Von Schnäppchen bis Sammlerstücke: Der traditionelle Gruschtelmarkt bringt am 18. und 19. Juli wieder buntes Markttreiben in die Pforzheimer Innenstadt – inklusive Kinderflohmarkt.

Pforzheimer Gruschtelmarkt 2025: Zwei Tage Stöbern, Feilschen und Entdecken

Pforzheim, Juli 2025 – Der Gruschtelmarkt Pforzheim geht in die nächste Runde und bringt am 18. und 19. Juli 2025 erneut Leben, Nostalgie und Schatzsucher-Stimmung in die Innenstadt. Zwischen Marktplatz, Westlicher und Östlicher Karl-Friedrich-Straße verwandelt sich die Fußgängerzone in ein Paradies für Trödelfans, Sammler und spontane Schnäppchenjäger.

Die Veranstaltung beginnt am Freitagabend, 18. Juli, mit dem beliebten Abendflohmarkt. Von 18:30 bis 22:30 Uhr können Besucher nach Herzenslust stöbern. Am Samstag, 19. Juli, geht es dann bereits ab 08:00 Uhr weiter – bis 16:00 Uhr haben alle Zeit, nach Secondhand-Schätzen und kleinen Besonderheiten Ausschau zu halten.

Ob Antiquitäten, Bücher, Haushaltswaren, Spielzeug oder Kleidung – das vielfältige Angebot lässt kaum Wünsche offen. Der besondere Reiz: Hier kann man nicht nur sehen, handeln und vergleichen, sondern seine Funde auch direkt mit nach Hause nehmen.

Ein echtes Highlight ist auch in diesem Jahr wieder der Kinderflohmarkt am Platz des 23. Februar (nur Samstag). Ohne Voranmeldung und gebührenfrei dürfen die kleinen Händlerinnen und Händler ihre gebrauchten Spielsachen selbst verkaufen – eine charmante Möglichkeit für

Hohenwart lädt am 20. Juli zur fünften „Denk mal! Tour“ ein – diesmal mit besonderem Fokus auf die Rassler, die einst täglich zur Arbeit in die Pforzheimer Schmuckindustrie pendelten. Mit einer echten Rasslerin entdecken Besucher historische Gebäude und spannende Geschichten.

Hohenwart erinnert an die „Rassler“ – Denk mal! Tour am 20. Juli 2025

Hohenwart, 17. Juli 2025 – Bereits zum fünften Mal findet am Sonntag, 20. Juli, die beliebte „Denk mal! Tour“ im Pforzheimer Höhenstadtteil Hohenwart statt. In diesem Jahr widmet sich die Tour einem ganz besonderen Thema: den sogenannten „Rasslern“ – jenen Arbeiterinnen und Arbeitern der Schmuckindustrie, die im 19. Jahrhundert täglich zu Fuß aus den umliegenden Dörfern nach Pforzheim pendelten.

Die Tour startet um 15 Uhr vor dem Rathaus Hohenwart und ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Organisiert wird das Projekt wie in den Vorjahren von Stephan Banschbach, Karin Jungmann und Norbert Könne, die sich mit viel Engagement um das kulturelle Gedächtnis des Stadtteils bemühen.

Mit einer „echten Rasslerin“ unterwegs

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Die Tour wird begleitet von einer „echten Rasslerin“, die nicht nur durch denkmalgeschützte Gebäude führt, sondern auch mit persönlichen Geschichten und historischen Hintergründen aufwartet. So wird Geschichte hautnah erlebbar – nicht nur

Einblicke in LEGO®-Werkstatt, Grünpflege und Gebrauchtwarenkaufhaus: Mitarbeitende der Jobcenter Pforzheim und Enzkreis informierten sich beim sozialen Arbeitgeber miteinanderleben e.V. über konkrete Arbeitsmöglichkeiten für ihre Klientinnen und Klienten.

Berufliche Integration im Fokus: Jobcenter-Mitarbeitende besuchen miteinanderleben e.V.

Pforzheim, 17. Juli 2025 – Um den Austausch mit einem wichtigen Partner der beruflichen Integration zu vertiefen, besuchten Mitarbeitende des Fallmanagements des Jobcenters Pforzheim gemeinsam mit dem Jobcenter Enzkreis am 16. Juli 2025 den regionalen sozialen Arbeitgeber miteinanderleben e.V. Der Besuch bot praxisnahe Einblicke in vielseitige Arbeitsbereiche und zeigte die realen Chancen auf, die dort für Menschen mit Unterstützungsbedarf geschaffen werden.

Vor Ort erhielten die Fachkräfte der Jobcenter einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Tätigkeitsfelder des Vereins – darunter die kreative LEGO®-Werkstatt, das Gebrauchtwarenkaufhaus sowie den Bereich der Grünpflege. Ziel war es, nicht nur die Vielfalt der Angebote kennenzulernen, sondern auch den Blick für konkrete Einsatzmöglichkeiten von Kundinnen und Kunden der Jobcenter zu schärfen.

Zusammenarbeit als Schlüssel zur erfolgreichen Vermittlung

Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt vom gelebten Engagement des Vereins. „Solche Begegnungen stärken die Zusammenarbeit und helfen uns, passgenaue Angebote für unsere Kundinnen und Kunden zu entwickeln“, lautete das positive Fazit einer Vertreterin des Fallmanagements.

Die enge Vernetzung zwischen Jobcentern und arbeitgebenden Trägern wie miteinanderleben e.V.

Kunst oder Propaganda? Der Berliner Archivar Ulf Rathje präsentierte im Stadtarchiv Pforzheim neue Forschungsergebnisse zur NS-Kunst an der Buckenbergkaserne. Im Fokus: Die umstrittenen „Buckenberg-Köpfe“ – zwischen Denkmalwert und ideologischer Aufladung.

„Buckenberg-Köpfe“ zwischen Kunst und Ideologie: Vortrag im Stadtarchiv Pforzheim sorgt für Diskussion

Pforzheim, 15. Juli 2025 – Rund 90 Jahre nach der Errichtung der Buckenbergkaserne beschäftigt ihr künstlerisches Erbe noch immer Wissenschaft und Öffentlichkeit. In der Reihe „Montagabend im Stadtarchiv“ stellte am 14. Juli der Berliner Archivar und Historiker Ulf Rathje die Ergebnisse seiner umfassenden Recherchen zur Kunst am Bau der Kaserne vor – und bot damit neue Perspektiven auf ein heikles Kapitel lokaler Geschichte.

Im Zentrum des Abends standen die sogenannten „Buckenberg-Köpfe“, monumentale steinerne Plastiken, die einst die 1936 gebaute Kaserne zierten. Nach deren Abriss im Jahr 2007 wurden die Skulpturen geborgen und eingelagert. Seitdem wird intensiv über ihren künstlerischen und historischen Wert sowie ihre Nähe zur NS-Ideologie diskutiert.

Kunst oder Propaganda? – Eine faktenbasierte Spurensuche

In seinem reich bebilderten Vortrag – sowohl vor Ort im Stadtarchiv Pforzheim als auch per Livestream verfolgt – stellte Rathje zentrale Fragen:
Was stellen die Werke dar? Wer hat sie geschaffen? Und wie ist ihr Kontext im Hinblick auf das NS-Regime zu bewerten?


Im Neuen Rathaus wurde Sonja Eitel für ihr über 50-jähriges Engagement im Sport und Ehrenamt mit der Staufermedaille ausgezeichnet. Die Turnpionierin aus Huchenfeld steht für generationsübergreifenden Einsatz für Jugend, Sport und Gemeinschaft.

Hohe Auszeichnung für Ehrenamt: Sonja Eitel erhält Staufermedaille

Pforzheim, 17. Juli 2025 – Für ihr beeindruckendes Lebenswerk und ihren jahrzehntelangen Einsatz im Sport und Ehrenamt wurde Sonja Eitel am Mittwoch, den 16. Juli, im Neuen Rathaus mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Überreicht wurde die Ehrung durch Oberbürgermeister Peter Boch stellvertretend für Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Die Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise für das Gemeinwohl engagieren. „Ihr Wirken ist ein Geschenk für unsere Stadt und den Enzkreis, für unseren Sport, für unsere Gemeinschaft“, betonte Oberbürgermeister Boch in seiner Laudatio. Besonders hob er Eitels jahrzehntelangen Beitrag zur Jugendarbeit im Vereinssport hervor.

Ein Leben für den Turnsport

Sonja Eitel, geboren 1954 in Pforzheim, ist seit ihrem sechsten Lebensjahr mit dem Turnsport verbunden. Nach ihrer aktiven Zeit als Geräteturnerin beim Turnverein Huchenfeld (TVH) engagierte sie sich früh als Übungsleiterin, zunächst im Geräteturnen, später auch in organisatorischen und führenden Rollen. Seit 1973 leitet sie kontinuierlich Trainingsgruppen und ist bis heute wöchentlich im Einsatz.

Ihr Engagement geht weit über den