Kinder der städtischen Kita Adolf-Haap-Haus haben Klappläden kreativ gestaltet und so ein besonderes Kunstprojekt mit der Arlinger Baugenossenschaft umgesetzt.

Pforzheim – Farbenfroh, kreativ und voller Fantasie: Die Kinder der städtischen Kita Adolf-Haap-Haus haben im Rahmen eines besonderen Kunstprojekts die Chance genutzt, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. In Kooperation mit der Arlinger Baugenossenschaft eG und einer engagierten Elterninitiative verwandelten sie die zahlreichen Klappläden des alten Bestandgebäudes an der Elsässerstraße 10 in kleine Kunstwerke.

Über mehrere Tage hinweg beobachteten die Kinder zunächst gespannt die Rodungsarbeiten auf dem Nachbargrundstück der Arlinger BG. Anschließend durften sie selbst aktiv werden und die alten Klappläden nach ihren eigenen Ideen und Vorstellungen bemalen. Die Aktion brachte nicht nur Farbe in den Alltag, sondern ermöglichte den jungen Künstlerinnen und Künstlern, sich spielerisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen.

Kristina Torres e Torres, Vorständin der Arlinger Baugenossenschaft, freute sich gemeinsam mit Kita-Leiter Daniel Cuéllar Benzinger, dem pädagogischen Team und der Elterninitiative über die gelungene Street-Art-Aktion. Die Kinder sind nun neugierig, wie sich das Nachbargebäude in den kommenden Monaten weiterentwickeln wird.

Mit dem Projekt entstand nicht nur ein fröhliches, buntes Bild an der Baustelle, sondern auch ein starkes Signal für kreative Beteiligung und Nachbarschaftsverbundenheit in Pforzheim.

Street Art begeistert Kita Adolf-Haap-Haus

An der Gabelsbergerstraße beginnen Mitte Oktober Sanierungsarbeiten. Das Grünflächen- und Tiefbauamt erneuert die Stützmauer sowie das Geländer und bittet Anwohner um Verständnis.

Pforzheim – Das Grünflächen- und Tiefbauamt der Stadt Pforzheim startet am Montag, 13. Oktober, mit der Sanierung der Stützmauer an der Gabelsbergerstraße. Neben der Mauer wird auch das Geländer erneuert, um die Sicherheit und Optik der Straße nachhaltig zu verbessern. Die Arbeiten sind bis Freitag, 21. November, geplant und sollen rund sechs Wochen dauern.

Während der Bauzeit kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen für Anlieger und den Straßenverkehr kommen. Das Amt verspricht jedoch, diese so gering wie möglich zu halten. Betroffene werden gebeten, die Beschilderung zu beachten und, wenn möglich, alternative Routen einzuplanen.

Das Grünflächen- und Tiefbauamt bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Für Rückfragen steht das Amt per E-Mail zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Die Maßnahme ist Teil der kontinuierlichen Stadtpflege und Verkehrssicherheit. Durch die Sanierung soll die Infrastruktur in diesem Bereich langfristig stabilisiert und gleichzeitig das Straßenbild verbessert werden.

Von der städtischen Sauna zum beliebten Treffpunkt: Die Bergdorf-Sauna in Büchenbronn begeistert seit Jahren mit einem gemütlichen Ambiente, moderner Ausstattung und einer engagierten Vereinsführung.

Pforzheim-Büchenbronn – Was 2012 als mutiges Projekt begann, ist heute eine feste Institution im Ort: Die Bergdorf-Sauna Pforzheim-Büchenbronn e.V. hat die ehemalige städtische Sauna übernommen und erfolgreich weitergeführt. Seit April 2012 sorgt der Verein mit viel Einsatz dafür, dass Einheimische und Gäste auch ohne städtische Trägerschaft einen Ort zum Entspannen, Regenerieren und Wohlfühlen haben.

Mit durchschnittlich 280 bis 350 Eintritten pro Monat erfreut sich die Sauna großer Beliebtheit. Sie bietet eine persönliche, familiäre Atmosphäre – fernab anonymer Wellnessanlagen – und ist ein Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement öffentliche Infrastruktur erhält.

Wohlfühlbereich mit moderner Ausstattung
Die Anlage verfügt über zwei Saunakabinen (85–90 Grad), darunter eine mit LED-Farblichtmodul für stimmungsvolle Effekte. Zur Abkühlung stehen ein kleines Tauchbecken im Innenbereich sowie ein großes Becken im Außenbereich bereit. Ein großer Ruheraum im Obergeschoss lädt zum Abschalten ein, während im Untergeschoss ein Aufenthaltsbereich zusätzlichen Komfort bietet.

Auch an Details wird gedacht: Eine neu eingerichtete Küchenzeile mit kühlen Getränken sowie eine Spülmaschine sorgen für mehr Annehmlichkeit und unterstreichen den Charakter eines gemütlichen Rückzugsortes.

Einfache Anfahrt und kostenlose Parkplätze
Die Bergdorf-Sauna befindet sich im

Der Wallberg in Pforzheim spiegelt mehr als 100 Jahre Stadtgeschichte: von militärischer Fliegerwache über Trümmerberg bis hin zum zentralen Erinnerungs- und Erholungsraum.

Pforzheim – Der Wallberg gehört zu den prägenden Orten der Stadt. Kaum ein anderer Platz vereint so viele Facetten der Pforzheimer Geschichte: militärische Bedeutung, städtebauliche Entwicklung, gesellschaftliche Debatten und lebendige Erinnerungskultur.

Frühwarnsystem im Ersten Weltkrieg
Während des Ersten Weltkriegs war der Wallberg Standort einer Fliegerwache. Von hier aus wurden feindliche Fliegerangriffe gemeldet, nachdem der erste Angriff auf Karlsruhe 1915 die Bedrohungslage deutlich machte. Alarmierungen erfolgten zunächst durch Glockenläuten, später auch mit Signalbomben. Schon damals war jedoch klar, dass eine rechtzeitige Warnung nur eingeschränkt möglich war.

Mahnmal für die Kriegsfolgen
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Wallberg eine völlig neue Funktion. Er wurde aus den Trümmern der zerstörten Stadt künstlich aufgeschüttet und wuchs um mehrere Dutzend Meter. Heute erinnert der Berg als Mahnmal an die Zerstörung Pforzheims am 23. Februar 1945 und ist ein Symbol für den Wiederaufbau und den Wunsch nach Frieden.

Städtebauliche Herausforderungen und neue Infrastruktur
In den Nachkriegsjahren diente der Wallberg nicht nur als Schuttdeponie, sondern wurde in die Stadtplanung integriert. Wasserhochbehälter zur Sicherung der Trinkwasserversorgung, Planungen für Verkehrsprojekte wie die B10-Trasse sowie Grünanlagen und Aufforstungen veränderten

Von einer historischen Landschaftsbezeichnung zur modernen Gewerbefläche – die Wilferdinger Höhe prägt heute Pforzheims Wirtschaft und Infrastruktur.

Pforzheim – Die Wilferdinger Höhe, ursprünglich eine historische Flurbezeichnung für eine markante Anhöhe, steht heute für Dynamik, Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft. Der Name verweist auf die Verbindung zum benachbarten Ortsteil Wilferdingen und erinnert an traditionelle Landnutzung und alte topografische Strukturen.

Am 7. Dezember 1970 stellte der Pforzheimer Gemeinderat mit einem klaren Mehrheitsbeschluss (22 Stimmen bei sechs Gegenstimmen) die Weichen für die Zukunft: Der Bebauungsplan für ein 128 Hektar großes Gewerbegebiet im Nordwesten der Stadt wurde verabschiedet. Ziel war es, neue Arbeitsplätze zu schaffen, die regionale Wirtschaft zu stärken und die Verkehrsinfrastruktur entscheidend zu verbessern.

Große Verkehrsoffensive für die Anbindung
Parallel zur Entwicklung der Gewerbeflächen wurde massiv in die Verkehrsanbindung investiert. Mit der Herausnahme der B10 aus dem Stadtzentrum wurde der Berufs- und Wirtschaftsverkehr entlastet. Die seit 1973 geplante Nordwesttangente sollte zusätzliche Verkehrsströme aufnehmen. Zudem wurden die Karlsruher Landstraße ausgebaut und die Stuttgarter Straße angebunden. Ein geplanter Fahrradweg entlang der Karlsruher Landstraße verzögerte sich jedoch lange.

Erweiterungen durch steigenden Flächenbedarf
Der Erfolg des Standorts führte zu mehreren Erweiterungen: 1987 kamen zusätzliche 20 Hektar hinzu, da das Brötzinger Tal nahezu belegt war. Auch 1991 gab es Diskussionen