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Einsatz an der Osterfeldschule: Ein reizender Geruch löste heute einen Großeinsatz von Rettungsdienst und Feuerwehr aus – mehrere Schülerinnen und Schüler klagten über Atemwegsreizungen.

Reizgas-Verdacht an Osterfeldschule: Großeinsatz ohne Verletzte

Am späten Vormittag kam es an der Osterfeldschule zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. Um 11:50 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle einen unbekannten, reizenden Geruch im Schulgebäude, nachdem mehrere Schülerinnen und Schüler über Atemwegsreizungen geklagt hatten. Innerhalb von nur drei Minuten trafen die ersten Kräfte der Berufsfeuerwehr ein und begannen sofort mit der Lageerkundung.

31 Schülerinnen und Schüler vorsorglich untersucht

Insgesamt wurden 31 Kinder aus zwei Klassen vom Leitenden Notarzt sowie Mitarbeitenden des Rettungsdienstes und der Berufsfeuerwehr medizinisch gesichtet. Auch zahlreiche Einsatzkräfte von ASB und DRK unterstützten vor Ort. Ein Feuerwehrbus stand vorsorglich bereit, um mögliche Betroffene aufzunehmen.

Glücklicherweise musste niemand weitergehend behandelt werden. Die Symptome blieben leicht, und eine Gefährdung konnte ausgeschlossen werden.

Ursache vermutlich Reizgas

Die Feuerwehr vermutet nach aktuellem Stand den Einsatz von Reizgas als Ursache des Zwischenfalls. Andere mögliche Auslöser konnten nicht festgestellt werden. Die genaue Herkunft des Stoffes ist bislang unklar.

Der Einsatz konnte nach umfassender Kontrolle beendet werden – die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler war zu jedem Zeitpunkt

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Einblicke, Austausch und gelebte Partnerschaft: In Pforzheim leitete der Vicentiner Inklusionsbeauftragte Mauro Burlina eine Fortbildungsreihe zum Umgang mit Familien von Kindern mit Behinderungen.

Fortbildungsreihe stärkt Inklusion: Experte aus Vicenza zu Gast in Pforzheim

Vom 10. bis 13. November war Mauro Burlina, Inklusionsbeauftragter der italienischen Partnerstadt Vicenza, zu Gast in Pforzheim. Im Rahmen einer mehrtägigen Fortbildungsreihe leitete er Workshops zum Thema „Lebenswirklichkeit von Familien mit Kindern mit Behinderungen“. Die Veranstaltungen richteten sich insbesondere an pädagogische Fachkräfte der städtischen Kindertageseinrichtungen und wurden durch die städtische Fachberatung unter Elton Sheme begleitet.

Im Fokus: Bedürfnisse von Familien mit Kindern mit Behinderungen

Die Fortbildungsreihe widmete sich zentralen Fragen der inklusiven Zusammenarbeit:
Welche besonderen Bedürfnisse haben Familien mit behinderten Kindern? Wie können pädagogische Fachkräfte diesen Bedarfen sensibel, professionell und alltagsnah begegnen?

Claudia Lorena Rautenberg, Leiterin des Amts für Kindertagesstätten, betont die besondere Bedeutung des Austauschs:
„Die Unterstützung von Kindern mit besonderem Förderbedarf und ihren Familien ist eine zentrale Aufgabe unserer städtischen Kitas. Herr Burlina bringt einen reichen Erfahrungs- und Wissensschatz mit. Seine Impulse ermöglichen unseren Fachkräften einen tiefen Einblick in die Lebenswirklichkeit betroffener Familien.“

Vertiefung der Städtepartnerschaft

Der Besuch knüpft an einen Fachaustausch im Februar 2024 an, bei dem Mitarbeitende aus Pforzheim nach

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Die Pforzheim Galerie lädt zu einem besonderen Blick in die regionale Kunstgeschichte ein – mit einer kostenfreien Kuratorenführung durch eine Ausstellung voller Umbruch, Ausdruckskraft und Zeitzeugnissen.

Pforzheim Galerie lädt zur kostenfreien Kuratorenführung am 23. November

Am Sonntag, 23. November, führt Kuratorin Christina Klittich um 11 Uhr durch die Ausstellung „Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim 1900 bis 1950“ in der Pforzheim Galerie. Die Schau präsentiert mehr als 100 Werke von rund 40 Künstlerinnen und Künstlern, die zwischen 1880 und 1900 geboren wurden – und deren Leben wie ihre Werke von bewegten Jahrzehnten geprägt sind. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kunst zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Diktatur

Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Biografien und Ausdrucksformen der Kunstschaffenden jener Zeit waren. Viele lebten und arbeiteten in einer Epoche voller Wandel: vom Kaiserreich über den Ersten Weltkrieg bis hin zur Zeit der Diktatur. Inmitten dieser historischen Spannungen entwickelten die Künstlerinnen und Künstler individuelle künstlerische Sprachen, geprägt von Aufbruch, Umbruch und dem Willen zum Überleben.

Mehr als 100 Werke – ein Panorama der Pforzheimer Kunstszene

Die Besucher erwartet ein breites Spektrum an künstlerischen Positionen und Techniken. Die Arbeiten dokumentieren nicht nur die persönliche Entwicklung

Mit dem symbolischen Spatenstich hat die Stadt Pforzheim den Bau eines der größten und modernsten Skateparks der Region eingeleitet. Nur wenige Tage nach dem Start der Bauarbeiten für das Panoramabad setzt die Stadt damit ein weiteres zukunftsweisendes Freizeitprojekt um. Oberbürgermeister Peter Boch und Bürgermeister Tobias Volle gaben gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Gemeinderat, Jugendgemeinderat, Planungsbüros und Verwaltung das offizielle Startsignal.

Ein Platz für Sport, Begegnung und Gemeinschaft

„Der neue Skatepark wird ein Ort, der Sport und Spiel sowie Begegnung und Gemeinschaft vereint“, betonte Oberbürgermeister Boch bei der Veranstaltung. Die Anlage soll Jugendlichen, Familien und Sportbegeisterten aller Generationen einen sicheren und inspirierenden Raum bieten.

Der Skatepark entsteht auf der südlichen Enzseite gegenüber des Vicenzaplatzes – einer Fläche, die bereits bei der Landesgartenschau 1992 genutzt wurde. Durch ihre Lage mit guter ÖPNV-Anbindung und ausreichend Abstand zu Wohngebieten eignet sie sich optimal als neuer Treffpunkt für Trendsportarten. Bestehende Angebote auf dem Areal bleiben dabei erhalten und werden in die Planung integriert.

Beteiligung junger Menschen war entscheidend

Der Entwicklungsprozess des Skateparks begann bereits 2021. Rund 40 aktive Nutzerinnen und Nutzer brachten in Workshops – moderiert vom Jugend- und Sozialamt – ihre Ideen ein. Das Ergebnis ist eine Anlage mit:

  • separaten Bereichen für Anfänger*innen und