Seit dem 1. Mai gelten im Bürgerbüro der Stadt Pforzheim neue Vorschriften für Passbilder. Ab sofort werden nur noch digital übermittelte oder vor Ort aufgenommene biometrische Fotos akzeptiert – auch in der Ortsverwaltung Würm. Was Bürger*innen jetzt wissen und beachten sollten.

Pforzheim. Wer einen neuen Personalausweis oder Reisepass beantragen möchte, sollte sich rechtzeitig informieren: Seit dem 1. Mai 2025 akzeptiert das Bürgerbüro der Stadt Pforzheim ausschließlich digitale Passbilder. Diese können entweder direkt vor Ort erstellt oder von zertifizierten Fotostudios digital an das System übermittelt werden.

Als Übergangslösung wurden bislang noch Papierfotos angenommen – das ist nun vorbei. Auch in der Ortsverwaltung Würm wurde mittlerweile das notwendige „Point-ID-Gerät“ installiert. Damit können biometrische Passfotos ab sofort direkt vor Ort erstellt werden – zum Preis von 6 Euro.

Papierfotos nicht mehr zulässig

Wichtig: Ab sofort dürfen keine Papierfotos mehr eingereicht werden – weder im Bürgerbüro noch in der Ortsverwaltung Würm. Das über das Point-ID-System erstellte Foto wird ausschließlich für den Ausweisantrag gespeichert und nicht in Papierform oder digital zur privaten Nutzung herausgegeben.


Wichtige Hinweise für Reiselustige: Verlängerte Lieferzeiten

Gerade in der Urlaubszeit sollten Bürger*innen beachten, dass es zu verlängerten Bearbeitungszeiten kommen kann:

  • Personalausweis: Lieferzeit derzeit ca. 2–3 Wochen

  • Reisepass: Lieferzeit aktuell bis zu

Pforzheim/Birkenfeld,  Juni 2025 – Gleich zweimal binnen einer Woche hat die Polizei präparierte Tierköder mit scharfkantigen Metallstücken sichergestellt: Am 26. Juni lagen die Hackfleischbällchen am Waldrand „In der Binne“ nördlich von Pforzheim‑Huchenfeld, bereits am 19. Juni wurde identisches Material in einem Vorgarten der Gutenbergstraße in Birkenfeld entdeckt. In Birkenfeld musste ein Hund tierärztlich behandelt werden.

Ermittlungen laufen – Zeugen gesucht

Der Arbeitsbereich Gewerbe & Umwelt des Polizeipräsidiums Pforzheim prüft einen Zusammenhang zwischen beiden Taten. Bislang gibt es keine konkreten Täterhinweise.

  • Kontakt: Fachdienststelle Gewerbe & Umwelt, ☎ 07231 186‑3400 (Geschäftszeiten)

  • Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Polizeitipp: Wer verdächtige Köder findet, nicht entsorgen – möglichst sichern, Abstand halten und sofort die Polizei alarmieren.

Gefahr für Tiere und Kinder

Metallteile im Futter können zu inneren Verletzungen, Blutungen oder lebensgefährlichen Darmperforationen führen. Hundehalter und Eltern kleiner Kinder sollten besonders wachsam sein, wenn sie im Bereich der Fundorte unterwegs sind.

 

Quelle Polizei

Pforzheim, 27. Juni 2025 – Wie sichtbar sind Künstlerinnen heute – und was muss sich ändern, damit ihr Anteil in Museen endlich über die symbolträchtigen „unter 10 Prozent“ steigt? Antworten sucht eine öffentliche Podiumsdiskussion am Freitag, 4. Juli, 19 Uhr, in der Pforzheim Galerie. Anlass ist die Ausstellung „< 10 % – Künstlerinnen aus der Städtischen Sammlung Pforzheim“, die noch bis 27. Juli rund 40 weibliche Positionen von 1900 bis heute präsentiert.

Wer spricht?

  • Sascia Bailer – freie Kuratorin, Wissenschaftlerin, Autorin

  • Ines Doleschal – bildende Künstlerin, Mitgründerin von fair share! for women artists

  • Sabine Zeitler – Politologin, Stadträtin (Frauenliste) und Sprecherin der Initiative Frauenheldinnen Pforzheim

  • Angelika Drescher – Leiterin des Kulturamts Pforzheim

  • Regina M. Fischer – Kunsthistorikerin & Kuratorin der Ausstellung

Gemeinsam widmen sie sich Fragen wie:

  • Welche strukturellen Hürden hemmen Künstlerinnen noch immer?

  • Wie lässt sich ihre Sichtbarkeit in Sammlungen, Galerien und Förderprogrammen erhöhen?

  • Wie können Familie, Care-Arbeit und künstlerische Karriere vereinbart werden?

Der Eintritt ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ausstellung „< 10 % – Künstlerinnen aus der Städtischen Sammlung Pforzheim“

Erstmals rückt die Pforzheim Galerie ausschließlich Werke von Frauen in den Mittelpunkt. Der Titel macht den Missstand deutlich: Unter zehn Prozent der städtischen Kunstbestände stammen bisher von

Pforzheim. Vom 28. Juni bis 13. Juli 2025 verwandelt sich das EMMA – Kreativzentrum Pforzheim erneut in einen Ort für innovatives, internationales Design. Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten von drei aufstrebenden Nachwuchsdesigner*innen: Jacob Marks (Großbritannien), Lotte Schoots (Niederlande) und Zhipeng Wang (China). Sie lebten und arbeiteten im Rahmen des renommierten Stipendienprogramms „Designers in Residence“ drei Monate in der Goldstadt.

Die Eröffnung findet am Freitag, 27. Juni um 19 Uhr statt. Neben Grußworten von Almut Benkert (Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing) und einer Einführung durch Jurymitglied Romin Heide, stellen die Designer ihre Projekte persönlich vor.

Internationale Designprojekte zwischen Tradition und Zukunft

Die Ausstellung vereint drei individuelle Ansätze, die Tradition, Materialforschung und gesellschaftliche Fragen miteinander verknüpfen:

  • Zhipeng Wang beschäftigt sich mit dem fast vergessenen Guillochieren, einer kunstvollen Gravurtechnik, und überträgt sie mit Materialien wie Perlmutt und Jade in die Gegenwart.

  • Lotte Schoots interpretiert die Schmuckschachtel neu und untersucht, wie Verpackungen über reine Funktion hinaus emotionale und gestalterische Wirkung entfalten können.

  • Jacob Marks arbeitet mit nachhaltigem Kiefernharz, das er mit Textilien kombiniert – eine Hommage an vergessene Naturmaterialien und eine kritische Auseinandersetzung mit unserer materiellen Kultur.

Ausstellung mit freiem Eintritt

Die Ausstellung im EMMA – Kreativzentrum Pforzheim, einem der wichtigsten Kreativ-Hubs Süddeutschlands, ist kostenfrei zugänglich:

Pforzheim – Ein tierisch besonderes Erlebnis für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen bietet das Demenznetzwerk Pforzheim am Montag, 7. Juli 2025 auf dem idyllischen Hofgut Buckenberg: Ein Alpakaspaziergang mit anschließender Hofbesichtigung.

Von 14:45 Uhr bis etwa 16:30 Uhr können die Teilnehmenden die beruhigende Wirkung der freundlichen Tiere erleben. Der Spaziergang selbst dauert rund eine Stunde und wird in kleinen, vertrauten Gruppen durchgeführt – jeweils ein Alpaka, eine an Demenz erkrankte Person und ein Angehöriger oder eine Begleitperson bilden ein Trio.

Die Veranstaltung wird fachlich begleitet von Pflegeberaterin Natalia Vöhringer sowie Martina Wersching-Pfeil, einer Expertin für geriatrische Pflege. Beide stehen auch während des Spaziergangs für Fragen und Unterstützung zur Verfügung.

Der Eigenanteil beträgt 15 Euro pro Teilnehmer-Paar. Eine vorherige telefonische Anmeldung ist erforderlich über die Volkshochschule Pforzheim Enzkreis unter 07231 38000.

„Der Umgang mit den sanften Alpakas wirkt entspannend und fördert die emotionale Verbindung zwischen den Beteiligten“, betonen die Organisatorinnen. Gerade für Menschen mit Demenz kann der Kontakt zu Tieren eine wertvolle Unterstützung im Alltag darstellen.

Quelle: Pressemitteilung

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