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Die Stadt Pforzheim setzt ihr Beteiligungsformat fort und lädt zur Mitwirkung ein.


Die Stadt Pforzheim führt das Beteiligungsformat „Quartier | Werkstatt“ im Jahr 2026 weiter. Ziel ist es, die Präsenz von Verwaltung und Initiativen direkt in den Stadtteilen zu stärken und einen Raum für Austausch, Kooperation und neue Projekte zu schaffen.

Zur Vorstellung des Projekts und der Beteiligungsmöglichkeiten sind zwei Informations- und Austauschtermine geplant: Dienstag, 10. März, um 10 Uhr sowie Donnerstag, 12. März, um 17 Uhr. Eingeladen sind Akteurinnen und Akteure aus der Stadtverwaltung ebenso wie Vereine, Organisationen und Initiativen, die eigene Ideen umsetzen oder neue Kooperationen entwickeln möchten.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz organisiert. Inhalte mit Bezug zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung stehen daher besonders im Fokus. Die Stadt stellt mit einem mobilen Tiny House die räumliche Infrastruktur bereit. Dieses kann mit digitaler und analoger Ausstattung sowie ausgewählten Möbeln genutzt werden. Für Konzeption, Durchführung und Bewerbung der jeweiligen Angebote sind die beteiligten Fachbereiche oder externen Akteurinnen und Akteure verantwortlich.

Im Juli 2026 ist das Tiny House nacheinander in drei Stadtteilen im Einsatz: vom 6. bis 12. Juli in Huchenfeld, vom 13. bis 19. Juli auf dem Pfälzer Platz und

Kammermusiker spielen am 15. Februar Werke von Mieczysław Weinberg in der Galerie.


Am Sonntag, 15. Februar, spielen Musikerinnen und Musiker des Südwestdeutsches Kammerorchester um 11 Uhr und um 12 Uhr Auszüge aus Werken des polnisch-jüdischen Komponisten Mieczysław Weinberg in der Pforzheim Galerie. Die musikalischen Beiträge ergänzen die Ausstellung „Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim 1900 bis 1950“. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Musik ist inhaltlich auf die Ausstellung abgestimmt. Sie stellt eine Verbindung zwischen Klang und Bild her und greift Erfahrungen auf, die durch Krieg, Diktatur und Exil geprägt wurden. Weinbergs Kompositionen verbinden jüdische Folklore, romantische Traditionen und moderne Ausdrucksformen. Diese Elemente machen historische Brüche und Hoffnungen des 20. Jahrhunderts hörbar.

Die Ausstellung in der Pforzheim Galerie widmet sich der sogenannten „Lost Generation“. Gezeigt werden Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die zwischen Kaiserreich, Weltkriegen und Diktatur arbeiteten. Die Schau beleuchtet ihre künstlerischen Wege und die Bedingungen, unter denen ihre Arbeiten entstanden.

Das Museum ist barrierefrei zugänglich. Der vorhandene Aufzug ist jedoch nur für schmale Rollstühle geeignet. Die Pforzheim Galerie befindet sich in der Bleichstraße 81 in Pforzheim. Öffnungszeiten sind mittwochs und samstags von 14 bis 17 Uhr sowie sonntags von 10 bis 17 Uhr.

 

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Kreativangebot mit Trockenblumen am 24. Februar 2026. Anmeldung erforderlich.


Die Stadtbibliothek Pforzheim veranstaltet am Dienstag, 24. Februar 2026, den DIY-Workshop „Frühlingserwachen“. Die Veranstaltung findet von 17:30 bis 19:00 Uhr im Veranstaltungsraum „Im zeit::RAUM“ statt.

Teilnehmende gestalten dabei individuelle Kunstwerke aus Karton und Trockenblumen. Verwendet werden einfache Materialien mit Upcycling-Charakter. Der Workshop setzt auf nachhaltige Gestaltung und kreatives Arbeiten in kleiner Runde.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist an der Infotheke der Stadtbibliothek oder telefonisch möglich. Die Materialkosten betragen drei Euro.

Das Angebot richtet sich an Interessierte, die sich kreativ betätigen und mit natürlichen Materialien arbeiten möchten. Der Workshop ist zeitlich begrenzt und findet ausschließlich am genannten Termin statt.

 


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Der Pflegestützpunkt Pforzheim bietet ab Februar einen regelmäßigen Austausch ohne Anmeldung an.


Der Pflegestützpunkt Pforzheim richtet einen neuen Gesprächskreis für pflegende Angehörige ein. Ziel des Angebots ist es, Raum für Austausch, Entlastung und gegenseitige Unterstützung zu schaffen. Der Gesprächskreis findet regelmäßig in Pforzheim statt.

Pflegende Angehörige stehen im Alltag häufig unter hoher Belastung. Der Gesprächskreis bietet einen geschützten Rahmen, um Erfahrungen zu teilen und praxisnahe Impulse für den Pflegealltag zu erhalten. Fachliche Beiträge werden flexibel gestaltet und orientieren sich an den Themen, die für die Teilnehmenden aktuell relevant sind.

Bürgermeister Frank Fillbrunn betont die Bedeutung des Angebots. Der Austausch mit anderen Betroffenen könne entlasten und neue Perspektiven eröffnen. Ziel sei es, pflegende Angehörige nicht allein zu lassen und sie in ihrer Situation zu unterstützen.

Der Gesprächskreis findet jeden dritten Mittwoch im Monat von 15:30 bis 17:00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Westliche Karl-Friedrich-Straße 7, im ersten Obergeschoss. Der Eingang befindet sich auf der Hausrückseite. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die nächsten Termine sind der 18. Februar, 18. März, 15. April, 20. Mai, 17. Juni und 15. Juli 2026. Der Pflegestützpunkt Pforzheim steht für Rückfragen telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.

 


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Jugendliche aus Gernika besuchen Pforzheim. Der Austausch blickt auf eine lange Tradition zurück.


Im Rahmen eines Schüleraustauschs empfing Oberbürgermeister Peter Boch am Dienstag, 10. Februar, Schülerinnen und Schüler der Fritz-Erler-Schule sowie des Instituto BHI aus Gernika im Neuen Rathaus von Pforzheim. In seiner Ansprache hob der Oberbürgermeister die Bedeutung des langjährigen Austauschs für Verständigung, Offenheit und internationale Freundschaften hervor.

Vier der anwesenden Jugendlichen berichteten von ihren Eindrücken beim Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im vergangenen November in Gernika. Gemeinsam erinnerten sie an diesen Anlass, bei dem sowohl die Städtepartnerschaft als auch der Schüleraustausch besondere Aufmerksamkeit erhielten.

Während ihres Aufenthalts in Pforzheim nehmen die Schülerinnen und Schüler an gemeinsamen Unterrichtsprojekten teil. Ergänzt wird das Programm durch kulturelle Ausflüge und Aktivitäten im schulischen Alltag. Zudem bereiten die Teilnehmenden den Gegenbesuch aus der baskischen Partnerstadt vor, bei dem sie Pforzheim und die Region vorstellen möchten.

Der Austausch wird durch das Engagement der beteiligten Lehrkräfte getragen. Der geplante Gegenbesuch des Instituto BHI an der Fritz-Erler-Schule ist als Fortsetzung der langjährigen Zusammenarbeit angelegt und dient der Vertiefung persönlicher Kontakte.

Pforzheim und Gernika verbindet eine besondere historische Erfahrung. Beide Städte wurden im Spanischen Bürgerkrieg beziehungsweise im Zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe schwer zerstört.