsetzen oder neue Kooperationen entwickeln möchten.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz organisiert. Inhalte mit Bezug zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung stehen daher besonders im Fokus. Die Stadt stellt mit einem mobilen Tiny House die räumliche Infrastruktur bereit. Dieses kann mit digitaler und analoger Ausstattung sowie ausgewählten Möbeln genutzt werden. Für Konzeption, Durchführung und Bewerbung der jeweiligen Angebote sind die beteiligten Fachbereiche oder externen Akteurinnen und Akteure verantwortlich.

Im Juli 2026 ist das Tiny House nacheinander in drei Stadtteilen im Einsatz: vom 6. bis 12. Juli in Huchenfeld, vom 13. bis 19. Juli auf dem Pfälzer Platz und

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