Die Bertha Benz Memorial Route ist mehr als eine touristische Strecke – sie ist ein fahrbares Denkmal deutscher Ingenieurskunst, das Geschichte, Kultur und landschaftliche Vielfalt verbindet. Jetzt selbst auf historischen Spuren unterwegs sein.

Auf Bertha Benz’ Spuren – 194 Kilometer deutsche Automobilgeschichte

Mannheim – Pforzheim – Mannheim – Die Bertha Benz Memorial Route ist eine der eindrucksvollsten Ferienstraßen Deutschlands. Auf einer Länge von 194 Kilometern folgt sie der legendären Strecke, die Bertha Benz im Jahr 1888 mit dem von ihrem Ehemann Carl Benz konstruierten Patent-Motorwagen Nr. 3 zurücklegte – die erste automobile Fernfahrt der Weltgeschichte.

Die mutige Unternehmergattin fuhr von Mannheim in ihre Geburtsstadt Pforzheim und zurück – ohne Wissen ihres Mannes. Sie bewies damit nicht nur die Praxistauglichkeit des Automobils, sondern wurde zur Pionierin der Mobilität.

Ein Denkmal auf Rädern

Die heutige Bertha Benz Memorial Route ist eine touristische und zugleich kulturhistorische Route durch das Herz Badens. Sie wurde 2008 offiziell genehmigt und erinnert an das technische und unternehmerische Erbe der Familie Benz. Träger der Route ist der gemeinnützige Bertha Benz Memorial Club e. V., der sich auch der Denkmal- und Heimatpflege widmet. Seitdem ist die Route Mitglied in der European Route of Industrial Heritage (ERIH).

Sehenswerte Originalroute mit Abstechern in

Der größte Pforzheimer Stadtteil Eutingen bietet eine spannende Geschichte, gute Verkehrsanbindung, vielfältige Bildungsangebote und echtes Gemeinschaftsleben – zwischen Stadtbad, Schulzentrum und Bäuerlichem Museum.

Eutingen – Tradition und modernes Leben im Pforzheimer Osten

Pforzheim-Eutingen – Mit rund 7.800 Einwohnern ist Eutingen der größte Stadtteil Pforzheims und verbindet jahrhundertealte Geschichte mit einem modernen, wohnnahen Lebensumfeld. Der Ortsteil, direkt an der Enz gelegen, bietet eine gute Anbindung an Verkehr, Bildung und Freizeit, ohne den Charakter eines eigenständigen Quartiers zu verlieren.

Von „Utingen“ bis zur Eingemeindung

Erstmals erwähnt im Jahr 1143 als „Utingen“, war Eutingen im Mittelalter unter wechselnden Besitzern, darunter die Ritter von Roßwag und wohlhabende Pforzheimer Bürger. Später fiel der Ort an das Dominikanerinnenkloster Maria Magdalena. Nach dessen Auflösung im 16. Jahrhundert wurde Eutingen Teil Badens. Seit dem 20. September 1975 gehört Eutingen offiziell zur Stadt Pforzheim.

Familienfreundlich & gut angebunden

Eutingen punktet mit einer soliden Bildungsinfrastruktur. Die Karl-Friedrich-Schule bietet eine dreizügige Grundschule sowie eine einzügige Werkrealschule bis Klasse 9. Ergänzt wird das Angebot durch den naturpädagogischen Eichhörnchen-Waldkindergarten mit zwei Gruppen.

Die Verkehrsanbindung ist ausgezeichnet:

  • Bahnhof Eutingen (MEX 17a Richtung Bietigheim/Stuttgart im 30-Minuten-Takt)

  • Buslinie 1 (alle 15 Minuten, Richtung Leopoldplatz und Arlinger)

  • Regionalbusse nach Niefern, Wurmberg, Wiernsheim (736/739)

  • Direktanschluss an die A8 über

Achtung Baustelle in der Schwarzwaldstraße: Ab dem 31. Juli beginnen Kanal-Instandsetzungsarbeiten mit Verkehrsbeeinträchtigungen. Fußgänger und Autofahrer müssen sich auf geänderte Wege und eine Ampelregelung einstellen.

Schwarzwaldstraße – Ab Donnerstag, 31. Juli 2025, starten dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten am Kanalnetz in der Schwarzwaldstraße. Der betroffene Abschnitt liegt zwischen der neuen ALDI-Filiale und dem Haus Nr. 5. Geplant ist eine Bauzeit von rund sechs Wochen.

 Verkehrsführung & Einschränkungen

Die Arbeiten machen eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn erforderlich. Diese wird mithilfe einer Ampelschaltung geregelt. Zusätzlich wird der rechte Gehweg (bergaufwärts) während der Bauzeit für den Fahrzeugverkehr mitbenutzt.

Fußgänger werden über eine Ampelregelung sicher auf die gegenüberliegende Gehwegseite geleitet. Auch hier ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten.

 Verlegte Bushaltestelle

Die Haltestelle „Hohlstraße“ der Buslinie 7 wird im Zuge der Bauarbeiten um etwa 40 Meter bergwärts verlegt. Fahrgäste sollten sich frühzeitig auf die neue Position einstellen.

 Hinweise für Anwohner und Verkehrsteilnehmer

Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung bittet alle Betroffenen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Ziel ist es, das Kanalnetz langfristig zu sichern und Funktionsstörungen zu vermeiden.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle

Ein Pilotprojekt zur Mülltrennung an der Insel-Grundschule Pforzheim begeistert Schüler, Lehrer und die Abfallwirtschaft gleichermaßen. Jetzt wurden die Siegerklassen geehrt – mit Urkunden, Preisgeld und jeder Menge Umweltbewusstsein.

Pforzheim – Mülltrennung ist nicht nur ein Thema für Erwachsene: An der Insel-Grundschule in Pforzheim haben Kinder in den letzten vier Monaten eindrucksvoll bewiesen, wie spielerisch und effektiv Umweltschutz in den Schulalltag integriert werden kann. Gemeinsam mit der Firma UDATA hat die Abfallwirtschaft der Stadt Pforzheim im April das Pilotprojekt „Mülltrennung“ ins Leben gerufen.

Das Ziel: den Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Bioabfall näherzubringen. Dafür erhielten alle Klassen einen eigenen Biomüllbehälter sowie umfangreiche Tipps zur richtigen Trennung von Bioabfällen. Um die Motivation zu fördern, wurde das Projekt als Wettbewerb gestaltet: Jedes Klassenzimmer erhielt ein Poster mit einem leeren Blumenbeet. Für korrekt getrennten Bioabfall durften die Klassen jede Woche eine Blume auf das Poster stempeln.

Der Erfolg lässt sich sehen – im wahrsten Sinne des Wortes: Viele der Plakate zeigen inzwischen farbenfrohe, vollständig „bepflanzte“ Beete. Besonders herausragend waren die Leistungen der Klassen 2b, 3b, 4a, 4b, VKL1 und VKL2, die als „Mülltrennmeister“ ausgezeichnet wurden. Sie erhielten eine Urkunde und ein Preisgeld von jeweils 50 Euro für die Klassenkasse – überreicht von Maskottchen Bio-Tonni.

Die Stadt Pforzheim plant gemeinsam mit dem Investor Ten Brinke eine Neuausrichtung des Projekts „Schlossberghöfe“ – mit Fokus auf Kultur statt Handel. Eine Fristverlängerung soll die Weichen stellen.

Pforzheim – Die Stadtverwaltung hat einen Antrag gestellt, der eine zeitliche Anpassung der Fälligkeitsregelungen und Übergabefristen im Rahmen des Projekts „Pforzheim Mitte“ vorsieht. Konkret geht es um den zweiten Bauabschnitt der Schlossberghöfe und die damit verbundenen Grundstücksverkäufe an den Investor Ten Brinke.

Der Grund: Die ursprünglichen Pläne für umfangreiche Einzelhandelsflächen sollen überdacht werden. Stattdessen prüft die Stadt eine umfassende Umplanung, bei der unter anderem die Pforzheim Galerie in das Areal der Schlossberghöfe integriert werden könnte. Diese Idee verfolgt das Ziel, die Innenstadt kulturell aufzuwerten und Synergien mit bestehenden Einrichtungen wie dem Stadttheater, dem CongressCentrum Pforzheim (CCP) und der Stadtbibliothek zu schaffen.

Die geplante Änderung betrifft insbesondere Ziffer 8.2 (b) und 8.2.1 (b) des Projektvertrags vom 26.02.2019, zuletzt geändert durch den Dritten Nachtrag vom 06.02.2023. Die darin festgelegten Fristen zur Kaufpreiszahlung und Grundstücksübergabe für die Baufelder B, C und D sollen verschoben werden, um Zeit für städtebauliche Anpassungen zu gewinnen. Der bisherige Stichtag für die Zahlung des Restkaufpreises für Grundstück B wäre der 14. Juli 2025 gewesen.

Mit dem Abschluss des ersten Bauabschnitts, darunter

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