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Rund 300 Menschen erinnerten auf dem Marktplatz an die Opfer der Bombardierung.

Zum Abschluss des 81. Jahrestags der Bombardierung Pforzheims haben rund 300 Menschen auf dem Marktplatz der Stadt der Ereignisse vom 23. Februar 1945 gedacht. Die Teilnehmenden setzten ein Zeichen für Frieden und Zusammenhalt.

Wie es Tradition ist, entzündeten die Besucherinnen und Besucher im Zeitraum der damaligen Bombardierung zwischen 19.48 Uhr und 20.10 Uhr hunderte Kerzen. Der obere Marktplatz verwandelte sich dabei in ein Lichtermeer. Das stille Gedenken wurde vom Läuten der Pforzheimer Kirchenglocken begleitet. Auf die Fassade des Neuen Rathauses wurden eine Friedenstaube sowie Bilder des zerstörten Pforzheims und weiterer im Krieg zerstörter Städte projiziert.

Das Abendgedenken begann mit einer Begrüßung durch Dekanin Christiane Quincke. Es folgte ein musikalischer Beitrag von Selda Falke und Alexander Wolfinger. Anschließend verlasen Mitglieder des Internationalen Beirats die vom Arbeitskreis 23. Februar entworfene und vom Gemeinderat beschlossene Erklärung zum 23. Februar. Unter dem Motto „Erinnern – Gedenken – Gestalten“ wird darin die gemeinsame Haltung zum Gedenktag formuliert.

Im Anschluss hielt Oberbürgermeister Peter Boch eine Ansprache auf dem Marktplatz. Er dankte den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern sowie den Beteiligten am Programm des Gedenktages. Boch betonte, die Bombardierung am 23. Februar 1945

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Rund 250 Menschen gedachten auf dem Hauptfriedhof der Opfer vom 23. Februar 1945.


Am Montag, 23. Februar, fand auf dem Hauptfriedhof eine zentrale Gedenkfeier zur Erinnerung an die Zerstörung Pforzheims am 23. Februar 1945 statt. Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung teil.

Oberbürgermeister Peter Boch erinnerte in seiner Rede an mehr als 17.600 Menschen, die in Pforzheim und Umgebung ums Leben kamen. Die Bombardierung, bei der innerhalb von 22 Minuten ein Viertel der Bevölkerung ausgelöscht wurde, jährte sich zum 81. Mal.

Zu Beginn seiner Ansprache gedachte der Oberbürgermeister der Menschen, die in der Nacht vom 23. Februar sowie während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben verloren. Er beschrieb das Ausmaß der Zerstörung und erinnerte an Familien, Hausgemeinschaften, Unbekannte, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie Durchreisende, die ums Leben kamen. Zugleich warnte er vor den Folgen gesellschaftlicher Spaltung und politischer Radikalisierung für die Demokratie.

Im weiteren Verlauf äußerte Boch Dankbarkeit für die Bereitschaft zur Versöhnung gegenüber den Vertreterinnen und Vertretern aus Gernika und den Vogesengemeinden. Er warnte zudem vor dem Erstarken von Nationalismus und Antisemitismus in Europa und betonte den Einsatz für Demokratie, Menschlichkeit und Frieden.

Neben dem Oberbürgermeister sprachen Dekanin Christiane Quincke und Pfarrer Steffen

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Wegen der Erneuerung einer Stützmauer bleibt der Spielplatz an der Calwer Straße vorübergehend gesperrt.


Der Spielplatz an der Calwer Straße ist aus Sicherheitsgründen bis Anfang April geschlossen. Anlass ist die Erneuerung einer Stützmauer, bei der im Rahmen einer Routinekontrolle eine zunehmende Belastung festgestellt wurde. Der steigende Hangdruck führte dazu, dass sich die Mauer zunehmend in Schieflage befand.

Um einen möglichen Einsturz zu verhindern und die Sicherheit der Spielplatzbesucherinnen und -besucher dauerhaft zu gewährleisten, wurde die bestehende Stützmauer vorsorglich abgebrochen. Diese Maßnahme dient der Gefahrenabwehr und ermöglicht eine fachgerechte Neuherstellung der Abgrenzung.

Nach dem Abbruch wird eine neue Abgrenzung aus Sandsteinquadern errichtet. Die Arbeiten erfolgen gezielt in den Wintermonaten. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Spielplatz rechtzeitig zum Frühjahr wieder genutzt werden kann.

Bis zum Abschluss der Bauarbeiten bleibt der Spielplatz vollständig gesperrt. Erst nach Fertigstellung der neuen Stützkonstruktion und einer abschließenden Sicherheitsprüfung ist eine Wiedereröffnung vorgesehen.

 


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Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 weist für den Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim erneut sinkende Fallzahlen und steigende Aufklärungsquoten aus.


Das Polizeipräsidium Pforzheim verzeichnet laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2025 die niedrigste Kriminalitätsbelastung aller 13 Präsidien in Baden-Württemberg. Die Häufigkeitszahl, also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, sank auf 3.543. Im Vorjahr lag sie bei 3.944. Der landesweite Durchschnitt beträgt 4.902.

Auch innerhalb der Kommunen nimmt die Region Spitzenplätze ein. Die Stadt Pforzheim liegt mit einer Häufigkeitszahl von 5.814 unter den kreisfreien Großstädten landesweit auf Rang eins, vor Karlsruhe mit 7.407. Der Enzkreis belegt mit 2.633 erneut den ersten Platz unter den 35 Landkreisen. Der Landkreis Calw folgt auf Rang sechs mit 3.042, der Landkreis Freudenstadt auf Rang sieben mit 3.186.

Die Gesamtzahl der registrierten Straftaten im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums sank auf 21.893 Fälle. Im Jahr 2023 waren es 24.537, im Jahr 2024 noch 24.366. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote auf 64,1 Prozent. Rund drei Viertel der Tatverdächtigen waren männlich, der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger lag wie im Vorjahr bei rund 43 Prozent.

Bei Straftaten gegen das Leben registrierte die Polizei 26 Fälle, ein Fall weniger als im Vorjahr. Etwa zwei Drittel davon waren versuchte Taten. Die Aufklärungsquote lag bei 96

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Zum Gedenktag am 23. Februar sind mehrere Versammlungen in Pforzheim angemeldet. Die Polizei rechnet mit friedlichem Verlauf, erwartet aber Verkehrseinschränkungen.


Die Einsatzvorbereitungen des Polizeipräsidiums Pforzheim für die Gedenkveranstaltungen zum 81. Jahrestag der Zerstörung der Stadt sind weitgehend abgeschlossen. Am Montag, 23. Februar, sind im Stadtgebiet mehrere Versammlungen sowie ein Aufzug angemeldet.

Nach Angaben der Polizei wird mit einem friedlichen Verlauf der Kundgebungen gerechnet. Dennoch sind am Nachmittag temporäre Verkehrseinschränkungen in Teilen der Innenstadt sowie in der Ost- und Nordstadt zu erwarten. Die Polizei weist darauf hin, dass es insbesondere in den betroffenen Bereichen zu Verzögerungen kommen kann.

Polizeidirektor Marc Unger erklärt, dass die Einsatzkräfte auf diesen Anlass gut vorbereitet seien. Grundlage seien umfangreiche Erfahrungen aus früheren Einsätzen sowie ein enger Austausch mit den zuständigen Behörden, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst. Ziel sei ein reibungsloser und störungsfreier Ablauf der Veranstaltungen. Zugleich appelliert die Polizei an alle Teilnehmenden, ihr Versammlungsrecht gewaltfrei und respektvoll auszuüben, insbesondere vor dem historischen Hintergrund des Gedenktages.

Im Rahmen der Gefahrenabwehr oder Strafverfolgung kann die Polizei am 23. Februar auch Drohnen einsetzen. Über mögliche Drohnennutzungen sowie weitere aktuelle Hinweise informiert die Polizei am Einsatztag über ihre sozialen Netzwerke.

 


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