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Eltern mit kleinen Kindern aufgepasst: Am Mittwoch, 12. November, erklärt BeKi-Referentin Benita Schleip online, wie kindgerechte Kost bis 3 Jahre alltagstauglich am Familientisch klappt – verständlich, praxisnah und kostenlos.

BeKi lädt ein: „Willkommen am Familientisch“ – Online am 12. November

Das „Forum Ernährung und Hauswirtschaft“ beim Landwirtschaftsamt des Enzkreises bietet am Mittwoch, 12. November, 19:00–20:30 Uhr einen kostenlosen Online-Vortrag für Eltern mit Kleinkindern an. Unter dem Titel „Willkommen am Familientisch“ zeigt BeKi-Referentin Benita Schleip, wie eine kindgerechte Ernährung bis zum 3. Lebensjahr aussieht – und wie sie sich in gemeinsamen Familienmahlzeiten leicht umsetzen lässt.

Ein Schwerpunkt ist der Entwicklungsschritt „selbst Löffel halten“: Was können Kinder wann, wie gelingt das stressfrei und welche Speisen eignen sich? Außerdem geht es um praktische Tipps für den Alltag – von geeigneten Lebensmitteln über Konsistenzen bis hin zu Tischritualen.

Anmeldung: bis 5. November online über die Enzkreis-Homepage unter
www.enzkreis.de/Landwirtschaftsamt → Rubrik „Veranstaltungen“.
Nach Anmeldung wird der Einwahllink per E-Mail zugesandt.
Fragen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Hintergrund:BeKi steht für die Landesinitiative Bewusste Kinderernährung, die Familien mit wissenschaftlich fundierten, praxisnahen Informationen unterstützt.

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Ein 15-jähriger Jugendlicher hat am Bahnhof Enzberg ein 13-jähriges Mädchen angegriffen. Reisende griffen beherzt ein und verhinderten Schlimmeres. Die Bundespolizei sucht nun Zeugen.

Vorfall am Bahnhof Enzberg: 15-Jähriger attackiert 13-jähriges Mädchen

Am Donnerstagmittag, 23. Oktober 2025, kam es am Bahnhof Enzberg zu einem Gewaltvorfall, bei dem ein 15-jähriger Jugendlicher ein 13-jähriges Mädchen mit Schlägen und Tritten attackierte.
Nur durch das mutige Eingreifen couragierter Reisender konnte die Situation unter Kontrolle gebracht und die Jugendliche vor weiteren Angriffen geschützt werden.

Gegen 14 Uhr trafen die beiden Jugendlichen, die beide die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, am Bahnsteig aufeinander. Nach einer verbalen Auseinandersetzung eskalierte die Situation:
Der 15-Jährige schlug plötzlich auf das Mädchen ein. Als sie zu Boden stürzte, trat der Angreifer weiter auf sie ein und zog sie anschließend über den Bahnsteig in Richtung der Gleise.

Erst als mehrere Reisende dazwischen gingen, konnte der Täter gestoppt werden.


Polizei und Rettungsdienst im Einsatz

Die 13-Jährige setzte anschließend ihre Fahrt mit dem Zug zum Pforzheimer Hauptbahnhof fort. Dort wurde sie von einer Streife der Bundespolizei angetroffen.
Ein Rettungsdienst kümmerte sich vor Ort um die medizinische Versorgung des verletzten Mädchens. Anschließend wurde sie von ihrer Mutter abgeholt.

Die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe führt die Ermittlungen

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Die Stadtwerke Pforzheim treiben den Glasfaserausbau weiter voran. In der Schillerstraße kommt es vom 17. bis 20. Oktober zu kurzfristigen Beeinträchtigungen durch Belagsarbeiten.

Glasfaserausbau durch die Stadtwerke Pforzheim: Arbeiten in der Schillerstraße

Im Zuge des fortschreitenden Glasfaserausbaus in Pforzheim führt die Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG (SWP) von Freitag, 17. Oktober bis Montag, 20. Oktober 2025 Arbeiten in der Schillerstraße durch. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Pforzheimer Straße und der Werner-Siemens-Straße.

Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit der Verlegung moderner Glasfaserkabel, die den Bürgerinnen und Bürgern künftig schnelleres und stabileres Internet ermöglichen sollen. Während der Bauphase kann es zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr sowie eingeschränkten Zufahrtsmöglichkeiten für Anlieger kommen.

Die ausführende Firma Akinci Tiefbau GmbH wird laut Stadtwerke bemüht sein, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Die geplanten Belagsarbeiten sollen im genannten Zeitraum abgeschlossen werden.


Schnelles Internet für Pforzheim

Mit dem Glasfaserausbau investieren die Stadtwerke Pforzheim gezielt in die digitale Infrastruktur der Stadt. Ziel ist es, Haushalte und Unternehmen flächendeckend mit leistungsstarken Internetverbindungen zu versorgen.

Die Maßnahme in der Schillerstraße ist Teil des übergreifenden Ausbauprojekts, das die SWP schrittweise in mehreren Stadtteilen umsetzt. Bereits im Vorfeld informierten die Stadtwerke über zeitlich begrenzte Verkehrsbehinderungen,

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Über 50 seltene Apfel-, Birnen- und Kirschsorten wachsen im Obstsortenmuseum Kieselbronn. Die Anlage zeigt, wie der Enzkreis seine Streuobstkultur schützt und regionale Sortenschätze erhält.

Obstsortenmuseum in Kieselbronn: Heimat alter Obstsorten im Enzkreis

Im süddeutschen Raum entstanden über Jahrhunderte unzählige regionale Obstsorten, die oft nur lokal bekannt waren. Viele davon sind durch Rodungen, Sortenvereinheitlichungen und den Strukturwandel in der Landwirtschaft verloren gegangen. Um diese kulturhistorisch und genetisch wertvollen Sorten zu erhalten, wurde 1994 das Obstsortenmuseum in Kieselbronn gegründet – ein Projekt des Landratsamts Enzkreis, unterstützt von der Gemeinde Kieselbronn und dem Obst- und Gartenbauverein.

Die Gemeinde stellte für das Projekt ein Grundstück im Gewann „Steinacker“ zur Verfügung. Mitarbeiter des Bauhofs und Vereinsmitglieder pflanzten rund 40 Obsthochstämme (Apfel, Birne, Kirsche, Zwetschge und Speierling). Diese Bäume wurden mit alten Lokalsorten aus dem Enzkreis veredelt, um sie langfristig zu bewahren.


Lebendiges Museum für alte Sortenschätze

Heute wachsen dort fast 50 teils sehr seltene Obstsorten, darunter rund 25, die ausschließlich im Enzkreis vorkommen. Zu den bekanntesten gehören:

  • Apfelsorten wie die „Renette von Serres“, der „Eberdinger Sämling“ oder der „Wimsheimer Sämling“,

  • Mostbirnen wie die „Palmischbirne“ oder „Bäumlesbirne“,

  • Süßkirschen wie „Lauermänner“ oder „Bockschellen“,

  • und die weit verbreitete „Ersinger Frühzwetschge“.

Die Bäume sind mit

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Mit Mitmachaktionen, Musik und vielen Gesprächen stand beim Aktionstag zur Woche der seelischen Gesundheit in der Pforzheimer Schlössle Galerie das Thema Zuversicht im Mittelpunkt – mit großem Zuspruch von Bürgerinnen und Bürgern.

„Lass Zuversicht wachsen“: Großer Zuspruch beim Aktionstag in der Schlössle Galerie Pforzheim

Unter dem Motto „Lass Zuversicht wachsen – psychisch stark in die Zukunft“ fand am Samstag, 11. Oktober 2025, ein erfolgreicher Aktionstag zur Woche der seelischen Gesundheit in der Schlössle Galerie Pforzheim statt. Veranstaltet wurde der Tag von der Stadt Pforzheim, dem Enzkreis und dem Gemeindepsychiatrischen Verbund (GPV) Pforzheim Enzkreis.

Nach der Begrüßung durch Joachim Hülsmann, Leiter des Jugend- und Sozialamtes, sowie Sozialdezernentin Katja Kreeb und Isolde Jenc vom GPV, boten zahlreiche Organisationen und Einrichtungen aus der psychosozialen und psychiatrischen Versorgung Informationen, Beratung und Austauschmöglichkeiten. Besucherinnen und Besucher konnten sich über Hilfsangebote informieren, Kontakte knüpfen und in persönlichen Gesprächen Unterstützung finden.


Kreative Aktionen und musikalische Highlights

Ein besonderer Anziehungspunkt war der Aktionsraum im ehemaligen Only-Shop, wo über 150 Pflanzen umgetopft und „Stärkenarmbänder“ mit ermutigenden Botschaften gestaltet wurden – Symbole für persönliches Wachstum und seelische Stärke.

Musikalisch sorgte der inklusive Chor „Chorcolores“ für gute Stimmung: Mit einem Flashmob und einem anschließenden Mitmach-Chor begeisterten die