Die Gemeinde Friolzheim geht mit der Gründung einer eigenen Energiegesellschaft gemeinsam mit der ENCW einen großen Schritt Richtung Energiewende und regionale Klimaneutralität.

Friolzheim. Die Gemeinde Friolzheim (Landkreis Enzkreis) mit rund 4.100 Einwohnern treibt die lokale Energiewende aktiv voran: Gemeinsam mit der Energie Calw GmbH (ENCW) hat sie die Gründung einer eigenen lokalen Energiegesellschaft beschlossen. Das Ziel: klimafreundliche, wirtschaftliche und unabhängige Energieversorgung direkt vor Ort.

Die neue Gesellschaft soll Privathaushalte und Unternehmen in Friolzheim und Umgebung mit umweltfreundlicher Energie versorgen. Dabei stehen insbesondere der Ausbau erneuerbarer Energien, etwa durch Photovoltaik-Anlagen auf Lärmschutzwällen und Freiflächen, sowie der Aufbau einer modernen Infrastruktur im Mittelpunkt.

„Wir sorgen mit diesem Schritt für eine bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger“, sagt Bürgermeister Michael Seiß, der auch den Vorsitz des Aufsichtsrats der neuen Gesellschaft übernimmt.

Die Gemeinde hält 51 Prozent der Anteile, die ENCW 49 Prozent. Die Geschäftsführung übernehmen Rainer Schwämmle (Friolzheim) und Petra Wißmann (ENCW). Die neue Energiegesellschaft wird nicht nur zur Sicherung der Energieversorgung beitragen, sondern auch lokale Klimaschutzmaßnahmen stärken und die regionale Wertschöpfung erhöhen.

ENCW-Geschäftsführer Horst Graef zeigt sich überzeugt von der Entscheidung:

„Das einstimmige Votum des Gemeinderats zeigt: Friolzheim will die Energiewende aktiv gestalten. Gemeinsam schaffen wir eine klimafreundliche Energiezukunft.“

Kritischer Tiefstand in Bächen und Flüssen: Das Landratsamt Enzkreis reagiert erneut mit einem Wasserentnahmeverbot für alle oberirdischen Gewässer – gültig ab dem 23. Juli bis voraussichtlich 15. Oktober 2025.

ENZKREIS – Die anhaltende Trockenheit bringt ernste Konsequenzen für den Wasserhaushalt im Enzkreis mit sich: Ab Mittwoch, 23. Juli 2025, ist die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern wie Bächen, Flüssen und Seen untersagt – auch im Rahmen des sogenannten Gemeingebrauchs. Die Verfügung gilt bis zum 15. Oktober, kann aber bei Wetterbesserung früher aufgehoben werden.

„Unsere Gewässer kommen kaum noch zur Ruhe“, so Axel Frey, Leiter des Umweltamts im Landratsamt Enzkreis. „Seit Monaten regnet es deutlich zu wenig – zwischen Februar und Juni fiel landesweit nur etwa die Hälfte des üblichen Niederschlags.“ Die Folge: Der Wasserspiegel sinkt weiterhin, selbst einzelne Regenschauer können daran kaum noch etwas ändern.

Die aktuelle Rechtsverordnung ist nicht die erste ihrer Art: Bereits seit dem Dürrejahr 2018 musste das Umweltamt regelmäßig auf ähnliche Maßnahmen zurückgreifen. „Die Belastungsgrenze für unsere Gewässer ist erreicht – jede zusätzliche Entnahme verschärft die Situation für Flora und Fauna“, erklärt Frey weiter.

Verordnung online einsehbar
Die Rechtsverordnung zur Beschränkung des Gemeingebrauchs an oberirdischen Gewässern im Enzkreis (RVO Wasserentnahmeverbot) ist online auf der Website des

Warum gibt es Spuren im Wald – und was bedeuten sie? Am 6. August führt Revierleiter Rolf Esslinger auf dem Rad durch den Illinger Gemeindewald und erklärt die Arbeit der Forstwirtschaft vor Ort.

Illingen – Wie arbeitet die moderne Forstwirtschaft, und welche Spuren hinterlässt sie im Wald? Antworten gibt Revierleiter Rolf Esslinger am Mittwoch, 6. August 2025, bei einer geführten Radtour durch den Illinger Gemeindewald.

Die etwa dreistündige Rundfahrt beginnt um 17 Uhr am Waldparkplatz beim Klettergarten. Gefahren wird auf befestigten Wegen, sodass auch Freizeitradler problemlos teilnehmen können. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich über die Website des Forstamts Enzkreis unter www.enzkreis.de/Forstamt im Bereich „Veranstaltungshinweise“.

Forstwirtschaft zum Anfassen

Bei der Tour zeigt Esslinger besondere Plätze, alte Bäume und Rückzugsräume im Wald, an denen die Arbeit der Forstwirtschaft sichtbar wird – und erklärt, warum solche Eingriffe notwendig sind, um den Wald gesund, artenreich und nutzbar zu halten.

Ziel ist es, Interessierten einen praxisnahen Einblick in die nachhaltige Waldpflege zu geben – verständlich erklärt und direkt vor Ort.

Die Veranstaltung ist ein kostenfreies Angebot des Forstamts Enzkreis und richtet sich an alle naturinteressierten Bürgerinnen und Bürger – ob jung oder alt.

 

 

 

 

 

Am 13. September 2025 laden rund 90 junge Frauen und Mädchen zum 13. Remchinger Mädchenflohmarkt in der Kulturhalle ein – shoppen, verkaufen und Lieblingsstücke entdecken!

REMCHINGEN – Am Samstag, den 13. September 2025, heißt es wieder: Secondhand-Schätze entdecken und Lieblingslooks finden! Beim 13. Remchinger Mädchenflohmarkt können modebegeisterte Mädels und junge Frauen von 12 bis 30 Jahren zwischen 14:00 und 17:00 Uhr in und um die Kulturhalle Remchingen nach tollen Schnäppchen suchen.

Rund 90 Verkäuferinnen bieten ihre gebrauchten Klamotten, Handtaschen, Schuhe, Schmuck und Accessoires zu günstigen Flohmarktpreisen an. Das Angebot reicht von Fashion bis hin zu Beautyprodukten und Dekoartikeln – ein echter Geheimtipp für alle, die Lust auf nachhaltiges Shoppen haben.

Mitmachen & Verkaufen: So geht’s

Mädchen und junge Frauen, die selbst einen Stand betreiben möchten, können ab dem 5. Juli 2025 um 9 Uhr online ihre Standplätze reservieren. Ab dem 7. Juli 2025 sind die Tickets außerdem im Vorverkaufsbüro während der regulären Öffnungszeiten erhältlich.

Wichtig: Der Verkauf von Waren ist ab 16 Jahren erlaubt. Jüngere Verkäuferinnen benötigen eine Begleitperson (Erziehungsberechtigte).

Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Für Hunger und Durst sorgt der Caterer Ade, der mit leckeren Snacks und Getränken vor Ort ist.

Details auf einen Blick:

 Datum: Samstag, 13.09.2025

Ob Airhockey, Basteln oder einfach nur Freunde treffen: Der Jugendtreff Remchingen ist der perfekte Ort für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren – ganz ohne Konsumzwang.

REMCHINGEN – In der Tennishalle in Singen, direkt an der Dajasstraße 100 neben dem Adventure Golf, öffnet der Jugendtreff Remchingen seine Türen für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren. Ein Ort, der weit mehr ist als ein Raum zum „Abhängen“ – hier entsteht Gemeinschaft, Kreativität und jede Menge Freizeitspaß.

Geleitet wird der Treff von Elena Angermann, die mit viel Herzblut ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellt: Bastelnachmittage, Schachturniere, Airhockey-Battles, Kochabende – für jede und jeden ist etwas dabei.

Ausstattung für Spiel, Austausch & Kreativität

Im Jugendtreff stehen den Besucherinnen und Besuchern moderne Freizeitangebote zur Verfügung:

  • Bar mit WLAN

  • Tischkicker, Billard, Airhockey

  • PlayStation-Ecke

  • Küche für gemeinsames Kochen

  • PC-Raum

Damit bietet der Treff nicht nur Raum zur Unterhaltung, sondern auch zur Weiterentwicklung – ganz ohne Konsumzwang oder Leistungsdruck.

Zentrale Lage & gute Erreichbarkeit

Die zentrale Lage zwischen Wilferdingen und Singen macht den Jugendtreff gut zu Fuß erreichbar. Aus Darmsbach und Nöttingen ist der Weg ebenfalls einfach – entweder mit dem Rad über ausgebautes Wegenetz oder mit dem öffentlichen Nahverkehr.