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Infrarotaufnahmen zeigen Wärmeverluste an Gebäuden und bieten individuelle Energieberatung.


Unzureichende Wärmedämmung und Wärmebrücken führen bei vielen Gebäuden zu erhöhten Wärmeverlusten. Diese Schwachstellen sind von außen meist nicht sichtbar und machen sich häufig erst durch hohe Heizkosten oder durch Schimmelbildung bemerkbar. Mithilfe von Infrarotaufnahmen lassen sich solche Wärmeverluste an der Gebäudehülle sichtbar machen.

Im Sanierungsgebiet Dillweißenstein bietet die Stadt Pforzheim eine kostenfreie Thermografieaktion für Hauseigentümer an. Ziel ist es, Wärmeverluste an Gebäuden aufzuzeigen und Möglichkeiten zur Reduzierung des Energieverbrauchs darzustellen. Das Angebot wurde gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim keep gGmbH entwickelt und wird von qualifizierten Energieberatern der keep gGmbH durchgeführt.

Im Rahmen der Aktion werden pro Gebäude vier Infrarotaufnahmen der äußeren Gebäudehülle erstellt. Diese Aufnahmen erfassen die Oberflächentemperaturen und machen Bereiche mit erhöhten oder verminderten Wärmeverlusten sichtbar. Die Ergebnisse werden in einem individuellen Kurzbericht ausgewertet. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden ein persönliches, einstündiges und kostenloses Beratungsgespräch in den Räumen der keep gGmbH. Dabei werden mögliche Maßnahmen und weitere Schritte zur energetischen Verbesserung des Gebäudes erläutert.

Hauseigentümer im Sanierungsgebiet Dillweißenstein können sich noch bis Samstag, 31. Januar 2026, für die Thermografieaktion anmelden. Die Anmeldung ist per E-Mail oder telefonisch möglich. Die Aufnahmen erfolgen bevorzugt in den

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Am Samstag, 31. Januar, kommt es wegen einer Fahrraddemonstration zu Sperrungen und Stau.


In Pforzheim und Teilen des Enzkreises ist am Samstag, 31. Januar, mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Anlass ist eine angemeldete Versammlung von Fahrradfahrern. Nach aktuellem Stand findet die Veranstaltung zwischen 11 und 15 Uhr statt. Zusätzlich ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen durch die An- und Abreise der Teilnehmenden am Vormittag und am Nachmittag zu rechnen.

Die geplante Strecke beginnt in Pforzheim an der Staatsanwaltschaft in der Lindenstraße. Von dort führt sie über die Bahnhofstraße stadtauswärts. Auf dem Leopoldplatz ist eine Zwischenkundgebung vorgesehen. Anschließend verläuft die Route über die Goethestraße, Zerrennerstraße, Leopoldstraße, Dillsteiner Straße, Bleichstraße, die Kallhardbrücke sowie über die Calwer Straße und die Bundesstraße 463. Weitere Streckenabschnitte sind die Huchenfelder Straße, die Landesstraße 574, die Schellbronner Straße, die Hohenwarter Straße und die Pforzheimer Straße.

Zwischen Schellbronn und Neuhausen ist eine Gedenkminute geplant. Danach erfolgt die Rückfahrt auf derselben Strecke. Innerhalb Pforzheims wird die Rückfahrt ab der Bleichstraße direkt über die Leopoldstraße in Richtung Bahnhofstraße und Fußgängerzone geführt.

Besonders auf der Landesstraße 574 zwischen Pforzheim-Kupferhammer und Neuhausen ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Ein Überholen der Versammlungsteilnehmer ist dort nicht möglich. Außerorts wird entlang der gesamten

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Durch die Integration des VPE-Gebiets entsteht ein größerer Verkehrsverbund von der Pfalz bis vor Stuttgart.


Der Karlsruher Verkehrsverbund erweitert sein Verbundgebiet durch die Integration des Verkehrsverbunds Pforzheim-Enzkreis. Damit entsteht ein zusammenhängender Nahverkehrsraum für knapp zwei Millionen Menschen auf mehr als 4.000 Quadratkilometern. Das Gebiet reicht von der Pfalz bis an die westlichen Ausläufer der Region Stuttgart.

Im Zuge der Erweiterung sind das Land Baden-Württemberg, die Stadt Pforzheim und der Enzkreis dem KVV als Gesellschafter beigetreten. Der Gesellschafterbeitritt wurde am 18. Dezember 2025 notariell beurkundet. Vorausgegangen war eine Absichtserklärung im Februar 2025. Mit der Aufsichtsratssitzung am 20. Januar 2026 nahm die neue Verbundstruktur offiziell ihre Arbeit auf.

Ziel der Erweiterung ist eine stärkere regionale Vernetzung im öffentlichen Nahverkehr. Vorgesehen sind verbindliche Qualitätsstandards in der Kundenbetreuung, einheitliche Tarifstrukturen im gesamten Verbundgebiet sowie der Ausbau digitaler Mobilitätsangebote, darunter Anwendungen wie die KVV.regiomove-App. Mit dem Beitritt des Landes soll zudem die Abstimmung zwischen Aufgabenträgern, Verkehrsverbund und Landesebene weiter verbessert werden.

Die Erweiterung wurde im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz vorgestellt. Beteiligt waren unter anderem Verkehrsminister Winfried Hermann, der Karlsruher Oberbürgermeister und KVV-Aufsichtsratsvorsitzende Frank Mentrup, Enzkreis-Landrat Bastian Rosenau, Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch sowie KVV-Geschäftsführer Alexander Pischon.

Für Fahrgäste ergeben sich zunächst keine

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Kostenfreie Führung zum 571. Geburtstag des Humanisten Johannes Reuchlin in Pforzheim.


Anlässlich des 571. Geburtstags von Johannes Reuchlin lädt das Kulturamt der Stadt Pforzheim am Sonntag, 1. Februar 2026, zu einer öffentlichen Führung ein. Beginn ist um 15 Uhr im Museum Johannes Reuchlin. Die Führung wird von der Kunsthistorikerin Christina Klittich geleitet.

Im Mittelpunkt stehen Leben und Wirken des Pforzheimer Humanisten Johannes Reuchlin, der von 1455 bis 1522 lebte. Die Führung beleuchtet sein Engagement für Toleranz, Menschenrechte und den interreligiösen Dialog. Reuchlin setzte sich für den Austausch zwischen Christen, Juden und Muslimen ein und gilt als wichtiger Wegbereiter der Bibelübersetzung ins Deutsche.

Die Bedeutung seines Denkens wird bis in die Gegenwart betont. Dies zeigte zuletzt die Verleihung des Reuchlinpreises an den Historiker Prof. Karl Schlögel, die die Aktualität von Reuchlins Ideen unterstrich. Auch der Dichter Johann Wolfgang von Goethe würdigte Reuchlin und bezeichnete ihn als „Wunderzeichen“.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 


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Die Stadt Pforzheim würdigt am 30. September 2026 bürgerschaftliches Engagement in fünf Kategorien.


Am Mittwoch, 30. September 2026, richtet die Stadt Pforzheim den nächsten städtischen Ehrungsabend aus. Im Rahmen der Veranstaltung werden Einzelpersonen und Gruppierungen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise im bürgerschaftlichen Engagement hervorgetan haben. Vorschläge können ab sofort bis Sonntag, 8. März 2026, eingereicht werden.

Grundsätzlich können alle Personen vorgeschlagen werden, die sich in und für Pforzheim engagieren. Ein Wohnsitz in der Stadt ist keine Voraussetzung. Vorschläge können durch Vereine, Initiativen, Institutionen oder als Eigenvorschlag erfolgen. Der Kreis der Vorschlagsberechtigten ist nicht eingeschränkt.

Über die Vergabe der Ehrungen entscheidet der Geschäftsbereich Internationales und Engagement der Stadt Pforzheim. Dort sind sowohl das bürgerschaftliche Engagement als auch das Ehrungswesen angesiedelt. Die Auszeichnungen werden in fünf Kategorien vergeben.

Eine Ehrung ist möglich für Personen mit mindestens zehnjährigem Engagement im erweiterten Vorstand von Vereinen, Initiativen oder Institutionen. Ebenfalls berücksichtigt werden vergleichbare Tätigkeiten in Bürgerinitiativen ohne gewählten Vorstand.

Ausgezeichnet werden können zudem Personen, die sich seit in der Regel mindestens zehn Jahren als Übungsleiterinnen oder Übungsleiter, Abteilungs- oder Projektleitende, in politischer Funktion oder in besonderer Weise als sogenannte „Gute Seele“ eines Vereins oder einer Organisation engagieren.

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