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Ein neues Kinderbuch lädt dazu ein, Pforzheim aus der Perspektive von morgen zu sehen – mit Fantasie, Klimaideen und viel Herz.

Pforzheim. Wie könnte das Leben in der Stadt aussehen, wenn Menschen und Natur im Einklang leben? Diese Frage steht im Mittelpunkt des neuen Kinderbuchs „Als ich noch klein war“, das vom Amt für Umweltschutz Pforzheim konzipiert und von der Autorin Anne Böhme geschrieben wurde. Die Illustrationen stammen von Saskia Diederichsen.

Die feierliche Buchpräsentation findet am Freitag, 12. Dezember 2025, von 16 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek Pforzheim (Deimlingstraße 12) statt. Eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, um gemeinsam das „Pforzheim der Zukunft“ zu entdecken. Die Teilnahme ist kostenlos und ausdrücklich interaktiv: Besucherinnen und Besucher können ihre eigenen Ideen und Visionen zur Stadt von morgen einbringen.

Das Buch spielt im Jahr 2075 und erzählt aus der Perspektive von Oma Parvati sowie der Kinder Raja, Pedro und Emma. Mit kindlicher Neugier erkunden sie ein Pforzheim, das gelernt hat, klimafreundlich zu leben. Dabei wird deutlich: Klimaschutz und Stadtplanung sind nicht nur technische Aufgaben, sondern berühren das soziale Miteinander ebenso wie kulturelle Werte.

Umweltbürgermeister Tobias Volle würdigt das Projekt als Impulsgeber: Das Buch sei mehr als eine Geschichte

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Frisch erschienen und kostenlos: Der neue Kultur- und Stadtatlas lädt dazu ein, Pforzheim und die Region neu zu entdecken – mit Ideen, Orten und Projekten auf rund 100 Seiten.

Pforzheim. Der Kultur- und Stadtatlas ist zurück – und das bereits zum neunten Mal. In Kooperation mit dem Kulturamt Pforzheim und dem Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) hat der Info Media Verlag die neue Ausgabe veröffentlicht. Die Auflage von 6.000 Exemplaren ist kostenfrei erhältlich und liegt ab sofort unter anderem bei der Pforzheimer Zeitung, der Tourist-Information, in den Rathäusern von Pforzheim und dem Enzkreis sowie in zahlreichen Kultureinrichtungen und Geschäften aus.

Auf rund 100 Seiten bietet die Broschüre einen umfassenden Blick auf die Kulturlandschaft Pforzheims und der Region Nordschwarzwald: von Naturerlebnissen über urbane Treffpunkte bis hin zu historischen Orten und zeitgenössischen Räumen. Der Atlas versteht Kultur dabei als Haltung – digital, vielfältig und nachhaltig – und stellt zugleich neue kulturelle Stadträume vor.

Oberbürgermeister Peter Boch betont die verbindende Kraft des Projekts: „Kultur entsteht, verändert sich, wächst – und verbindet uns miteinander.“ Der Atlas sei ein Nachschlagewerk, das die Dynamik der Stadt sichtbar mache. Kulturbürgermeister Tobias Volle ergänzt, Kultur sei mehr als ein Programmpunkt: Sie treibe Wandel, gesellschaftliche

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Barrierefreiheit bestätigt: Die Stadtbibliothek Pforzheim verteidigt ihr Alpha-Siegel und bleibt Vorbild für einfache Sprache und digitale Zugänglichkeit.

Pforzheim/Stuttgart. Die Stadtbibliothek Pforzheim ist erneut mit dem Alpha-Siegel ausgezeichnet worden. Nach zwei Jahren erfolgreicher Praxis wurde das Zertifikat rezertifiziert und um weitere zwei Jahre verlängert. Die offizielle Übergabe der Urkunde erfolgte im Kultusministerium in Stuttgart durch Volker Schebesta an die stellvertretende Amtsleiterin Marion Hekmann.

Schon vor zwei Jahren war die Einrichtung als erste Bibliothek in Baden-Württemberg mit dem Alpha-Siegel ausgezeichnet worden – nun bestätigt die Jury die nachhaltige Weiterentwicklung. Das Siegel richtet sich an Einrichtungen, die Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten, Menschen mit Migrationshintergrund sowie gering Literalisierte gezielt unterstützen.

Konkret setzt die Bibliothek auf Einfache Sprache, gut verständliche Beschilderung und Piktogramme. Auch digital wurde nachgerüstet: Das Kundenportal erlaubt jetzt unter anderem Kontrastanpassungen, Änderungen der Schriftgröße und der Schriftart – die Seite lässt sich damit individuell auf persönliche Bedürfnisse einstellen. Bereits im ersten Zertifizierungszeitraum wurde außerdem der Eingangsbereich klarer gestaltet, zentrale Informationen auf der Website in Einfache Sprache übersetzt und ein Flyer mit Wegbeschreibung entwickelt. Zusätzlich sind die Mitarbeitenden geschult; persönliche Termine zur Anmeldung oder Beratung sind möglich.

„Die Auszeichnung zeigt, dass wir gesellschaftliche Teilhabe konkret leben“, sagt Marion Hekmann.

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Ein historischer Besuch mit klarer Botschaft: Bundespräsident Steinmeier erinnert in Gernika an die Vergangenheit – begleitet von einer Delegation aus Pforzheim.

Gernika/Pforzheim. Ende November hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die baskische Stadt Gernika besucht – erstmals reiste damit ein deutsches Staatsoberhaupt offiziell an den Ort, der 1937 durch den Luftangriff der Legion Condor nahezu vollständig zerstört wurde. Begleitet wurde der Besuch von einer Delegation aus Pforzheim unter Leitung von Oberbürgermeister Peter Boch.

Empfangen wurde der Bundespräsident von José Maria Gorroño Echebarrieta. Gemeinsam besuchte man den Friedhof Zallo und das Friedensmuseum – zentrale Gedenkorte, die an die Zerstörung Gernikas und die Rolle Deutschlands im Spanischen Bürgerkrieg erinnern. Auch Felipe VI. nahm an Teilen des Programms teil.

In Gesprächen mit Jugendlichen aus Pforzheim, die Teil der Delegation waren, zeigten Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender großes Interesse an den Eindrücken der Schülerinnen und Schüler zu Austauschprogrammen und internationaler Verständigung. Der Bundespräsident unterstrich dabei die Bedeutung starker Partnerschaften in unruhigen Zeiten und mahnte, Nationalismus, Hass und Gewalt entgegenzutreten sowie Frieden, Freiheit und Demokratie zu verteidigen.

Oberbürgermeister Peter Boch würdigte den Staatsbesuch als starkes Signal: Die Städtepartnerschaft zwischen Pforzheim und Gernika stehe für „gelebte Völkerverständigung“ und zeige, wie wichtig kommunale Brücken für den

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Am 10. Januar trifft sich Pforzheim im CongressCentrum zum offiziellen Start ins neue Jahr – mit Auszeichnung, Musik und vielen Mitmachangeboten.

Pforzheim. Die Stadt Pforzheim lädt am Samstag, 10. Januar 2026, um 17 Uhr zum traditionellen Neujahrsempfang ins CongressCentrum ein. Unter dem Motto „Pforzheim baut Zukunft“ richtet sich die Veranstaltung an die gesamte Bürgerschaft und soll den gemeinsamen Auftakt ins neue Jahr markieren – mit Rückblick, Ausblick und persönlicher Begegnung.

Oberbürgermeister Peter Boch betont, der Neujahrsempfang sei ein Moment des Innehaltens und des Aufbruchs zugleich: Die Veranstaltung ermögliche es, „als Stadtgesellschaft zusammenzukommen, das Erreichte zu würdigen und den Blick zuversichtlich auf das Kommende zu richten“. Pforzheim stehe vor Chancen und Aufgaben, die nur gemeinsam gestaltet werden könnten.

Ein fester Bestandteil des Abends ist die Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Pforzheim. 2026 wird Daniela Vogel für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Jugendverkehrsschule ausgezeichnet – eine Würdigung ihres Einsatzes für das Gemeinwohl und die Sicherheit junger Menschen.

Musikalisch umrahmt wird der Empfang vom Südwestdeutsches Kammerorchester, das in der Saison 2025/26 sein 75-jähriges Bestehen feiert. Durch den Abend führt Moderatorin Denise Schneider.

Bereits im Eingangsbereich werden die Gäste vom Fanfarenzug Goldstadt Pforzheim begrüßt. Im Foyer präsentieren sich außerdem das