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Ein markantes Wahrzeichen wird vorübergehend kleiner: Der Aussichtsturm Hohe Warte wird aktuell kontrolliert zurückgebaut – Sicherheit geht vor Panorama.

Pforzheim. Der Teilrückbau des rund 40 Meter hohen Aussichtsturms Hohe Warte hat begonnen. Seit Montag wird die Konstruktion schrittweise auf eine sichere Höhe von 15 Metern reduziert. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten bis Freitag, 5. Dezember 2025, abgeschlossen sein.

Bereits im Vorfeld liefen umfangreiche Vorbereitungen: Ein Schwerlastkran wurde gestellt, der Bereich rund um den Turm gerodet und als Lagerfläche vorbereitet. Steinfindlinge sind in Abstimmung mit dem Forstbetrieb umgesetzt worden, zwei Liegebänke vorübergehend entfernt. Seit dem Start sind zudem zwei Hubarbeitsbühnen und ein Bauwagen im Einsatz.

Baubürgermeister Tobias Volle erklärt die Entscheidung: „Oberste Priorität hat für uns die Sicherheit aller – gerade in den winterlichen Wetterlagen.“ Ziel ist es, das Risiko zu minimieren, dass bei Stürmen Bauteile aufgrund vorhandener Schäden versagen. Nach den Planungen genügt ein Rückbau auf 15 Meter, da dieser untere Abschnitt statisch eigenständig und damit weiterhin standsicher ist.

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Wegen Holzerntearbeiten bleibt das Forststräßchen zwischen Dillweißenstein und Huchenfeld eine Woche gesperrt – Verkehrsteilnehmende müssen ausweichen.

Pforzheim. Das Forststräßchen zwischen Dillweißenstein, der B 463 und Huchenfeld wird von Montag, 8. Dezember, bis einschließlich Freitag, 12. Dezember 2025, voll gesperrt. Grund sind notwendige Holzerntearbeiten entlang der Strecke.

Die Sperrung gilt für den gesamten öffentlichen Verkehr. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und alternative Routen zu nutzen. Mit der Maßnahme soll die Sicherheit während der Arbeiten gewährleistet werden, da Maschinen im Einsatz sind und Bäume gefällt sowie abtransportiert werden.

Die Stadt bittet um Verständnis für die Einschränkungen während der fünf Betriebstage.

 

#Pforzheim #Dillweißenstein #Huchenfeld #Vollsperrung #Holzernte #B463 #Verkehr

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Ein neues Kinderbuch lädt dazu ein, Pforzheim aus der Perspektive von morgen zu sehen – mit Fantasie, Klimaideen und viel Herz.

Pforzheim. Wie könnte das Leben in der Stadt aussehen, wenn Menschen und Natur im Einklang leben? Diese Frage steht im Mittelpunkt des neuen Kinderbuchs „Als ich noch klein war“, das vom Amt für Umweltschutz Pforzheim konzipiert und von der Autorin Anne Böhme geschrieben wurde. Die Illustrationen stammen von Saskia Diederichsen.

Die feierliche Buchpräsentation findet am Freitag, 12. Dezember 2025, von 16 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek Pforzheim (Deimlingstraße 12) statt. Eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, um gemeinsam das „Pforzheim der Zukunft“ zu entdecken. Die Teilnahme ist kostenlos und ausdrücklich interaktiv: Besucherinnen und Besucher können ihre eigenen Ideen und Visionen zur Stadt von morgen einbringen.

Das Buch spielt im Jahr 2075 und erzählt aus der Perspektive von Oma Parvati sowie der Kinder Raja, Pedro und Emma. Mit kindlicher Neugier erkunden sie ein Pforzheim, das gelernt hat, klimafreundlich zu leben. Dabei wird deutlich: Klimaschutz und Stadtplanung sind nicht nur technische Aufgaben, sondern berühren das soziale Miteinander ebenso wie kulturelle Werte.

Umweltbürgermeister Tobias Volle würdigt das Projekt als Impulsgeber: Das Buch sei mehr als eine Geschichte

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Frisch erschienen und kostenlos: Der neue Kultur- und Stadtatlas lädt dazu ein, Pforzheim und die Region neu zu entdecken – mit Ideen, Orten und Projekten auf rund 100 Seiten.

Pforzheim. Der Kultur- und Stadtatlas ist zurück – und das bereits zum neunten Mal. In Kooperation mit dem Kulturamt Pforzheim und dem Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) hat der Info Media Verlag die neue Ausgabe veröffentlicht. Die Auflage von 6.000 Exemplaren ist kostenfrei erhältlich und liegt ab sofort unter anderem bei der Pforzheimer Zeitung, der Tourist-Information, in den Rathäusern von Pforzheim und dem Enzkreis sowie in zahlreichen Kultureinrichtungen und Geschäften aus.

Auf rund 100 Seiten bietet die Broschüre einen umfassenden Blick auf die Kulturlandschaft Pforzheims und der Region Nordschwarzwald: von Naturerlebnissen über urbane Treffpunkte bis hin zu historischen Orten und zeitgenössischen Räumen. Der Atlas versteht Kultur dabei als Haltung – digital, vielfältig und nachhaltig – und stellt zugleich neue kulturelle Stadträume vor.

Oberbürgermeister Peter Boch betont die verbindende Kraft des Projekts: „Kultur entsteht, verändert sich, wächst – und verbindet uns miteinander.“ Der Atlas sei ein Nachschlagewerk, das die Dynamik der Stadt sichtbar mache. Kulturbürgermeister Tobias Volle ergänzt, Kultur sei mehr als ein Programmpunkt: Sie treibe Wandel, gesellschaftliche

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Barrierefreiheit bestätigt: Die Stadtbibliothek Pforzheim verteidigt ihr Alpha-Siegel und bleibt Vorbild für einfache Sprache und digitale Zugänglichkeit.

Pforzheim/Stuttgart. Die Stadtbibliothek Pforzheim ist erneut mit dem Alpha-Siegel ausgezeichnet worden. Nach zwei Jahren erfolgreicher Praxis wurde das Zertifikat rezertifiziert und um weitere zwei Jahre verlängert. Die offizielle Übergabe der Urkunde erfolgte im Kultusministerium in Stuttgart durch Volker Schebesta an die stellvertretende Amtsleiterin Marion Hekmann.

Schon vor zwei Jahren war die Einrichtung als erste Bibliothek in Baden-Württemberg mit dem Alpha-Siegel ausgezeichnet worden – nun bestätigt die Jury die nachhaltige Weiterentwicklung. Das Siegel richtet sich an Einrichtungen, die Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten, Menschen mit Migrationshintergrund sowie gering Literalisierte gezielt unterstützen.

Konkret setzt die Bibliothek auf Einfache Sprache, gut verständliche Beschilderung und Piktogramme. Auch digital wurde nachgerüstet: Das Kundenportal erlaubt jetzt unter anderem Kontrastanpassungen, Änderungen der Schriftgröße und der Schriftart – die Seite lässt sich damit individuell auf persönliche Bedürfnisse einstellen. Bereits im ersten Zertifizierungszeitraum wurde außerdem der Eingangsbereich klarer gestaltet, zentrale Informationen auf der Website in Einfache Sprache übersetzt und ein Flyer mit Wegbeschreibung entwickelt. Zusätzlich sind die Mitarbeitenden geschult; persönliche Termine zur Anmeldung oder Beratung sind möglich.

„Die Auszeichnung zeigt, dass wir gesellschaftliche Teilhabe konkret leben“, sagt Marion Hekmann.